Herzinfarkt-Schutz: So gesund sind rote Beeren wirklich

REUTERSDrei Portionen Blaubeeren und Erdbeeren am Tag sollen genügen, um das Herzinfarkt-Risiko deutlich zu senken. Das besagt eine US-Studie, die bestimmte Antioxidantien für die Schutzwirkung verantwortlich macht. Doch wie gesund sind rote Beeren wirklich?

http://www.spiegel.de/gesundheit/ern...-a-877559.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Drei Portionen Blaubeeren und Erdbeeren am Tag sollen genügen, um das Herzinfarkt-Risiko deutlich zu senken. Das besagt eine US-Studie, die bestimmte Antioxidantien für die Schutzwirkung verantwortlich macht. Doch wie gesund sind rote Beeren wirklich?

    Herzinfarkt: Blaubeeren sollen vor Herz-Kreislauf-Krankheiten schützen - SPIEGEL ONLINE
    Täglich 1 Std. Dauerlauf, nicht rauchen, kein Alko (und wenn, bitte nur etwas Eierlikör!) und dazu gesundes FdH und man braucht das ganze Zeug nicht zwingend.
  2. #2

    Manche...

    ...Forscher können es einfach nicht lassen, Unerforschbares erforschen zu wollen. Heraus kommt dabei immer hanebüchener Unsinn.
    Das Manko aller ernährungswissenschaftlichen Studien ist nämlich, dass sie nicht wie in der Epidemiologie Placebo-kontrolliert, doppel-blind und randomisiert durchgeführt werden. Es handelt sich allein um Beobachtungsstudien, die eine Fehlerquote von bis zu 50 Prozent aufweisen. Mit anderen Worten: Alle Behauptungen bezüglich eines Zusammenhangs zwischen Ernährung und Krebs, Diabetes, Bluthochdruck oder Schlaganfall sind kaum nachweisbar.
  3. #3

    Nicht Nachweisbar?

    Zitat von Binideppert? Beitrag anzeigen
    ...Forscher können es einfach nicht lassen, Unerforschbares erforschen zu wollen. Heraus kommt dabei immer hanebüchener Unsinn.
    Das Manko ....
    Der Anstieg des Fleischkonsums und der Anstieg der Krebserkrankungen
    sind seit 1950 ist fast proportional.
  4. #4

    Ich habe letztens gelesen, dass allein Blaubeeren zugeschrieben wird, eine gewisse Art von Gehirnzellen zu regenerieren. Man mag ja von diesen Studien halten, was man will, aber unterm Strich gibt es klare Hinweise auf einen positiven Gesundheitseffekt, wie man dass ja auch bei gruenem Tee und maessigem Weinkonsum schon seit Jahren propagiert. Ich probier jedenfalls, Pommegranate/Blueberry Juice zum regelmaessigen Bestandteil meiner Diaet zu machen, bei 1,89L fuer etwa 4$ kostet ein Glas (Tagesdosis) nur etwa 50Cents und schmeckt sogar. Da braucht's kein norwegisches Konzentrat. Anthocyane bekommt man zumindest in Nordamerika auch als Pillen, aber da ist im Vergleich zum Getraenk kaum Wirkstoff enthalten.
  5. #5

    Zu Willhy

    Es ging aber um Herzinfarkt, haben sie sie sicherlich überlesen
  6. #6

    ein Beweis...

    Zitat von willhy Beitrag anzeigen
    Der Anstieg des Fleischkonsums und der Anstieg der Krebserkrankungen
    sind seit 1950 ist fast proportional.
    Ist ja toll, der Komentator den Sie hier zu kritisieren versuchen lag wesentlich besser mit seiner Aussage.

