Deutsche Wirtschaft 2013: Was die Politik jetzt für die Konjunktur tun kann

dapdErstmals seit Jahren hat der deutsche Staat 2012 ein Plus erwirtschaftet, dem robusten Wachstum sei Dank. Doch schon 2013 soll die Konjunktur schwächeln. Was kann die Politik jetzt tun, damit es weiter aufwärts geht - ohne dass dabei die Schulden wachsen? Fünf Ideen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-877727.html
  1. #1

    Weiss nicht, wie es in Deutschland ist

    aber in Zürich wollen die Gutmenschen neue Notschlafstellen errichten. Nein, nicht für Alkis und Junkies, für gestrandete Südländer, die auf Grund ihrer mangelnden Fähigkeiten eh keinen Job finden.
    Traurig, aber wahr. Streicht deshalb bitte Punkt Nummer 5: Deutschland hat genug Arbeitslose und Harz 4-Empfänger, auch solche, die arbeiten wollen, wenn nur ihr Kind in dieser Zeit in der Kita sein könnte
  2. #2

    optional

    Was, wird jetzt die Planwirtschaft gefordert und wenn es wieder besser geht sofort wieder verpönt? Aber bezahlt hat ein anderer.
  3. #3

    .....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Erstmals seit Jahren hat der deutsche Staat 2012 ein Plus erwirtschaftet, dem robusten Wachstum sei Dank. Doch schon 2013 soll die Konjunktur schwächeln. Was kann die Politik jetzt tun, damit es weiter aufwärts geht - ohne dass dabei die Schulden wachsen? Fünf Ideen.

    Was die Bundesregierung für den Aufschwung tun kann - SPIEGEL ONLINE
    Hier sollte man sich keinen falschen Hoffnungen hingeben,
    denn die Schulden werden weiter wachsen.
    Der ESM, Rettungsschirme und Bankenrekapitalisierungen,
    sowie das griechische Renten - und Sozialsystem
    werden automatisch dafür sorgen, das Deutschland sich weiter verschulden muss, aber das ist ja politisch so gewollt.
    Wir haben uns nunmal für eine Schulden - und
    Transferunion entschieden, die eine immer höhere Verschuldung
    generiert. Eine Zeitlang verschafft wildes Gelddrucken noch eine
    kleine Erholung, aber auf Dauer geht dass nicht gut.
  4. #4

    Nur das eine nicht

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Erstmals seit Jahren hat der deutsche Staat 2012 ein Plus erwirtschaftet, dem robusten Wachstum sei Dank. Doch schon 2013 soll die Konjunktur schwächeln. Was kann die Politik jetzt tun, damit es weiter aufwärts geht - ohne dass dabei die Schulden wachsen? Fünf Ideen.

    Was die Bundesregierung für den Aufschwung tun kann - SPIEGEL ONLINE
    Idee 5 ist keine so fürchterlich tolle Idee. D steht vor einer möglichen Rezession, da lassen wir das besser mit dem Fachkräftemangel lieber mal stecken, bald schon wird es wieder Kurzarbeit geben. In der Tat wäre eine Rückführung der Umsatzsteuer dank Vereinfachung schon mal ein Ansatz, zudem sozial auch gerecht. Subventionskürzungen sind auch eine gute Idee.
  5. #5

    2013

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Erstmals seit Jahren hat der deutsche Staat 2012 ein Plus erwirtschaftet, dem robusten Wachstum sei Dank. Doch schon 2013 soll die Konjunktur schwächeln. Was kann die Politik jetzt tun, damit es weiter aufwärts geht - ohne dass dabei die Schulden wachsen? Fünf Ideen.

    Was die Bundesregierung für den Aufschwung tun kann - SPIEGEL ONLINE
    So weiter machen wie bisher sprich bei der unter- und mittelschicht die steuern und abgaben weiter erhöhen! Das hats bis jetzt doch echt gebracht dann wird es auch 2013 wieder ein mehr an steuereinnahmen geben ist doch logisch.
  6. #6

    Ehrenwerte Ansätze

    Nur wie bitte schön soll die Abschaffung des Ehegattensplittings die Konjunktur fördern? Ein einigermassen solide geführter Haushalt konsumiert gerade so viel, wie sein finanzieller Spielraum zulässt. Die Förderung von Altenarbeit und Zuwanderung halte ich angesichts der Arbeitslosenzahlen und der Anzahl prekärer Arbeitsverhältnisse ebenfalls für Unsinn.


