Berliner Flughafendesaster: Platzecks Himmelfahrtskommando

dapdJetzt muss es Matthias Platzeck richten. Der neue Chefkontrolleur der Berliner Flughafengesellschaft soll das Airport-Desaster beenden. Doch allein wird der Brandenburger es kaum schaffen. Nötig ist eine komplett neue Managementstruktur.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-877933.html
  1. #1

    Vielleicht hilft es ja, den unteren Rängen möglichst viele Steine in den Weg zu legen. Und den Rest der Zeit wichtig zu sein...
  2. #2

    Bezüglich der Notwendigkeit dieses Airports

    dürfen doch wohl mittlerweile Zweifel erlaubt sein. Wenn sich der Eröffnungstermin immer weiter hinauszieht bis St. Nimmerlein, aber doch von und nach Berlin reibungsloser Flugverkehr stattfindet ... Ja, braucht man den denn dann überhaupt???
  3. #3

    Gründe für BER

    Zitat von eckbusch Beitrag anzeigen
    dürfen doch wohl mittlerweile Zweifel erlaubt sein. Wenn sich der Eröffnungstermin immer weiter hinauszieht bis St. Nimmerlein, aber doch von und nach Berlin reibungsloser Flugverkehr stattfindet ... Ja, braucht man den denn dann überhaupt???
    Natürlich braucht man den neuen Flughafen. Weil Tegel völlig überlastet ist. Tegel wurde einmal für 7 Millionen Passagiere gebaut , heute sind es 17 Millionen Passagiere. Ein Teil der Abfertigung erfolgt in provisorisch errichteten Baracken.
    Der An und Abflug erfolgt über Wohngebiete mit ca. 300.000 Menschen.
    Die Runways liegen nur 200 m auseinander womit keine parallelen Starts und Landungen möglich sind.
    Beide Runways sind mit 2900m bzw. 2300m für heutige Verhältnisse zu kurz. Das Standartmaß beträgt heut 4000m. Eine Verlängerung ist aufgrund der innerstädtischen Lage nicht möglich.
    Aus all diesen Gründen ist BER unbedingt erforderlich.
    Übrigens Schönefeld alt fertigt 7 Millionen Fluggäste ab. Macht insgesamt 25 Millionen Fluggäste. Eine Steigerung ist wahrscheinlich.
  4. #4

    Vielleicht sollte mal den beauftragten Firmen

    auch ein Mitbestimmungsrecht gegeben werden? So oft, wie Verfahren zum BER von der Politik gekänzelt und neu in Auftrag gegeben wurden, um Geld zu sparen, das versteht nicht mal ein Wirtschaftsproffessor.
    Was kommt dabei raus, die eingesparte Geldsumme wird dann doppelt auf der Ausgabenseite verbucht.
    Das Ding wird nie fertig, siehe Hamburger Philys´harmony.
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Jetzt muss es Matthias Platzeck richten. Der neue Chefkontrolleur der Berliner Flughafengesellschaft soll das Airport-Desaster beenden. Doch allein wird der Brandenburger es kaum schaffen. Nötig ist eine komplett neue Managementstruktur.

    Neuer Chefkontrolleur: Welche Probleme Platzeck jetzt lösen muss - SPIEGEL ONLINE
    Wieso Himmelfahrtskommando?

    Herr Platzeck verknüpft seine politische Zukunft mit dem Gelingen des Flughafenprojektes in dem Moment, in dem keine Terminierung mehr vorgenommen worden ist.
    Ich halte die Herren Platzeck und Amann für so klug, jetzt eine vollständige Prüfung vorzunehmen und dann 2015/2016 anzupeilen. Jetzt haben sie nahezu alle Zeit der Welt einen Termin für die Inbetriebnahme festzulegen.

    Vielleicht holt man ja Roland Koch als Chef zu BER. Als hessisches Landeschef hat er Erfahrungen mit einem Flughafen und als Chef von Bilfinger Berger mit Bauprojekten... Dazu hätte er das nötige Durchsetzungsvermögen.

    Ich könnte ihn mir durchaus vorstellen. Und ja, ich weiss, dass Herr Koch wenig geliebt wird.
  6. #6

    Zitat von redwed11 Beitrag anzeigen
    Natürlich braucht man den neuen Flughafen. Weil Tegel völlig überlastet ist. Tegel wurde einmal für 7 Millionen Passagiere gebaut , heute sind es 17 Millionen Passagiere. Ein Teil der Abfertigung erfolgt in provisorisch errichteten Baracken.
    Der An und Abflug erfolgt über Wohngebiete mit ca. 300.000 Menschen.
    Die Runways liegen nur 200 m auseinander womit keine parallelen Starts und Landungen möglich sind.
    Beide Runways sind mit 2900m bzw. 2300m für heutige Verhältnisse zu kurz. Das Standartmaß beträgt heut 4000m. Eine Verlängerung ist aufgrund der innerstädtischen Lage nicht möglich.
    Aus all diesen Gründen ist BER unbedingt erforderlich.
    Übrigens Schönefeld alt fertigt 7 Millionen Fluggäste ab. Macht insgesamt 25 Millionen Fluggäste. Eine Steigerung ist wahrscheinlich.
    bohei. berlin ist überbelastet? berlin ist nicht mal in der lage eine funktionierende s-bahn hinzubekommen. berlin erhält millarden fördergelder für das party volk. sie müssen erstmal beweisen das sie flugtauglich sind. düsseldorf und warschau haben noch kapazitäten.
    ansonsten können sie gerne aufs fahrrad steigen. ist gut für die berliner luft.
  7. #7

    vielleicht sollte man den Herrn Ramsauer die Aufgabe geben

    denn da kann er mal beweisen ob er in der Lage ist so ein Problem zu lösen und nicht nur immer mit seinem Parteibuch wedeln.Kritik üben kann jeder aber es richtig machen das muss er uns endlich mal beweisen. Ansonsten haben Politiker in solchen Aufsichtsräten nichts mehr zu suchen. Die müssen aus allen Aufsichtsräten raus. Auch die Bundestagsabgeordneten müssen aus den Aufsichtsräten raus.
  8. #8

    Hierzu wird doch nur alles zerredet.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Jetzt muss es Matthias Platzeck richten. Der neue Chefkontrolleur der Berliner Flughafengesellschaft soll das Airport-Desaster beenden. Doch allein wird der Brandenburger es kaum schaffen. Nötig ist eine komplett neue Managementstruktur.

    Neuer Chefkontrolleur: Welche Probleme Platzeck jetzt lösen muss - SPIEGEL ONLINE
    Was ist eigentlich wichtiger, der Bau, die Fertigstellung - oder das ewige Gewäsch drumherum?

    Managementstruktur....Managementstruktur! Oh wie toll, ein Bambi für den Schreiber!
  9. #9

    Jahrhundertproblem Schönefeld

    Wowereit nun Stellvertreter von Platzeck, dass ist für mitdenkende Bürger eine Unglaublichkeit.
    Weiterhin unglaublich ist, dass man am schlechtesten und bürgerfeindlichsten Standort festhält. Wann wachen Öffentlichkeit, Justiz, Umweltorgane und Politik diesbezüglich auf.
    Schönefeld ist und bleibt für uns alle ein Jahrhundertproblem. Lösung: einen geeigneten Standort (Sperenberg) professionell entwickeln.