Plasberg-Talk: Ganz schön out, die Autofahrer

Oliver Ziebe / WDRFür Deutsche war das Auto einst Lustobjekt, Statussymbol, Wirtschaftsfaktor. Doch die Zeiten ändern sich, die junge Generation kann mit dem Kult ums heilige Blech nicht mehr viel anfangen. Bei ARD-Talker Plasberg trafen nun Autofahrer auf Autogegner - ein viel zu schlicht gestricktes Konstrukt.

Talkrunde bei Plasberg über Autofahrer - SPIEGEL ONLINE
  1. #1

    Der letzte Satz klingt nach beleidigtem Redakteur, wurde der gute Michael Kröger ins Unrecht gestellt und findet Autos gut und das geht heute nicht mehr und hat eine Antwort auf sein persönliches Dilemma in der Sendung erwartet? Ich hab die Sendung nicht gesehen. Ich habe kein Auto, ich brauch auch kein Auto, aber ich mag auch Autos. Was wer gut findet sei jedem selbst überlassen.
    Ich fahre lieber auf Ausländischen Autobahnen als auf deutschen, ich finde das entspannter. Aber da ich eh selten Auto fahre, ist mir das auch egal was die Deutschen auf Ihren Autobahnen veranstalten..... Was gibts eigtl. neues von der Bahn?
  2. #2

    ist doch super

    wenn Autos nicht mehr so in sind. Dann wird die AB wenigstens wieder etwas leerer und man kann nochmal so richtig Gas geben!
  3. #3

    ist doch super

    Zitat von Luke1973 Beitrag anzeigen
    wenn Autos nicht mehr so in sind. Dann wird die AB wenigstens wieder etwas leerer und man kann nochmal so richtig Gas geben!
    wenn Autos nicht mehr so in sind und damit endlich eine Höchstgeschwindigkeit von 120/130 km/h auf Autobahnen durchgesetzt werden kann. Dazu die Strafen für deutlich überhöhte Geschwindigkeit drastisch erhöht werden bis hin zum strafbewehrten Versuch der schweren Körperverletzung. Damit die Einnahmen aus Geschwindigkeitsvergehen nicht sinken. Dafür haben dann die Leute, die nochmal so richtig Gas geben wollen, zu sorgen.
  4. #4

    Andracks Auftritt war irgendwie leicht bizarr, oder? Wäre die Sendung auf RTL gelaufen, hätte ich an scripted reality geglaubt als er schließlich verkündete "in der Fahrschule habe ich gelernt, dass rechts-vor-links auch für Radfahrer gilt".

    Aber wenigstens hat er aufs Neue meine These bestätigt, dass die meisten Gehwegradler dies aus falsch verstandenem Sicherheitsempfinden tun. Ein wenig Aufklärung täte da gut...
  5. #5

    Standpunkt

    Autos sind zwar nicht mehr die Statussymbole die sie mal waren, aber als Fortbewegungsmittel sind sie aber immer noch ganz brauchbar...
  6. #6

    Und hier die Realität:

    900 Mrd. Personenkilometer erbringt der Individualverkehr, 150 Mrd
    alle Busse und Bahnen zusammengenommen.
    Um ihre Einnahmen zu erhöhen, erfinden die Kommunen schikanöse
    Begrenzungen und Verbote. Da gibt es dann schon mal bei 4-spurigen
    Strassen Tempo 30.
    Ein Glück, dass die Apps, die alle stationären Messfallen kennen bald
    serienmäßig eingabaut sind.
    Bleibt das Knöllchenabkassieren. Parkflächen verknappen und Gebühren hochsetzen heißt das Rezept.
    Hier ist eine Bundesinitiative gefragt.
  7. #7

    schwache Folge

    Der Sendung hat jegliche Emotionalität gefehlt. Alle Anwesenden müssen sich ja keine Sorge machen, um die Finanzierung des eigenen Kfzs. Auto fahren ist für viele Arbeitnehmer und auch Selbständige ein absoluter Luxus geworden, auf den man leider nicht verzichten kann. Anschaffung, Rep., Versicherung, Steuer und Benzin! Mich hält nichts mehr, wenn ich dann höre, dass eine Pkw-Maut eingeführt werden soll. Was denn noch alles?
    Übrigens: Andracks Auftritt war allerdings sehr bizarr. Sein Gegacker aus dem Hintergrund kann ja manchmal ganz witzig sein, aber seine Äußerungen waren platt und unrund. Schwache Folge.
  8. #8

    Auto ist längst kein Statussymbol mehr

    Ich würde mein Auto sofort verkaufen, wenn die DB in den Stosszeiten morgens und abends mehr Züge einsetzen würde! Aus beruflichen Gründen muss ich von Köln aus nach Düsseldorf fahren, aber die Züge sind stets überfüllt. In Köln selbst brauche ich kein Auto, und so geht es den meisten meiner Freunde. Ich kann mir zwar ein Auto leisten, was als "Statussymbol" dienen kann, hänge aber überhaupt nicht daran. Das eingesparte Geld für Versicherung &Co könnte man wunderbar für schönere Sachen als die dämliche Blechkiste ausgeben
  9. #9

    Na na ...

    Zitat von Bengurion Beitrag anzeigen
    wenn Autos nicht mehr so in sind und damit endlich eine Höchstgeschwindigkeit von 120/130 km/h auf Autobahnen durchgesetzt werden kann. Dazu die Strafen für deutlich überhöhte Geschwindigkeit drastisch erhöht werden bis hin zum strafbewehrten Versuch der schweren Körperverletzung. Damit die Einnahmen aus Geschwindigkeitsvergehen nicht sinken. Dafür haben dann die Leute, die nochmal so richtig Gas geben wollen, zu sorgen.
    ... jetzt werden wir wohl weich?
    Jeder der auch nur daran denkt sich in ein Auto zu setzen sollte als potentieller Mörder angesehen und sofort nach Starten des Motors standrechtlich erschossen werden.
    Vorher hat er allerdings all sein Geld bei der zuständigen Kommune abzugeben ... damit die sich endlich mal anständige Dienstwagen leisten können.