    Konjunktur wird durch Konsum gefördert, die logische Konsequenz müssen Steuererleichterungen für die produktive Mittelschicht sein, alles andere ist Hokuspokus.
  7. #7

    Unglaublich

    Also so einen Beitrag habe ich fast nicht für möglich gehalten. Und wenn ich schaue, dass sogar ein studiuerter Volkswirt unter den Autoren ist, so ist doch schwer mit der Kompetenz was schief gegangen.

    3 Ihrer Vorschläge kommen genau aus der neoklassizistischen Argumenttionskette, die uns in die Krise geführt hat. Mit dem Glauben den Arbeitsmarkt zu flexibilisieren, Lohnkosten zu senken und die Menschen unter Druck zu setzen, unter Rahmenbedingungen zu arbeiten, die unwürdig sind, und dadurch Jobs zu schaffen sind wir vor die Wand gefahren. (HartzIV und die Einrichtung des Niedriglohnsektors sollten den selben Effekt haben). Was passiert ist, ist, dass die Arbeitskosten in Deutschland gesunken und die Arbeitsplätze aus Südeuropa nach Deutschland verlagert wurden. Die Exportwirtschaft hat profitiert. Das mehr Arbeit aber nicht mehr Einkommen für die Masse heißt, kann man leicht am stagnierenden Binnenmarkt nachschlagen.
    Davon auszugehen, das Frauen und Alte gerne mehr arbeiten würden, ist höchst zynisch und beleidigend. Die meisten müssen es einfach, da die Löhne und Renten willentlich niedrig geblieben sind. Wo kein Einkommen, da keine Nachfrage, da kein Wachstum und damit eine Verschärfung der Krise.
    Der Zuzug von ausländischen Arbeitskräfte ist ebenso nur eine Möglichkeit die deustchen Arbeitkosten niedrig zu halten. Auf einem normalen Markt müssten die Löhne für Fachkräfte (ingenieure, Altenpfleger etc.) einfach steigen, um ds Angebot zu decken. Dazu sind die Firmen allerdings nicht bereit, also werden Arbeitskräfte aus dem Ausland organisiert.

    Punkt vier ist sowas von empirisch zu widerlegen, dass dort langfristig Geld gespart wird. Jeder Rechnungshof, ob Komunal, Bundesland oder Bund kennt 100e Fälle von PPP-Projekten die für den staatlichen Akteur verheerend teuer wurden und ich kenne keines, welches sich rentiert hätte. Dann sollte der Staat hier lieber günstig Kredite aufnehmen und die Investition und damit auch die Rendite selber einstreichen.

    Der einzige Punkt, der halbwegs zuträfe, wäre die Reduzierung von Subventionen. Aber wenn ich das Parteiprogramm der FDP lese und was die unter Subventionen verstehen (Transferzahlungen ins Soziale System), dann lieber keine als diese.
  8. #8

    :{[

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Erstmals seit Jahren hat der deutsche Staat 2012 ein Plus erwirtschaftet, dem robusten Wachstum sei Dank. Doch schon 2013 soll die Konjunktur schwächeln. Was kann die Politik jetzt tun, damit es weiter aufwärts geht - ohne dass dabei die Schulden wachsen? Fünf Ideen.

    Was die Bundesregierung für den Aufschwung tun kann - SPIEGEL ONLINE
    - 100 Mrd. in die Erhaltung und Ausbau der Infrastruktur
    - weniger Bundesländer
    - kleinerer Bundestag
    - keine Verbeamtungen bei Lehrern und sonstigem Gedöns
    - flattax
  9. #9

    Wie wäre es mit einem Gesetz wonach Firmen, Organisationen usw. nur noch, je nach Branche, 10 bis 30% der Gesamtbelegschaft als Minijobber, Leiharbeiter, Aufstocker, Volunteers etc. beschäftigen dürfen? Da das für alle gilt gibt es keine Wettbewerbsnachteile. Wenn die Quote überschritten wird sind Strafzahlungen zugunsten der Sozialversicherung und des Finanzamtes fällig die höher sind als wenn die Quote eingehalten wird. Im Gegenzug dann die Beitrags- und Steuersätze senken und in saisonabhängigen Branchen den Kündigungsschutz lockern.