Entamteter Lehrer: "Der Beamtenstatus ist ein Klotz am Bein"

Daniel SchmittNiemand hatte den Lehrer Arne Ulbricht gefragt, ob er verbeamtet sein wollte. Er wollte nicht. Der Wuppertaler Pädagoge hält den krisenfesten, von vielen begehrten Status für ungerecht - und bat um seine Entamtung. Im Interview erläutert er seine Gründe.

Lehrer lehnt Verbeamtung ab und möchte als Angestellter arbeiten - SPIEGEL ONLINE
  1. #500

    Das

    Zitat von RioTokio Beitrag anzeigen
    Nö, das Beamtenrecht ist viel zu komplex.
    Es reicht zu wissen, dass Pensionen um den Faktor 2-3 (und höher) als normale Renten ausfallen.
    .
    ist die öffentliche Aufforderung, dumm zu bleiben.
    Ich vertrete einen anderen Anspruch: Ich behaupte, auch Sie können jeden Tag etwas klüger werden, keiner hindert Sie daran, täglich etwas zun lernen.

    Z.B. Renten und Pensionen vergleichbarer Versorgungsempfänger zu vergleichen.Also die beamtete Krankenschwester mit der angestellten Krankenschwester, den von Ihnen geschmähten Minister mit Herrn Zumwinkel.
    Und schon erkennen Sie: Unsinn, es gibt keine beamtetet Krankenschwester die das dreifache an Alterruhegeld bekommt als ihre Kollegin, sehr wohl bekommt aber Herr Zumwinkel das 20 fache an Pension im Vergleich zu den Altersbezügen des Ministers.

    Ihre Aussage, Versorgungsbezüge eines Beamten würden um den Faktor 2-3 höher ausfallen als die eines nicht verbeamteten Kollegen sind pure Hetze, abzuhaken unter der Rubrik: So lügt man mit Zahlen.
  2. #501

    Zitat von jolip Beitrag anzeigen
    Ihr Vergleich der Beamtenpensionen mit dem Durschnittsrentner hinkt.
    Wie Sie selbst immer behaupten, ist ja die Mehrzahl der Beamten mindestens im gehobenem Dienst tätig.
    Voraussetzung für die Übernahme oder Einstellung in den gehobenen Dienst ist die Hochschul- oder Fachhochschulreife.
    Die Ausbildung erfolgt dann im Rahmen eines Studiums.....
    Die Renten-/Pensionshöhen sind selbstverständlich immer innerhalb von gleich qualifizieren und möglichst gleich Beschäftigten zu vergleichen.
    Ist doch klar.
    Das ist auch in allen angegebenen Beispielen so gewesen.
    Fakt ist - ein Pensionär bekommt 2 bis 3 mal so viel (z.T. noch mehr) wie gleich qualifizierte Rentner.

    Der Beamte hatte oft keine großen Einkommensverluste. Im Gegenteil , wie gestern an einem Lehrerbeispiel erläutert. Der beamtete Lehrer hatte 500€ im Monat mehr.
    Die einstellenden Institutionen hatten teilweise Vorteile, etwa weil für den Beamten zunächst keine Sozialbeiträge abzuführen waren.
    Für den Beamten selbst hatte das keine finanziellen Auswirkungen.

    Warum sollte daraus nun eine exorbitant höhere Pension gerechtfertigt sein?

    Ob durch die FDP oder alle andere Parteien - auch diese Torschlussbeförderungen zeigt das System - Beförderung, Belohnung - kostet ja einen selbst kein Geld.
    Beamte und Politiker kennen kein Parteibuch wenn es um die gemeinsame Bereicherung geht.

    Ein anderes schönes Beispiel zur Selbstversorgung über Pensionen ist Herbert Wehner, SPD: 1983 heiratete er im Alter von 77 Jahren seine Stieftochter. 2008 wurde Ihr zum 83 Geb. gratuliert - da hatte Sie Ihren Stiefvater schon um 18 Jahre überlebt. Der Steuerzahler hats bezahlt. Wie schön.
  3. #502

    Falsch

    Zitat von RioTokio Beitrag anzeigen
    Ein anderes schönes Beispiel zur Selbstversorgung über Pensionen ist Herbert Wehner, SPD: 1983 heiratete er im Alter von 77 Jahren seine Stieftochter. 2008 wurde Ihr zum 83 Geb. gratuliert - da hatte Sie Ihren Stiefvater schon um 18 Jahre überlebt. Der Steuerzahler hats bezahlt. Wie schön.
    Auch hier hätte ein Blick in den einschlägigen Paragraphen zur korrekten Lösung weitergeholfen:
    Zitat von § 19 Witwengeld
    (1) Die Witwe eines Beamten auf Lebenszeit, der die Voraussetzungen des § 4 Abs. 1 erfüllt hat, oder eines Ruhestandsbeamten erhält Witwengeld. Dies gilt nicht, wenn
    1. die Ehe mit dem Verstorbenen nicht mindestens ein Jahr gedauert hat, es sei denn, dass nach den besonderen Umständen des Falles die Annahme nicht gerechtfertigt ist, dass es der alleinige oder überwiegende Zweck der Heirat war, der Witwe eine Versorgung zu verschaffen, oder
    2. die Ehe erst nach dem Eintritt des Beamten in den Ruhestand geschlossen worden ist und der Ruhestandsbeamte zur Zeit der Eheschließung die Regelaltersgrenze nach § 51 Abs. 1 und 2 des Bundesbeamtengesetzes bereits erreicht hatte.