Entamteter Lehrer: "Der Beamtenstatus ist ein Klotz am Bein"

Daniel SchmittNiemand hatte den Lehrer Arne Ulbricht gefragt, ob er verbeamtet sein wollte. Er wollte nicht. Der Wuppertaler Pädagoge hält den krisenfesten, von vielen begehrten Status für ungerecht - und bat um seine Entamtung. Im Interview erläutert er seine Gründe.

Lehrer lehnt Verbeamtung ab und möchte als Angestellter arbeiten - SPIEGEL ONLINE
  1. #400

    Zitat von karl-felix Beitrag anzeigen
    habe schon manches kuriose Zeug gelesen, aber in einer der reichsten Volkswirtschaften der Welt die Renten zu kürzen mit der Begründung : es ist schlicht nichts zu verteilen , ist schon schlicht.
    Könnte von diesen hier stammen:
    Folgen des Aufschwungs: Zahl deutscher Millionäre auf Rekordniveau - SPIEGEL ONLINE

    Rentenansprüche werden erarbeitet, nicht verteilt. Die gehören zum Lebzeiteinkommen.
    Ihnen ist unser Rentensystem offenbar vollkommen unbekannt.
    Die gerade arbeitenden Leute zahlen in die Rentenkasse ein aus der der Staat sofort die Zahlungen für derzeitige Rentner bezahlt.
    Das Verhältnis der Einzahler/Rentner - früher 3/1 , heute 2/1, 2030 1/1 verschlechtert sich dramatisch. Dazu kommen horrende Schulden aus den Pensionslasten.
    Dies führt zum dramatischen Absinken des Rentenniveaus.

    Sie äußern sich zu einigen Leutchen die was angespart haben.
    Na und? Einige die nicht um Wohltatenbeschlüsse durch beamtenversorgte Politiker betteln müssen. Wie schön.

    Thema verfehlt.
  2. #401

    Es

    Zitat von RioTokio Beitrag anzeigen
    Ihnen ist unser Rentensystem offenbar vollkommen unbekannt.
    Die gerade arbeitenden Leute zahlen in die Rentenkasse ein aus der der Staat sofort die Zahlungen für derzeitige Rentner bezahlt.
    Das Verhältnis der Einzahler/Rentner - früher 3/1 , heute 2/1, 2030 1/1 verschlechtert sich dramatisch. Dazu kommen horrende Schulden aus den Pensionslasten.
    Dies führt zum dramatischen Absinken des Rentenniveaus.

    Sie äußern sich zu einigen Leutchen die was angespart haben.
    Na und? Einige die nicht um Wohltatenbeschlüsse durch beamtenversorgte Politiker betteln müssen. Wie schön.

    Thema verfehlt.
    ist schon verblüffend, wie leicht Leute wie Sie hinter die Fichte zu führen sind. Es ist immer so, dass die gerade wirtschaftlich aktive Generation die nicht wirtschaftlich aktiven Mitglieder der Gesellschaft versorgt. Entscheidend ist also nur, welchen Anteil die Versorgung der nicht aktiven Menschen am Sozialprodukt hat.
    Zum dramatischen Absinken des Rentenniveaus führt eine kurzsichtige in meinen Augen asoziale Gesetzgebung und sonst gar nichts. Es ist ein Verteilungsproblem und alles, was ein Rentner eben nicht zu essen bekommt, bekommen halt diese
    : Folgen des Aufschwungs: Zahl deutscher Millionäre auf Rekordniveau - SPIEGEL ONLINE

    Und Leute , die etwas angespart haben wie dieser hier, den wird eine Rentenkürzung kaum zur Tafel bitten:
    Wendelin Wiedeking: Porsche-Chef verdient 100 Millionen Euro! - Wirtschaft - Bild.de
    Und den zu versorgen im Alter genügt nicht ein Berufstätiger, da müssen schon 500 oder 1000 ran , damit es für diesen Herren reicht . Und da gibts ja eine ganze Menge von der Sorte.
    Wie war das mit Utz Claassen und EnBW? 400.000 im zarten Alter von 49 Jahren? da müssten viele Elektriker bei EnBW für buckeln.
    Sie sollten hier nicht heucheln und den Eindruck erwecken, die fleissigen Deutschen Arbeitnehmer würden nur für Ihre armen alten Mitbürger horrende Summen aufbringen müssen, für ihre reichen wird auch reichlich gesorgt. Und Sie stehen immer noch hinter der Fichte und drehen die Gebetsmühle: Nix zu verteilen, nix zu verteilen , nix zu verteilen om,om,om..
  3. #402

