Studiengebühren: Studenten-Geld verheizt, versenkt und versteckt

DPADie letzten Bezahl-Bastionen wanken: Nur noch Bayern und Niedersachsen verlangen Studiengebühren von bis zu 500 Euro pro Semester. Im Süden beginnt jetzt die Einschreibefrist für ein Volksbegehren. Doch wofür haben die Hochschulen die Studenten-Millionen eigentlich ausgegeben?

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...-a-877819.html
  1. #1

    Fazit....

    ....ganz offensichtlich, im Gegensatz zu früheren Aussagen, sind unsere Hochschulen gut ausgestattet und können mit zusätzlichen Mitteln gar nichts anfangen. Auch eine Erkentniss...
  2. #2

    Macht ja Sinn, daß

    die zukünftigen Besserverdiener gleich von Anfang an besser dran sind, als diejenigen, die ihr Brot mit ihrer Hände Arbeit verdienen müssen
  3. #3

    Ales was verdreckt ist und unangenehm riecht

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die letzten Bezahl-Bastionen wanken: Nur noch Bayern und Niedersachsen verlangen Studiengebühren von bis zu 500 Euro pro Semester. Im Süden beginnt jetzt die Einschreibefrist für ein Volksbegehren. Doch wofür haben die Hochschulen die Studenten-Millionen eigentlich ausgegeben?

    Studiengebühren: Volksbegehren in Bayern sammelt Unterschriften - SPIEGEL ONLINE
    wird durch Persil wieder sauber.
    So wird der "Persilschein Studiengebühren" folgerichtig genutzt.
    Wie sagen die Bayern: Wenns schee mocht........
  4. #4

    Was nichts kostet ist auch nichts!

    Außerdem ist es auch sehr ungerecht, dass der gemeine unstudierte Steuerzahler den zukünftigen Besserverdienern ihr Studium finanziert.
  5. #5

    Die Gebühren sollten abgeschafft

    und das vorhandene Geld für die Sanierung von Grund und Mittelschulen ausgegeben werden. Wenn die Unis keinen Bedarf haben, dann nützt es so zumindest denen, die so bessere Bedingungen brauchen, um nachher an die Unis gehen zu können.
    Die Unis haben Millionen ohne Ende und die Schulen kein Geld für dringend notwendige Renovierungen.

    Es geht nicht darum mehr Lehrer einzustellen, oder die Gehälter nochmal mit dem Geld zu erhöhen (bringt ja keine Qualität wie man in den letzten Jahren gesehen hat), sondern wirklich eine vernünftige Infratruktur zum Lernen zu schaffen.

    Investitionen in Bildung fängt nicht bei den Unis an, sondern in Grundschulen. Was nützen goldene Elfenbeitürme, wenn das Volk nichts zu essen hat?
  6. #6

    Allein der letzte Absatz...

    ...zeigt die Verlogenheit der profilgeilen schwarz-gelben Provinzfürsten. Zum einen über andere Bundesländer mit dem Slogan "Durch den Länderfinanzausgleich könnt ihr Euch Luxus leisten, den wir uns nicht leisten können!" herziehen und zum anderen keine Verwendung für das Geld welches hier abgesahnt wir zu finden.
  7. #7

    Schande

    Die widerwärtige Schande ist die Ungleichbezahlung der sogenannten Teammitglieder der geisteswissenschaftlichen Fachbereiche und derer Institute.

    Ein Lehrbeauftragter (m/w) der ein vollwertiges Seminar im Bachelorstudium anbietet wie ein Professor (m/w), kriegt an der Uni in Niedersachsen, an der ich studiere, in den Geisteswissenschaften pro Stunde 35 Euro! Das heißt 70 pro Sitzung plus Fahrtkosten. Die Arbeitszeit für Hausarbeiten, Portfolios, Reflexionen, Prüfungen, Klausurarbeiten, Korrekturen und Sprechstunden, deren Anzahl und Aufwände zu Seminarbeginn vollkommen unklar ist, werden niccht vergütet. Also prekär: kein Rechtsstatus und Trotzdem ergänzendes ALGII.

    Die Studenten (m/w) haben davon in der Regel keine Ahnung.
    Würde man mein Geld für faire, anständige Bezahlung der Mitarbeiter verwenden, würde ich das begrüßen, aber offensichtlich fließt es in andere Taschen.
    Das sieht man was Bildung in diesem Lande wert ist und wie Lehrende missachtet und ausgebeutet werden. Ich schäme mich für das Land, die Uni, den Fachbereich und das Institut.
  8. #8

    Stellen sind Verschwendung?

    Wenn man von Verschwendung und Versenkung redet, dass neue Stellen gerade im akademischen Mittelbau geschaffen wurden, dann bitte. Anstatt sich darüber zu beschweren, dass Studenten Gebühren zahlen, sollte man lieber fragen, wie, gerade die bayerischen (!), Universitäten personaltechnisch ohne diese ausgestattet wären, nämlich gar nicht. Insbesondere die Geisteswissenschaften mit ihren diversen Lehramtsstudiengängen haben immens von den Gebühren profitiert. Aber bitte schön, haben wir in Zukunft wieder Seminare mit >200 Teilnehmern oder NC - as you like it...
  9. #9

    zu 4.

    Der gemeine Steuerzahler würde sich sicher auch freuen wenn im Gegenzug Azubis ihre Berufsschule finanzieren.