US-Zeitungskrise: Google gewinnt Wettbewerb für gedruckte Anzeigen

DPAEine US-Zeitung hat einen Wettbewerb für besonders gute, gedruckte Anzeigen ausgerichtet. Nun steht der Gewinner fest: Es ist ausgerechnet der Internetkonzern Google, der mit Werbung im Web Milliarden verdient.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/u...-a-878021.html
  1. #1

    Presse

    Man fragt sich manchmal, ob Firmen,wie Google nicht unsere Demokratie gefährden.

    Pressefreiheit kann es nur geben,wenn die Presse Geld verdient
    und nicht aus Geldnot von Grossmäulern aufgekauft wird.
  2. #2

    Bravo !!!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Eine US-Zeitung hat einen Wettbewerb für besonders gute, gedruckte Anzeigen ausgerichtet. Nun steht der Gewinner fest: Es ist ausgerechnet der Internetkonzern Google, der mit Werbung im Web Milliarden verdient.

    USA Today: Google gewinnt Wettbewerb für gedruckte Anzeigen - SPIEGEL ONLINE
    Wieso ausgerechnet?

    Google kann es eben.
    Und lässt die gierigen Verlage ("Leistungsschutzrecht") weit hinter sich.
  3. #3

    Zitat von Hugh Beitrag anzeigen
    Wieso ausgerechnet?

    Google kann es eben.
    Und lässt die gierigen Verlage ("Leistungsschutzrecht") weit hinter sich.
    Google ist ein Schmarotzer, der mit anderer Leute Arbeit Geld verdient.
    Wenn jemand explizit von sich behaupten muss, eh "nicht böse" zu sein, sollten sämtliche Alarmglocken klingeln.
  4. #4

    Schmarotzer oder Symbiose?

    Zitat von wooz Beitrag anzeigen
    Google ist ein Schmarotzer, der mit anderer Leute Arbeit Geld verdient.
    Ist Google ein Schmarotzer oder lebt es in Symbiose mit anderen Webseiten?
    Solange nur gejammert wird und Google nicht großflächig durch entsprechende robots.txt ausgesperrt wird (was jeder Administrator innerhalb von Minuten für seine Seite einrichten könnte), ist es aus meiner Sicht ganz klar das Zweite.
  5. #5

    Was ist das denn für eine Übersetzung der Anzeige ins Deutsche? Weil ihm ein Visum für Südafrika verweigert wurde, nahm er »in Südafrika an der Feier ... via Hangout teil«? Er konnte doch teilnehmen, obwohl er nicht in Südafrika war!
    »joined the celebration ... via hangout« steht im Original. Kein Wort von Südafrika. Deswegen funktioniert die Anzeige. Die Übersetzung macht die ganze Pointe kaputt.
  6. #6

    Krude Logik

    Zitat von wooz Beitrag anzeigen
    Google ist ein Schmarotzer, der mit anderer Leute Arbeit Geld verdient.
    Wenn jemand explizit von sich behaupten muss, eh "nicht böse" zu sein, sollten sämtliche Alarmglocken klingeln.
    Also die Logik muss man sich nun wirklich auf der Zunge zergehen lassen.

    Da gewinnt Google mit einer Textanzeige gegen andere Werber einen Wettbewerb durch seine Kreativität und Ihr Kommentar ist: Google sei ein Schmarotzer, da sein Erfolg auf anderer Leute Arbeit beruhen würde? Aber Hallo!!!!!

    Und wenn Sie schon einen englischen Text ins Deutsche übersetzen wollen, dann zitieren Sie doch bitte nicht so wie es Ihnen nützlich erscheint, sondern richtig.

    Don't be evil, heißt nicht, wie Sie behaupten, man selbst sei nicht böse, sondern ist schlicht die Aufforderung "sei nicht böse".