    Zitat von RioTokio Beitrag anzeigen
    ....
    Luxuspensionäre auf Kosten der normalen Steuerzahler.
    ...
    Die statistisch längere Lebenszeit von Pensionären haben Sie interessanterweise nicht bestritten.
    Warum soll ich auf die längere Lebenszeit der Pensionäre eingehen?
    Hier werden Äpfel mit Birnen verglichen und bei den Birnen dann noch Williams-Christ- mit Glüh-Birnen.

    Mit Ausnahmen von Polizei, Feuerwehr und Soldaten (ja, auch Berufssoldaten erhalten Versorgungsbezüge) geht der überwiegende Teil der Beamten einem wenig körperlichen Einsatz erfordernden Dienst nach (vom Schichtdienst mal abgesehen).

    Dass Handwerksberufe körperlich fordernder sind, liegt auf der Hand.
    Studie : Rentner mit mehr Geld leben länger - Nachrichten Politik - DIE WELT

    Wie Sie dem Artikel auf entnehmen können, ist die Lebenserwartung der Beamten im Ruhestand, deren ehemaliges Grundgehalt vergleichsweise unter der Bemessungsgrenze liegt, niedriger als die der Pensionäre, die im Berufsleben ein Einkommen oberhalb der Bemessungsgrenze hatten.

    Es ist unbillig, Pensionäre und Rentner in einen Topf zu werfen.
    Vergleichbar ist vergleichbares und damit liegt die Grenze bei der Bemessungsgrenze.

    Luxuspensionäre?
    Sagen Sie das doch mal bitte einem Beamten / Soldaten, der mit der BesGr A 9 (der größte Teil kommt nicht drüber) in den Ruhestand tritt.
    Die Witwe eines Hauptfeldwebels (BesGr A 8 m.A.), der mit 45 Lebensjahren nicht an der Folge eines Dienstunfalls verstarb, muss jeden Cent umdrehen. Alles nur Luxus!
  4. #403

    Es gibt in Deutschland zu viele Beamte, die die Politik maßgeblich bestimmen.

    Leider hat ein "normaler" Beschäftigter im Gegensatz zum Beamten nicht die komfortable Möglichkeit, sich für längere Zeit ohne Risiko in der Politik zu versuchen.

    Daher kommt es dazu, dass zum Beispiel viele Lehrer die Politik bestimmen und natürlich auch das bestehende System schützen.

    Die so entstehenden Pensionslasten werden aus meiner Sicht zum Pulverfass für Deutschland.

    Grüße aus Heidelberg
  5. #404

    Zitat von karl-felix Beitrag anzeigen
    ist schon verblüffend, wie leicht Leute wie Sie hinter die Fichte zu führen sind. Es ist immer so, dass die gerade wirtschaftlich aktive Generation die nicht wirtschaftlich aktiven Mitglieder der Gesellschaft versorgt.
    Ja, da ist das Problem, keiner bekommt mehr Kinder. Ein Aktiver steht 2030 einem Rentner gegenüber.

    Zitat von karl-felix Beitrag anzeigen
    ..
    Zum dramatischen Absinken des Rentenniveaus führt eine kurzsichtige in meinen Augen asoziale Gesetzgebung und sonst gar nichts.
    Nein, nicht irgendein Politiker ist Schuld, dass wir kaum noch Kinder bekommen, sonder wir als Gesellschaft. Sie auch!

    Zitat von karl-felix Beitrag anzeigen
    Es ist ein Verteilungsproblem und alles, was ein Rentner eben nicht zu essen bekommt, bekommen halt diese
    : Folgen des Aufschwungs: Zahl deutscher Millionäre auf Rekordniveau - SPIEGEL ONLINE
    Geld wird nicht "verteilt" sondern erarbeitet. Ich dachte, dass wüßten Sie. Was hat der erarbeitete, versteuerte Besitz von irgendwem mit Ihren Geldsorgen zu tun?

