Fotomagazin von Studenten: Eingewickelte Eltern, Menschen ohne Gesicht

petraherbert.comIm Netz gibt es Millionen Fotos, reicht das nicht? Nein, sagten drei Design-Studenten und gründeten das Fotomagazin "Der Greif". Mit Erfolg: Inzwischen überschütten junge Fotografen sie mit ihren Arbeiten - und die Studenten basteln daraus ein beeindruckendes Werk.

http://www.spiegel.de/unispiegel/wun...-a-873030.html
  1. #1

    Das Medium Foto wird weniger durch das Internet entwertet, als dadurch, dass jeder "Idiot" mit seinem Telefon Fotos - nennen wir es vielleicht besser: Aufnahmen... - machen kann.
    Oder auch sehr "beliebt" sind mir die Leute, die sich eine High-End-Spiegelreflexkamera zulegen aber keine Ahnung davon haben. Da bleibt dann den Einstellschalter auf "Auto" und wenn man sie fragt, welche Verschlusszeit sie nutzen oder welchen ISO-Wert sie eingestellt haben einen angucken, wie ne Kuh wenn's blitzt.
  2. #2

    Photoshop

    Zitat von Geisterkarle Beitrag anzeigen
    Das Medium Foto wird weniger durch das Internet entwertet, als dadurch, dass jeder "Idiot" mit seinem Telefon Fotos - nennen wir es vielleicht besser: Aufnahmen... - machen kann.
    Oder auch sehr "beliebt" sind mir die Leute, die sich eine High-End-Spiegelreflexkamera zulegen aber keine Ahnung davon haben........
    Das Medium Foto wird vor allem durch Photoshop etc. entwertet. Einfach was knipsen und ein paar Filter drauf geschmissen, fertig ist das Kunstwerk. Noch einfacher: man nimmt gleich Instagram.
    Greif ist ein netter Versuch, noch was zu retten. Alternativ kann man auch einen beliebigen Begriff in die Google Bildersuche eingeben. Das Web ist voll von guten Fotos, auch von Amateuren. Klar, den echten Fotofreaks mit der "ich-habe-die-Größte-Attitude", den Pixelpeepern und Objektivvergleichern ist das ein Dorn im Auge.
    Was ich mich nur frage, ist, wovon die ganzen "Fotografen" eigentlich leben ....
  3. #3

    Das Geld kann man sich sparen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Im Netz gibt es Millionen Fotos, reicht das nicht? Nein, sagten drei Design-Studenten und gründeten das Fotomagazin "Der Greif". Mit Erfolg: Inzwischen überschütten junge Fotografen sie mit ihren Arbeiten - und die Studenten basteln daraus ein beeindruckendes Werk.

    Der Greif: Erfolgreiches Fotomagazin von Augsburger Design-Studenten - SPIEGEL ONLINE
    Wer sich die Bilder auf der Webseite des GREIF anschaut, kann sich das Geld für das Magazin sparen - es lohnt sich nicht. Was diese Aufnahmen mit Fotokunst zu tun haben sollen, ist schleierhaft. Irgendetwas zu knipsen und es in einer vermeintlichen Kunstzeitschrift zu veröffentlichen, macht es noch lange nicht zur Kunst.
  4. #4

    Jahre später.....

    Jahre, fast ein Jahrzehnt nach der Mode hat es jetzt auch die Fotokunst erwischt: Anämisches, Ausgebleichtes, Schrott, Leere und Trostlosigkeit. Die Fotos in Greif sehen alle aus, als seien sie drogenabhängig, magersüchtig und verloren.
  5. #5

    Trostlos

    Diese verkrampften Versuche, künstlerisch zu wirken.
    Wirkt auf mich wie abgeguckt. Da habe auf Flickr in 5 Minuten etliche, erheblich beeindruckendere und überraschendere Aufnahmen entdeckt.
  6. #6

    Wir immer

    Was für ein Unfug!
    Die Qualität eines Fotos entscheidet sich hinter dem Sucher. Und das hat nichts mit der Frage zu tun ob ich eine Spiegelreflex, einen Kompaktknipser oder ein iPhone mir Hipstamatic benutze. Nur die Möglichkeiten variieren.
  7. #7

    endlich mal kein...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Im Netz gibt es Millionen Fotos, reicht das nicht? Nein, sagten drei Design-Studenten und gründeten das Fotomagazin "Der Greif". Mit Erfolg: Inzwischen überschütten junge Fotografen sie mit ihren Arbeiten - und die Studenten basteln daraus ein beeindruckendes Werk.

    Der Greif: Erfolgreiches Fotomagazin von Augsburger Design-Studenten - SPIEGEL ONLINE
    immer gleicher mainstream.
    eine wohltat für die sinne.