Gebrauchtwagenkäufer: Autohandel à la carte

Adalbert B. Wracker/ wolle-auto-verkaufe.deSie klemmen unter den Scheibenwischern oder am Autofenster: Visitenkarten von Gebrauchtwagenhändlern schmeißen die meisten Fahrzeugbesitzer schnell wieder weg. Doch mit den Händlern lassen sich durchaus faire Geschäfte machen - man muss dabei nur ein paar Grundregeln beachten.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/a...-a-877716.html
  1. #1

    aha

    Ausschluss der Sachmittelhaftung? Vielen Dank für diesen wertvollen Hinweis. Ich werde beim nächsten Autokauf nicht nur die Sach,- sondern vorsichtshalber auch die Lebensmittelhaftung ausschließen)
  2. #2

    falsch recherchiert

    "Kann man die Abmeldung des Wagens dem Händlers überlassen?
    Besser nicht. Wer das Auto nicht selbst abmeldet, muss eventuell für Unfälle geradestehen, die mit dem Wagen gebaut werden...."

    Wird oft nachgeplappert, ist nur leider im Kern falsch.
    Man schreibt einfach Datum und Uhrzeit der Übergabe mit in den Kaufvertrag, danach Fax an die Versicherung und die Zulassungsstelle, das der Wagen verkauft wurde. Somit ist man raus.
    Selbst wenn der Käufer bis nach Ghana fährt und unterwegs 10 Unfälle baut, passiert da nix. Der Käufer ist verantwortlich für die Abmeldung. Tut ers nicht, erfolgt irgendwann Silllegung von Amts wegen. Übrigens zahlt man auch nur Steuer bis zum Tag des Verkaufs, egal,wie lange der Wagen angemeldet bleibt.
  3. #3

    Naja, ...

    Zitat von phekie Beitrag anzeigen
    "Kann man die Abmeldung des Wagens dem Händlers überlassen?
    Besser nicht. Wer das Auto nicht selbst abmeldet, muss eventuell für Unfälle geradestehen, die mit dem Wagen gebaut werden...."

    Wird oft nachgeplappert, ist nur .....
    ... das würde ich mal nicht so "absolut" stehen lassen. Deshalb steht ja auch im Artikel "eventuell". Es gibt kleine, meist unsichtbare juristische Fallstricke, weshalb dann eben doch der Halter in die Haftung genommen wird, als das zB. sind: Sorgfaltspflicht bei Überprüfung der Käuferadresse, Käufername, Vereinbarung einer Zeitpunktes der spätesten Abmeldung etcetcetc.
    Versicherungen und Zulassungsstelle nehmen das Fax zur Kenntnis ohne Anerkennung einer daraus abgeleiteten Rechtspflicht. Sie können also jederzeit im Bedarfsfalle solche Vereinbarungen einkassieren. Das muss man dann erstmal aufwendig in einem Rechtsstreit wieder rückgängig machen.
  4. #4

    haha

    Sachmittelhaftung, großartig! Auch noch als Zitat, darf man die Quelle erfahren?
  5. #5

    Praktischer Artikel

    Will grade mein Auto verkaufen. Habe auch schon ein paar Kärtchen gesasmmelt. Artikel kommt wie gerufen. Danke!
  6. #6

    Zitat von Sternundwinkelcruiser Beitrag anzeigen
    ... das würde ich mal nicht so "absolut" stehen lassen. Deshalb steht ja auch im Artikel "eventuell". Es gibt kleine, meist unsichtbare juristische Fallstricke, weshalb dann eben doch der Halter in die Haftung genommen wird, als das zB. sind: Sorgfaltspflicht bei Überprüfung der Käuferadresse, Käufername, Vereinbarung einer Zeitpunktes der spätesten Abmeldung etcetcetc.
    Versicherungen und Zulassungsstelle nehmen das Fax zur Kenntnis ohne Anerkennung einer daraus abgeleiteten Rechtspflicht. Sie können also jederzeit im Bedarfsfalle solche Vereinbarungen einkassieren. Das muss man dann erstmal aufwendig in einem Rechtsstreit wieder rückgängig machen.
    Das man die Identität des Käufers prüft und auch eine Abmeldefrist (wie sie eh meist schon vorgedruckt in Kaufverträgen enthalten ist) klausuliert, davon gehe ich mal aus.

    Wenn aber ein Eigentumsübergang mit Datum und Uhrzeit festgehalten ist, gehört mir das Auto nicht mehr. Alles was danach passiert, gehört nicht mehr zu meinem Verantwortungsbereich. Mit der Nachricht an die Zulassungsstelle und Versicherung dokumentiere ich dies.
    Ich glaube nicht, das ich für Rechtsverletzungen mit fremden Eigentum haften muss. Wo kämen wir dahin?