    Zitat von karl-felix Beitrag anzeigen
    Und Leute , die etwas angespart haben wie dieser hier, den wird eine Rentenkürzung kaum zur Tafel bitten:
    Wendelin Wiedeking: Porsche-Chef verdient 100 Millionen Euro! - Wirtschaft - Bild.de
    Und den zu versorgen im Alter genügt nicht ein Berufstätiger, da müssen schon 500 oder 1000 ran , damit es für diesen Herren reicht . Und da gibts ja eine ganze Menge von der Sorte.
    Wie war das mit Utz Claassen und EnBW? 400.000 im zarten Alter von 49 Jahren? da müssten viele Elektriker bei EnBW für buckeln.
    Sie sollten hier nicht heucheln und den Eindruck erwecken, die fleissigen Deutschen Arbeitnehmer würden nur für Ihre armen alten Mitbürger horrende Summen aufbringen müssen, für ihre reichen wird auch reichlich gesorgt. Und Sie stehen immer noch hinter der Fichte und drehen die Gebetsmühle: Nix zu verteilen, nix zu verteilen , nix zu verteilen om,om,om..
    Ja klar, es gibt ein paar Gutverdiener. Na und?
    Private Firmen haben mit denen Verträge geschlossen. Fragen Sie Herrn Porsche warum er Herrn Wiedeking so viel von seinem Geld gegeben hat...
  6. #405

    Zitat von Hans58 Beitrag anzeigen
    Warum soll ich auf die längere Lebenszeit der Pensionäre eingehen?
    Hier werden Äpfel mit Birnen verglichen und bei den Birnen dann noch Williams-Christ- mit Glüh-Birnen.

    Mit Ausnahmen von Polizei, Feuerwehr und Soldaten (ja, auch Berufssoldaten erhalten Versorgungsbezüge) geht der überwiegende Teil der Beamten einem wenig körperlichen Einsatz erfordernden Dienst nach (vom Schichtdienst mal abgesehen).

    Dass Handwerksberufe körperlich fordernder sind, liegt auf der Hand.
    Studie : Rentner mit mehr Geld leben länger - Nachrichten Politik - DIE WELT

    Wie Sie dem Artikel auf entnehmen können, ist die Lebenserwartung der Beamten im Ruhestand, deren ehemaliges Grundgehalt vergleichsweise unter der Bemessungsgrenze liegt, niedriger als die der Pensionäre, die im Berufsleben ein Einkommen oberhalb der Bemessungsgrenze hatten.

    Es ist unbillig, Pensionäre und Rentner in einen Topf zu werfen.
    Vergleichbar ist vergleichbares und damit liegt die Grenze bei der Bemessungsgrenze.

    Luxuspensionäre?
    Sagen Sie das doch mal bitte einem Beamten / Soldaten, der mit der BesGr A 9 (der größte Teil kommt nicht drüber) in den Ruhestand tritt.
    Die Witwe eines Hauptfeldwebels (BesGr A 8 m.A.), der mit 45 Lebensjahren nicht an der Folge eines Dienstunfalls verstarb, muss jeden Cent umdrehen. Alles nur Luxus!
    Ich gönne den Beamten ein langes Leben.
    Überproportional hohe Pensionen aber nicht.

    Die - für viele vollkommen unbekannt hohen Pensionslasten - entsprechen je nach Berechnung 70-150% der bekannten Staatsverschuldung von 2,1 Billionen Euro.
    Unsere Luxuspensionäre sind uns also so viel "Wert" wie alles andere für das wir je Schulden aufgenommen haben, einschließlich Widervereinigung.

    Politiker, Ministeriale, Richter etc. machen die Gesetze. Fast alle sind selbst Beamte. Nur so ist diese skandalöse Überversorgung zu erklären. Die Demokratie ist da außer Kraft gesetzt.

    Beamte, die nie Angst um Ihren Job haben mußten, gepäppelt werden mit 13 Monatsgehältern, einer 13 Monatspension!!, diversen Zulagen u.a. für Kinder, Vorteilen bei der Krankenversicherung - die - nie! - irgendwo eingezahlt haben, sollen eine um Faktor 2 bis 3 höhere Pension bekommen als die blöden Beitragszahlernormalos?

    Der Normalrentner darbt bei kurz über 40% seines mittleren Lebensverdienstes, der schlaue Pensionär bekommt 71% seines meist höchsten, letzten Gehaltes?
    Krasse Ungerechtigkeit!

