Konzernumbau: Telekom baut 1200 Jobs in Deutschland ab

dapdAuf die Mitarbeiter der Deutschen Telekom kommen drastische Einschnitte zu. Die Konzernleitung will einem Zeitungsbericht zufolge bis zu 1200 Stellen in der Verwaltung streichen - und dadurch rund 100 Millionen Euro jedes Jahr einsparen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-878058.html
  1. #1

    Nicht das erste mal...

    ...das sich die Telekom umbaut...immer wenn ein neuer Chef kommt, wird der ganze Konzern umgekrempelt....nur besser wird dadurch für den Kunden auch nix...und für die Firma auch nicht, denn dann brauchts 1-2 Jahre bis jeder wieder weiß was er überhaupt zu tun hat und wie es funktioniert....
  2. #2

    Großverdiener?

    Das wären im Schnitt über 83000€ pro Angestelltem! Verdient man bei der Telekom so gut? Selbst wenn man die 10000 Kosten pro Arbeitsplatz abzieht und die Arbeitgeberlohnnebenkosten berücksichtig ist das noch viel.
    Da würd ich auch Stellen abbauen.
  3. #3

    Jobs

    In 2 Jahren macht man dann eine große PR Aktion in der man ankündigt, dass 1000 neue Jobs geschaffen werden. Der übliche Kreislauf bei den Konzernen. Ist halt einfacher als nachhaltiges Personalmanagement.
  4. #4

    Zitat von fatherted98 Beitrag anzeigen
    ...das sich die Telekom umbaut...immer wenn ein neuer Chef kommt, wird der ganze Konzern umgekrempelt....nur besser wird dadurch für den Kunden auch nix...und für die Firma auch nicht, denn dann brauchts 1-2 Jahre bis jeder wieder weiß was er überhaupt zu tun hat und wie es funktioniert....
    Es kommt ein neuer Chef, richtig.
    Aber erst ab 2014.
    Also stimmt ihre Aussage nicht ganz.
  5. #5

    Zitat von fatherted98 Beitrag anzeigen
    ...das sich die Telekom umbaut...immer wenn ein neuer Chef kommt, wird der ganze Konzern umgekrempelt....nur besser wird dadurch für den Kunden auch nix...und für die Firma auch nicht, denn dann brauchts 1-2 Jahre bis jeder wieder weiß was er überhaupt zu tun hat und wie es funktioniert....
    So viel zur "Effizienz" der Privatwirtschaft.....
    Aber es ist bezeichnend, dass jede Managerniete meint, das Rad neu erfinden zu müssen. Irgendwie muss man die absurd hohen Gehälter ja rechtfertigen.
  6. #6

    fatherted98: besser wird dadurch für den Kunden auch nix

    Wenn man in der Verwaltung spart, sicher. Wenn man im Marketing spart, sicher. Wenn man im Comptrolling spart, sicher.
    Kurz und buendig: man spart am Overhead und nicht bei denen die etwas tun.
    Es wird guenstiger. Was nichts daran aendert, dass das fuer die betroffenen Mitarbeiter evt. sehr nachteilig sein kann.
  7. #7

    Elegant durchgezogen

    dieser schleichende Arbeitsplatzabbau. Man muß dem Kind nur andere Namen geben...
  8. #8

    Kommen wir jetzt endlich mal über 3MBit?

    Oder sind die deutschen auch weiterhin, wie seit einem Jahrzehnt, nur max Mittelfeld und die große telekomische Melkkuh und müssen zuschauen, wie andere europäische Länder in die Infrastruktur investieren und sich über uns tot lachen?

    Nein? Dann interessiert es mich nicht die Bohne.
  9. #9

    Dann wirds ja wohl...

    bald wieder neue Namen für die Produkte geben (bin gespannt ob Englisch oder Deutsch gewinnt), ganz beliebt sind auch immer wieder neue Servicenummern, die man dann beim Durchtelefonieren des Konzerns wieder lernen muß. Konstanz und Nachhaltigkeit waren für die Telekom bisher Fremdworte und werdens auch bleiben. Ich beneide die Mitarbeiter nicht, von soviel Unverständnis im Management bevormundet zu werden. Manchmal möchte man meinen, der Laden würde erst dann richtig laufen, wenn man die Mitarbeiter mal zu Wort kommen ließe. Man könnte meinen, die Telekom hätte das Wort "Flexibilität" selbst erfunden.