Euro-Rettungsfonds: EU-Papier stellt direkte Bankenhilfen infrage

REUTERSSie sind ein Kernstück der Euro-Rettungsstrategie: Direkte Finanzhilfen des Rettungsfonds ESM für die Banken in Krisenländern. Doch nun stellt ein Entwurf der EU-Kommission diese Geldspritzen infrage - zumindest für jene Staaten, die sich noch selbst helfen können.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-877459.html
  1. #1

    Wir kennen bislang noch keine Regelung …

    … die am Ende nicht doch zugunsten der Geldindustrie aufgeweicht wurde. Da mag diese scheinbare Verschärfung einmal mehr ein Ablenkungsmanöver sein. Sei es dass hier bei uns in diesem Jahr Wahlen sind, oder aber tatsächlich um die Bordschiene einstweilen ruhig zu stellen, bevor jemand auf den Gedanken kommt auszusteigen. Die Finnen liebäugelten ja nicht das erste mal damit.

    Der nicht so postulierte Plan hat dennoch einen anderen Charackter: Weltweite Verbanklichung der Staaten macht Fortschritte … und der Zug wird massiv in diese Richtung weiter rollen. Die Mechanik dahinter ist recht simple. Da wo immer mehr kleine aufstecken oder in Ermangelung der Bonität aus diesem Ponzi.Schuldgeldsystem keine Kredite mehr beziehen können, nimmt an ganz einfach die nächst größere Gemeinschaft, die Staaten in den Würgeriff, die zu doof sind das Geldsystem wieder an sich zu reißen.

    Und solange die Geldschöpfung mehr oder minder in privater Hand liegt, wird der Staat stets das nachsehen haben. Und wir können dann unsern dementen Volksvertretern hinterdreinschauen, wie sie, nach meiner Meinung, vorsätzlich die europäischen Menschen ruinieren.

    Die Folgen kann sich ein aufgeweckter Mensch aus den Geschichtsbüchern zusammenlesen. Trauerspiel sondergleichen, bei dem sogar den Medien eine führende Rolle beim Schweigen zufällt.
  2. #2

    Zur Beruhigung des Michels

    Die Pleitestaaten geben ihre Banken an der Garderobe der noch potenten EURO-Länder ab. Die deutschen Lohnsteuerzahler bekommen ihre Lohnzurückhaltung der letzten Jahre damit gedankt, dass sie nun russische Oligarchen und die Finanzschmarotzer retten dürfen. Laut der Bundestagsparteien ist das alles alternativlos. So wird Rechtsstaat und Demokratie zur Farce und Deutschlands Vermögen wird auf den Pokertischen der Finanzmärkte verzockt. Pfui !
  3. #3

    nene

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie sind ein Kernstück der Euro-Rettungsstrategie: Direkte Finanzhilfen des Rettungsfonds ESM für die Banken in Krisenländern. Doch nun stellt ein Entwurf der EU-Kommission diese Geldspritzen infrage - zumindest für jene Staaten, die sich noch selbst helfen können.

    Rettungsfonds ESM: EU-Papier stellt direkte Bankenhilfen infrage - SPIEGEL ONLINE
    ........

    Wenn der Draghi das hört.... Anmaßend, was diese Politiker so leisten, schließlich haben sie das Handeln doch diesem italienischen Gelddruckkünstler übergeben. Und der wird es nicht zulassen, daß irgendwelche soliden Politiker oder Bürokraten auch nur Einwände gegen Geldschwemmen erheben, auch wenn die noch so berechtigt sein sollten.
    Und die Politiker werden Augen und Ohren zuhalten, schließlich wollen sie wiedergewählt werden, und dazu bedarf es schließlich dieses erfundenen Geldes und das immer mehr!
    rabenkrähe
    Geändert von ( um Uhr)
    Es gibt ein Leben vor dem Tod. Der wahre Pazifist ist bereit, mit der Waffe für seine Überzeugung zu kämpfen.....
  4. #4

    Der suboptimale Währungsraum ....

    Die Guten müssten für die Bösen haften,
    die Soliden den Verschwendern beistehen....


    Nobelpreisgewinner Ökonom Robert Mundell verwirft sein eigenes
    Werk und er fordert nun einen Neuanfang in der Eurozone.
    Der kanadische Wirtschaftswissenschaftler hatte mit seiner Theorie
    des "optimalen Währungsraumes" die theoretische Grundlage für den
    Euro erforscht. So berichtet Focus.

    VWL ist nicht wie Technik. Wir sind zu Versuchskaninchen von
    Sozialwissenschaftlern geworden, die schädliche und schmerzhafte
    wirtschaftliche Experimente mit uns durchführen. Die wirtschaftlichen
    Grundlagen unserer Existenz werden selbstgewiss von praxisfernen
    VWL Theoretikern und interessegeleiteten Volkswirten der Banken
    gefährdet.

    Langsam erkennt die EU selbst, dass es wie bisher einfach nicht
    weitergehen kann. Dieses EU-Papier zur Bankenhilfe könnte ein
    Umdenken signalisieren. Wenn dieses EU Papier tatsächlich mehr
    wäre als nur eine bestellte Beruhigungspille für besorgte und Euro
    skeptische Merkel Wähler. Womit die EU uns Sand in die Augen
    streuen wollte.