    Sonderbeispiele eines kleinen Streifenpolizisten und eines gefallenen Soldaten will ich hier nicht diskutieren.
  7. #406

    Es

    Zitat von RioTokio Beitrag anzeigen
    Ja, da ist das Problem, keiner bekommt mehr Kinder. Ein Aktiver steht 2030 einem Rentner gegenüber.


    Nein, nicht irgendein Politiker ist Schuld, dass wir kaum noch Kinder bekommen, sonder wir als Gesellschaft. Sie auch!


    Geld wird nicht "verteilt" sondern erarbeitet. Ich dachte, dass wüßten Sie. Was hat der erarbeitete, versteuerte Besitz von irgendwem mit Ihren Geldsorgen zu tun?



    Ja klar, es gibt ein paar Gutverdiener. Na und?
    Private Firmen haben mit denen Verträge geschlossen. Fragen Sie Herrn Porsche warum er Herrn Wiedeking so viel von seinem Geld gegeben hat...
    ist wirklich verblüffend, wie einfach sich Leute wie Sie hinter die Fichte führen lassen. Der grosse Rückgang in den Kinderzahlen war vor 2 Generationen. Nicht die Zahl der Kinder ist entscheidend, sondern der Anteil der Altersversorgung am Sozialprodukt. In dem heutigen System hilft es nicht, die doppelte Zahl Kinder zu haben, Sie brauchen die doppelte Zahl an Arbeitsplätzen- sozialversicherungspflichtigen, anständig bezahlten Arbeitsplätzen.

    Und reden Sie nicht sich selber und anderen irgendwelche Schuld ein. Die geringe Kinderzahl heute, hat eine geringe Zahl an Rentnern zur Folge. Finanzieren Sie die Rentenversicherung vernünftig und Sie haben auch kein Problem mehr mit der Kinderzahl.

    Sie sind mir ein Herzchen. Für Millonäre gilt der geschlossene Vertrag , für Rentner und Beamte nicht? Schon kauzig. Übrigens, die meisten dieser Millionäre- so sie nicht schon geborene sind - sind Bezieher von Höchstrenten der ges.Rentenversicherung.. Müssen viele Arbeitnehmer für schuften, um denen die Höchstrenten zu finanzieren.

    Ergo: Die Rentenversicherung hat ein Verteilungs- und ein Finanzierungsproblem das gewollt ist. Und sonst nichts.
    Ich gehe sogar soweit, ohne Riester und ohne die Plünderung der Rentenkasse hätten wir gar keine Problem in der ges.Rentenversicherung.
  8. #407

    Nun

    Zitat von RioTokio Beitrag anzeigen
    Ich gönne den Beamten ein langes Leben.
    Überproportional hohe Pensionen aber nicht.

    .
    ich gönne allen Bürgern ein langes Leben. Geiz ist geil gilt bei mir nicht bei der Versorgung der Menschen, denen ich mein Leben in Wohlstand und Freiheit zu verdanken habe.
    Überproportionale Pensionen gibt es im Bereich der Beamten nicht, in der Privatwirtschaft sind die vertraglich geregelt, da wäre die Sittenwidrigkeit eine Grenze. Z.B. würde ich die 20 Millionen Pensionszahlungen an Herrn Zumwinkel da hinterfragen.

    Ihr Spielchen ist zu durchsichtig. Sie begrüssen die Kürzung der Renten " nichts mehr zu verteilen " begründen dann mit diesen gekürzten Renten " überproportional hohe Pensionen " wollen dann diese Pensionen kürzen um mit dem Hinweis auf die dann Darbenden die " überproportional hohen " Renten zu kürzen usw.
    Das funktioniert so nicht. Wer ein Leben lang gearbeitet hat, muss von seinen Altersbezügen angemessen leben können. Über die Finanzierung lässt sich reden. Optimal ist ein Umlageverfahren, das nicht nur auf unselbstständige Arbeit gegründet ist.
    Finanziell für eine der reichsten Nationen dieser Welt kein Problem, man muss es nur wollen. Da es ein Verteilungsproblem ist, wird es immer Gegner geben- da ist die Politik gefragt.
  9. #408

    Teil 1

    Zitat von RioTokio Beitrag anzeigen
    Ich gönne den Beamten ein langes Leben.
    Überproportional hohe Pensionen aber nicht.
    Nennen Sie mir bitte die Höhe einer Pension eines Versorgungsbezugsempfängers, dessen( aktives) Grundgehalt lebenslang unter der Bemessungsgrenze lag und erläutern Sie, was Sie dann für überproportional erachten.