    Um Ihren "Beweis", dass der Fleischkonsum hauptschuld an der Zunahme von Krebserkrankungen ist zu widerlegen braucht es nur eine Tatsache die auch in dem Kontext passt... zum Beispiel, dass auch des Leben in Urbanen Gegenden genauso zugenommen hat, der Verkehr und die Abgase, Elektrogeräte .... und und und.. jedes könnte ein Einflussfaktor sein, ja Fleisch auch... aber was sagt dass schon, wenn es die ganzen anderen Faktoren auch noch gibt...

    Zitat: "Wer weiß, dass er nichts weiß, weiß mehr als der, der nicht weiß, dass er nichts weiß."
  7. #7

    Das Publikum will schwarz-weiss-Aussagen haben...

    Zitat von Binideppert? Beitrag anzeigen
    Das Manko aller ernährungswissenschaftlichen Studien ist nämlich, dass sie nicht wie in der Epidemiologie Placebo-kontrolliert, doppel-blind und randomisiert durchgeführt werden. Es handelt sich allein um Beobachtungsstudien, die eine Fehlerquote von bis zu 50 Prozent aufweisen.
    ,... und das ist das eigentliche Problem.

    Ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit maschinellem Lernen und schreibe diesbezüglich Programme. Es ist ausgesprochen interessant, dass stochastische Methoden, die einfach nur vorhandene Daten auswerten, erfolgreich eingesetzt werden können. "erfolgreich" heisst aber nicht "mit Sicherheit richtig", sondern nur, dass das System zu einem bestimmten Prozentsatz richtig liegt, aber durchaus auch öfter weit daneben liegen kann.
    Ich habe vor einigen Monaten erstmals einige Schulungs-Videos zu Statistik aus dem medizinischen Bereich gesehen, und festgestellt, dass dort ganz anders gearbeitet wird, nämlich sinnvollerweise die von Ihnen angeführten Vorgehensweisen benutzt werden, wobei das offensichtlich manchmal auch problematisch ist.
    Wenn man an vorhandene Daten, also solche, die nicht durch eigene Experimente erzeugt wurden, herangeht, dann macht man dies mit Verfahren, die (teilweise) auch aus der Stochastik stammen, allerdings entspricht das dann ein wenig dem menschlichen "trial and error"-Vorgehen.

    Wenn man jetzt nicht "Ja versus Nein"-Entscheidungen verlangt(*), sondern Wahrscheinlichkeiten für dass Zutreffen von Korrelationen in der Grössenordnung "mit 60%iger Wahrscheinlichkeit korreliert das" akzeptiert, kann man damit sehr wohl arbeiten.

    Zu (*): In Wahrheit sind ja diese "Ja versus Nein"-Entscheidungen auch nur Wahrscheinlichkeitsaussagen.
  8. #8

    hanebüchen?

    Zitat von Binideppert? Beitrag anzeigen
    ...Forscher können es einfach nicht lassen, Unerforschbares erforschen zu wollen. Heraus kommt dabei immer hanebüchener Unsinn. ..

    Alle Behauptungen bezüglich eines Zusammenhangs zwischen Ernährung und Krebs, Diabetes, Bluthochdruck oder Schlaganfall sind kaum nachweisbar.
    Wer Forschung so etwas vorwirft, sollte erstmal seine eigene Aussagen überprüfen.
    Natürlich ist z.B. eine Korrelation zwischen Ernährung und Krebs eindeutig nachgewiesen. Z.B. beim Verzehr von rotem Fleisch und Dickdarmkrebs etc. pp.
  9. #9

    Zitat von willhy Beitrag anzeigen
    Der Anstieg des Fleischkonsums und der Anstieg der Krebserkrankungen
    sind seit 1950 ist fast proportional.
    Korrelation ist kein hinweis auf Ursache und Wirkung. Gleichzeitig ist auch der Konsum an raffiniertem Mehl und Zucker gestiegen, proportional zum Anstieg der Krebserkrankungen.

    Was ist nun die Ursache? 'Rotes Fleisch' oder industrielle Kohlenhydrate wie Mehl & Zucker?