Drohende Piraten-Pleite in Niedersachsen: Kämpfen, streiten, hoffen

DPADen Piraten droht die erste Wahlschlappe seit ihrem Durchbruch 2011 - in Niedersachsen dümpeln sie in Umfragen bei drei Prozent, wittern Kampagnen gegen sich. Mit großem Einsatz versuchen sie die Kehrtwende. Doch die Strategiedebatte der Bundesspitze ärgert die Wahlkämpfer vor Ort.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-877685.html
  1. #60

    wie damals in der asta

    die piraten erinnern mich immer irgendwie an asta und studenten politik: immer sehr engagiert, immer etwas chaotisch und unorganisiert, viel diskussion und uneinigkeit ueber die 'grossen' themen, die man sich auf die fahnen geschrieben hat und dann aber immer am rande der totalen ueberforderung wenn es um themen geht, die mit der realitaet und dem normalen alltag zu tun haben. zum glueck gab es immer ein paar handvoll leute, die einen sinn fuer realitaet hatten und den ganzen kasten zusammen hielten, waehrend der grossteil der erwaehlten, sich auf das konzentrierten, was sie am besten konnten: reden.

    viel glueck den piraten, die leute zu finden, die das ganze ding zusammen halten und durchbringen.
  2. #61

    Piraten-Pleite?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Den Piraten droht die erste Wahlschlappe seit ihrem Durchbruch 2011 - in Niedersachsen dümpeln sie in Umfragen bei drei Prozent, wittern Kampagnen gegen sich. Mit großem Einsatz versuchen sie die Kehrtwende. Doch die Strategiedebatte der Bundesspitze ärgert die Wahlkämpfer vor Ort.

    Piraten in Niedersachsen bangen um Einzug in Landtag - SPIEGEL ONLINE
    Wieso eigentlich? Nicht jede kleinere Partei kann in jedem Bundesland über fünf Prozent bekommen. Das ist einfach eine Realität. Eine Pleite wäre es, wenn sie aus dem Landtag gewählt würden.
    Die Parteienfinanzierung ist gesichert, der Anlauf hat das nächste mal dann mehr Schwung.

    Um kleinere Parteien auszuschließen ist schließlich die 5% Hürde da.
  3. #62

    Nichtwählen? Ungültigwählen?

    Anfangs fand ich die Piraten auch interessant, doch jetzt überlege ich mir doch, wie kann ich meinen Unmut eher zum Ausdruck bringen? Als Nichtwähler (was ich bisher immer stark kritisiert habe) oder durch ungültige Stimmabgabe.
    Wieso hält sich hartnäckig das Märchen, Nichtwählen oder Ungültigwählen würde was bringen? Es bewirkt 0,0, da alle Sitze und Wahlkampfkostenerstattungen immer nur nach GÜLTIGEN Stimmen geteilt werden. Ungültig = Nichtwählen.
    Und selbst wenn nur 30% noch zur Wahl gehen, den Politikern wäre das schnuppe. Was besseres kann denen gar nicht passieren. Denn sie können das Stimmvieh ganz bequem regieren.
  4. #63

    Zitat von derbergischelöwe Beitrag anzeigen
    Keine funktionierenden Parteistrukturen, kein sinnenhaftes Programm ...
    Immer wieder dieselbe Leier. Dann erklären sie mal die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der anderen Parteiprogramme! Ach können Sie nicht? Welche Überraschung, 95% der Wähler haben nicht mal ein Wahlprogramm gelesen, geschweige denn mehrere zum Vergleich. Parteistrukturen: Also wenn eine Partei nur einen Kandidaten ernennt ist es ne Wahl, bei 2 ist sie schon chaotisch. Sagt der Chef etwas, egal wie blöd und alle Parteisoldaten nicken nur lemminggleich ist sie gut organisiert, wird drüber diskutiert ist die Partei zerstritten.
    Und zum Thema Chaotentruppe, schon mal die politische Arbeit der anderen Politiker verfolgt? Die sind ja so was von vernünftig sachverständig und dem gemeinwohl verpflichtet, absolut, so wie die Welt eine Scheibe ist.
    Diese Kritiken sind sowas von abgedroschen, werdet doch mal konkret wo die Piraten wirklich schlecht sind, aber mit selber denken (ich weiß, da verlange ich viel) und nicht durch stupides Nachplappern von Massenmedienpropaganda.