    Zitat von RioTokio Beitrag anzeigen
    .....
    Unsere Luxuspensionäre sind uns also so viel "Wert" wie alles andere für das wir je Schulden aufgenommen haben, einschließlich Widervereinigung..
    Ihnen steht irgendein Neidfaktor ins Gesicht geschrieben, da Sie stets von Luxuspensionären sprechen.
    Betrachten Sie sich mal die Rente eines Beschäftigten im öffentlichen Dienst, der mit E 9 in Rente geht und zusätzlich noch „Betriebsrente“ aus der VBL erhält.
    Zitat von RioTokio Beitrag anzeigen
    Politiker, Ministeriale, Richter etc. machen die Gesetze. Fast alle sind selbst Beamte. Nur so ist diese skandalöse Überversorgung zu erklären. Die Demokratie ist da außer Kraft gesetzt.
    Gesetzesentwürfe schreiben Referenten in den Ministerien, die im Regelfall als Volljuristen mit BesGr A 15 (RegDir) besoldet werden. Sie gehören der Exekutive an. Richter als Organ der Judikative „machen“ nirgendwo Gesetze. Politiker (MdB) „machen“ Gesetze. Die Zahl der Ex-Beamten im Bundestag ist marginal.
    Zitat von RioTokio Beitrag anzeigen
    Beamte, die nie Angst um Ihren Job haben mußten, gepäppelt werden mit 13 Monatsgehältern, einer 13 Monatspension!!, diversen Zulagen u.a. für Kinder, Vorteilen bei der Krankenversicherung - die - nie! - irgendwo eingezahlt haben, sollen eine um Faktor 2 bis 3 höhere Pension bekommen als die blöden Beitragszahlernormalos?
    Träumen Sie weiter.
    Im Bund wurde das 13. Monatsgehalt schon vor Jahrzehnten auf rund 80 % eines Monatsgehalts runter gefahren. Von 2006 bis 2011 betrug es 30 %, seit Jan 2012 ist es auf 60 % wieder angestiegen, weil die Absenkung gesetzlich befristet war. Seit Juli 2009 sind die 30 % bzw. die 60 % als 2,5 % bzw. als 5 % in das Grundgehalt eingepflegt.
    Eine 13. Monatspension? Wishful thinking!

    Teil 2 folgt:
  10. #409

    Teil 2

    Zitat von RioTokio Beitrag anzeigen
    Der Normalrentner darbt bei kurz über 40% seines mittleren Lebensverdienstes, der schlaue Pensionär bekommt 71% seines meist höchsten, letzten Gehaltes?
    Krasse Ungerechtigkeit!
    Der Beamte erhält die 71,75 % (im Bund) nur dann, wenn er sein letztes Grundgehalt mindestens 2 Jahre lang bezogen und 40 Dienstjahre hinter sich hat.

    Ungerecht?
    Es steht jedem frei, Beamter etc. zu werden, herzu wird man nicht gezwungen. Die finanzielle Seite des Besoldungs- und Versorgungssystems wird nur immer dann als „ungerecht“ bezeichnet, wenn es der Wirtschaft nicht gut geht. Viele meiner Klassenkameraden sind nach dem Abitur 1967 über einen Kameraden hergefallen, der nach seinem Jura-Studium Beamter wurde („bist du doof, da verdienst du doch nix“).
    Zitat von RioTokio Beitrag anzeigen
    Sonderbeispiele eines kleinen Streifenpolizisten und eines gefallenen Soldaten will ich hier nicht diskutieren.
    Meine Beispiele waren keine „Sonderbeispiele“, sondern sind repräsentativ für die Besoldungsstruktur im Bund (BesGr A 9 gehört zum mittleren Dienst bzw. zur vergleichbaren Laufbahngruppe der Unteroffiziere).

    Machen Sie sich gelegentlich sachkundig über die Personalstruktur bei den Bundesbeamten: http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Do...ublicationFile Ich empfehle die Seiten 7, 15. Meine Beispiele sprechen für die Mehrheit der Beamten!

    Im Übrigen sprach ich gerade nicht von einem gefallen Soldaten, weil die Versorgung der Angehörigen in dem Fall sich völlig anders darstellt.