Finanzausgleich: 3 Länder zahlen, 13 kassieren

dapdDer Kreis der reichen Bundesländer wird immer kleiner. Nur noch drei zahlen laut "Handelsblatt" in den Länderfinanzausgleich ein: Bayern, Baden-Württemberg und Hessen. Größter Nutznießer des Systems war 2012 Berlin.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-878057.html
  1. #1

    optional

    Wenn man sich unsinnige und wahnhaft teuere Prestigeobjekte leistet, wie die Elbphilharmonie, dann kann man schnell mal vom Geber- zum Nehmerland werden.
    Mal sehen, wie schnell das in BW geht, wenn man mit S21 anfängt...
  2. #2

    In Deutschland....

    ....wollen die Bundesländer nicht mehr zahlen und wollen Klagen. Die gleichen Polit-Nasen fordern aber vom Bürger die Soldiarität mit den Europäischen Losern die Milliarden auf Milliarden überwiesen bekommen...also auch eine Art Länderfinanzausgleich auf EU Ebene...wer einem Politiker (gleich welcher Partei) noch was glaubt ist selber Schuld.
  3. #3

    Das schöne ist...

    noch ein paar Jahre Rot/Grün in Baden-Würtemberg und wir sind auch ein Nehmerland :)
  4. #4

    Interessant wie im letzten Absatz von "anderen Bundesländern" geredet wird, als stünden sie qualitativ in einer Reihe mit den zuvor genannten Geberländern.. Und ein dermaßen unverantwortliches "die anderen Zahlen zur Not ja"-artiges haushalten ist sowieso schon eine Aufkündigung der Solidarität, insofern erscheint die Empörung Sellerings schwer nachvollziehbar.
  5. #5

    Kohle und Stahl

    Selbst jahrzehntelang kassieren und nun geizen - das passt. NRW dürfte mit Kohle und Stahl Deutschland aufbauen und soll nun sehen wie es bleibt? Da ist sehr kurzsichtig, denn erstens kommt es anders und zweitens als man denkt... und das vor allem auch schneller als mancher denkt...In der Wirtschaftskrise hat man z.B. BaWü gesehen, wie schnell die Wirtschaft wegbrech kann, vielleicht rutscht in den kommenden Jahrzehnten auch die in Bayern&Co. übermächtige Automobilbranche in die Krise... Dann ist man sicher froh, wenn die anderen Bundesländer unterstützen...
  6. #6

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Kreis der reichen Bundesländer wird immer kleiner. Nur noch drei zahlen laut "Handelsblatt" in den Länderfinanzausgleich ein: Bayern, Baden-Württemberg und Hessen. Größter Nutznießer des Systems war 2012 Berlin.

    Länderfinanzausgleich: Nur drei Bundesländer zahlen ein - SPIEGEL ONLINE
    So sieht es aus. In diesem Land wird nur noch umverteilt. Diejenigen, die arbeiten und sich anstrengen werden durch Steuern und Abgaben bestraft. Die, die nichts tun, bekommen den Lebensunterhalt bezahlt plus Rabatte überall obendrauf. Es reicht langsam.

    Hamburg ist sicher nicht einfach so abgestürzt, sondern hat sich mal was gegönnt und sieht zu, dass das Geld "Zuhause" ausgegeben wird. Warum sollten die Hamburger auch kürzer treten, damit die Berliner Großkotze die Kohle zum Fenster rausschmeissen können. Ich hab da auch kein Verständnis für!

    PS: Nein, ich wohne nicht in einem "Geberland"!
  7. #7

    Diese verschafften allen Beteiligten Planungssicherheit

    Soll heißen? Bis 2019 kann man weiter Schulden auf anderer Leute kosten machen?

    Unabhängig davon - Hamburg ist "abgerutscht"? War da nicht eine Wahl und nun haben Linke das Zepter in der Hand? Welch Wunder aber auch...
  8. #8

    Warum über Griechenland lästern?

    Wir haben selber genügend "Siechenländer". Im Gegensatz zu den Ländern, die die Ausgleichsmilliarden quasi als bedingungsloses Grundeinkommen sehen, hat ein Land wie Bayern die in früheren Jahrzehnten erhaltenen Zahlungen investiert und ist heute Netto-Zahler!

    Dann müssen eben auch für die Bundesländer die gleichen Spardiktate gelten, die von unseren Politikern so gerne gegen die "Südländer" verlangt werden.
  9. #9

    Na und?

    Ich komme aus BaWü und das interessiert mich überhaupt nicht. Das ist immer noch ein Land.

    Wenn manche mehr brauchen, muss man untersuchen, warum das so ist. Wenn Berlin mehr braucht, weil Städte teurer sind als Freiland, dann kann man nichts daran ändern und braucht nicht jedes Jahr mit derselben Diskussion anfangen.