Grundsatzrede des britischen Premiers: "Camerons Probleme mit der EU fangen erst an"

DPAVor David Camerons EU-Grundsatzrede am Freitag erhöhen EU-Gegner und Befürworter den Druck auf den britischen Premier. Seine Partei lechzt nach Konfrontation mit Brüssel - die Partner im Ausland warnen den Tory vor der Isolation.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-877989.html
  1. #1

    Isolation?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Vor David Camerons EU-Grundsatzrede am Freitag erhöhen EU-Gegner und Befürworter den Druck auf den britischen Premier. Seine Partei lechzt nach Konfrontation mit Brüssel - die Partner im Ausland warnen den Tory vor der Isolation.

    EU-Gegner erhöhen Druck auf britischen Premier David Cameron - SPIEGEL ONLINE
    ist problematisch in einer Gemeinschaft, die andererseits Staaten, die sich völlig unstreitig durch falsche Angaben in die Eurozone geschmuggelt haben, unter allen Umständen dort halten will. Und wie soll man eigentlich glaubhaft eine Europäische Union ohne Großbritannien planen? Das wäre ja dann keine.
  2. #2

    EU-Grundsatzrede

    - Zitat: Auf der anderen Seite steht eine breite Allianz aus pro-europäischen Diplomaten, Geschäftsleuten, Bankern und sämtlichen westlichen Regierungschefs - Zitat Ende --
    Das sagt doch schon alles wenn man sieht wer für diesen EU-Schwachsinn in GB ist, hoffentlich wird Cameron sich nicht von diesen EU-Lügner weichklopfen lassen.
  3. #3

    Passt nicht

    Auch wenn man England und die Engländer mag, fällt doch auf, dasz das nicht passt. England verfällt immer wieder in ein Grossmachtdenken, welches in einer Staaten-Gruppe wie der EU nicht gerade Harmonie fördernd ist. Das jahrzentelange Störfeuer aus London tut ein Übriges. Also lasst sie ziehen. Allein, dasz England geografisch zum Kontinent Europa gehört, ist kein ausreichender Grund dafür, so ein Verhalten sich ins Haus zu holen.
  4. #4

    Briten = Merkantilisten

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Vor David Camerons EU-Grundsatzrede am Freitag erhöhen EU-Gegner und Befürworter den Druck auf den britischen Premier. Seine Partei lechzt nach Konfrontation mit Brüssel - die Partner im Ausland warnen den Tory vor der Isolation.

    EU-Gegner erhöhen Druck auf britischen Premier David Cameron - SPIEGEL ONLINE
    In der Tat sind die Briten Merkantilisten. Gemeinsam ist dieser wirtschaftspolitischen Praxis in England seit dem 17. Jahrhundert das Streben nach Überschüssen im Außenhandel zur wirtschaftlichen Entwicklung des eigenen Staats. Die Kapitalmenge, die durch die staatlichen Gold-und Devisenreserven repräsentiert wird, werde am besten durch eine aktive Handelsbilanz mit hohen Exporten und niedrigen Importen erhöht.

    Die Konservativen verfolgen diese Ziele, indem sie Exporte aktiv fördern und Importe durch Anwendung von Schikanen/ Zöllen hemmen. Derzeit wird allerdings die Zollmethode zur Abwehr von Importen noch nicht so extensiv angewendet. Das kann aber kommen, weil man den Industriesektor verbreitern muss und will.

    Das alles (Merkantilismus) hat mit der Idee der EU nichts zu tun. Deshalb wird "Der Kranke man der Themse" immer gefährlicher für uns!
  5. #5

    "Cameron will eine losere Beziehung fordern und ...

    ... eine Volksabstimmung über einen "neuen Deal" mit Brüssel ankündigen."

    Man kann die Briten immer mehr beneiden! Klingen die guten Vorsaetze des Premiers doch schon fast wie die Renaissance von Freiheit und Demokratie in UK.
  6. #6

    Notorische Nörgler und Querulanten ...

    ... ,welche noch nicht einmal finanziell ihren vollen Beitrag leisten, machen es denen, welche etwas erreichen wollen, nur unnötig schwer. Es wäre allen gedient, GB aus der EU zu schmeißen.
  7. #7

    Kranker Mann an der Themse?

    England hat die Auswirkungen des Commonwealth und die Entindustrialisierung zu verkraften. Dazu brauchen sie Beinfreiheit. Brüssel lähmt und degradiert die Nartionalstaaten zu Standorten. Diese Entwicklung ist für Konservative nicht zu verkraften und deshalb zurück auf die Weltmeere als Freibeuter! Ist das krank oder mutig!
  8. #8

    Sollen die Briten doch ihren eigenen Kram machen

    Die EU verhängt Zölle und den Briten können dann sehen, wohin sie dann ihre Produkte verkaufen wollen. Die paar, die es noch gibt.
    Können sie ja dann auch in die USA exportieren.

    Wie blöd muss man eigentich sein, um sich mit einem der größten Märkte vor der eigenen Haustür anzulegen?

    Sollen die Briten es mal ruhig machen ... in allen wichtigen Punkten machen sie ja eh schon ihren eigenen Kram ...

    Letztlich schadet die Blockadehaltung der Briten in vielen Punkten der EU mehr, als würden die Briten ihren einen Kram machen. Der EU kann es eigentlich egal sein.

    Es ist ja nun nicht so, als sei die EU auch ohne Briten denkbar - die haben eh genug Probleme ... vielleicht sollte man sich wirklich von denen trenne, bevor auch sie nach Millarden schreien.
  9. #9

    Ein Schwachpunkt britischer Politik

    Ein Schwachpunkt britischer Politik ist die Art und Weise der Auseinandersetzung mit Problemen im Parlament. Die Abgeordneten sitzen sich mit den Ministern und dem Primeminister eng gegenüber, und wer der größte Maulheld ist, der gewinnt jede Redeschlacht.

    So werden Reden weniger sachlich, dafür mehr öffentlichwirksam geführt. Im Grunde werden Scheingefechte geführt, ohne daß man am Problem sachlich und fachlich arbeitet.
    Dabei wäre es nötig, an manchen Problemen gemeinsam zu arbeiten und gemeinsam zu einer Lösung zu kommen.

    Ich beobachte die Szene im TV und bin froh, daß es bei uns nicht auch so zugeht.