S.P.O.N. - Im Zweifel links: Bitte die Sicherheitsgurte ablegen!

REUTERSKlaus Wowereit hat sich an seinem Stuhl festgeschnallt, und das Abgeordnetenhaus duldet es. Die Lehre aus dem Flughafen-Desaster: Berlin ist nicht zu helfen - und aus Großprojekten soll sich die Politik künftig bitte raushalten.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-877318.html
  1. #1

    und nun Platzeck,...

    ...der da sagt, er würde gehen, wenn es mit dem Flughafen nichts wird. Warum aber kann man nicht einen schönen Flughafen bauen und einen weitgehend guten Ministerpräsidenten im Amt halten, wenn man wie oben gesagt für den Aufsichtsratsposten einen kompetenten Menschen mit technischem Sachverstand einsetzt?
  2. #2

    ....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Klaus Wowereit hat sich an seinem Stuhl festgeschnallt, und das Abgeordnetenhaus duldet es. Die Lehre aus dem Flughafen-Desaster: Berlin ist nicht zu helfen - und aus Großprojekten soll sich die Politik künftig bitte raushalten.

    Jakob Augstein: Die Politik soll sich aus Großprojekten raushalten - SPIEGEL ONLINE
    Was ist mit Großprojekten der Industrie die vor die Wand gefahren werden? oder die nicht angefangen werden weil die Politik nicht mitspielt, keine finanziellen Zusagen macht, will sagen die Industrie muss selber Geld in die Hand nehmen und alle Risiken tragen, nicht der Steuerzahler!
    Transrapid ist ein gutes Beispiel!
  3. #3

    Frau Künast und Herr Augstein bitte in den nächsten Aufsichtsrat eines Großprojekts

    Das kluge Heer der Nacher-Besserwisser, die sollen bitte im nächsten Projekt durch Vorbild zeigen, wie man ein Projekt ordentlich durchzieht. Zum Beispiel wäre das jüdische Museum in Köln ein Projekt wie gemacht für Herrn Augstein.

    Bemerkenswert finde ich die Tatsache, dass Äußerungen der Geschäftsleitung herangezogen werden, um den Aufsichtsrat in der Projektabwicklung zu kritisieren. Man sollte sich mal überlegen, wer denn überhaupt operativ in die Vorgänge eingreift und wer sporadisch abnickt. Als hätte der Koch die Schuld, wenn der Kellner kleckert.
  4. #4

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Streicht doch in einer solchen Kommune die Politiker einfach weg und übergebt die Stadt und ihre öffentlichen Belange den Experten in Wirtschaft und Verwaltung! Das wäre undemokratisch. Man kann es nicht wollen. Man sollte es nicht fordern.
    Wäre doch mal ein Zeitpunkt, um die Charter City-Idee in D auszuprobieren.
  5. #5

    Gratulation

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Klaus Wowereit hat sich an seinem Stuhl festgeschnallt, und das Abgeordnetenhaus duldet es. Die Lehre aus dem Flughafen-Desaster: Berlin ist nicht zu helfen - und aus Großprojekten soll sich die Politik künftig bitte raushalten.

    Jakob Augstein: Die Politik soll sich aus Großprojekten raushalten - SPIEGEL ONLINE
    Wow, Herr Augstein. Gratulation zu dieser Analyse. Und das von einem erklärten Linken (!). So sehr Sie Recht haben mit der Beschreibung von Wowereit und seinen Fehlleistungen, so sehr kann man das auch auf konservative Politiker bei anderen Projekten übertragen. Es ist wirklich so. Die Politik soll sich aus der Wirtschaft raushalten. Es gibt unzählige Beispiele dafür, dass es (fast) immer schiefgeht.
    Ach, auf den Hinweis, dass es miserables Management auch in der Wirtschaft gibt, kann man nur sagen. Ja, das stimmt. Aber die entsprechenden Firmen gehen im Zweifel Pleite. Berlin ist zwar schon lange pleite, kann aber keinen Konkurs anmelden. So sicher, kann sich kein Unternehmen fühlen.
  6. #6

    Der größte linke Salonerbe

    kritisiert staatliches Handeln, das doch sonst in allen Belangen besser als jeder einzelne Bürger weiß, was zu tun ist? Jedenfalls mit dem Geld der Bürger. Der von einer Staatsquote jenseits der 50% zu träumen wagt, weil dann alles besser wird?
    Wer es als Politiker (sorry, da irrt Weber: Politik sollte eben kein Beruf sein, weil das idR - wie jetzt wieder bewiesen, nur Mittelmaß anzieht) nicht fähig ist, einen Mann wie den Projektmanager der Olympiade (die Engländer waren sich nicht zu fein, einen Deutschen zu engagieren. Sie wollten Fachkunde! Respekt!) zu finden und zu beauftragen, hat an politisch entscheidender Stelle nichts mehr zu suchen. Der Nachweis ist teuer genug erbracht. Die Leistung solcher "Berufs"politiker besteht im Fall BER im angerichteten Schaden (wo bleiben die sonst so aufmerksamen Staatsanwaltschaften?) und kann als Folge nur lebenslanges "Berufs"verbot incl entsprechender Minderung der Pensionsansprüche bedeuten. Sonstige Schadensersatzansprüche vorbehalten.
  7. #7

    Politik ist ein Beruf ?

    Die Politik in Deutschland ist zum Tummelplatz der nationalen, "geltungsbedürftigen Versager" und "finanzkriminellen Staatsschädlingen" gegenüber dem Volk geworden.
    Doktoren, die keine sind! - Fachliche Qualifizierung für ein Amt? - Verantwortung für das politische Handeln übernehmen? etc.
    Es sind doch nur finanziellen Volksabzocker die sich gegenseitig schützen, und über die Staatsverschuldung sich ihre Millionen einstreichen, oder auf welchen Konten befinden sich die 2,3 Billionen Euro ? Man sehe nur Mappus, Wulff, Wowereit und Konsorten, die dem Staat, wie viele andere auch nur Schaden zugefügt haben !
    Dieses -Parteien-System entspricht nicht der Neuzeit und ist überholt, besonders durch diese "Finanzkriminellen" !
  8. #8

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Klaus Wowereit hat sich an seinem Stuhl festgeschnallt, und das Abgeordnetenhaus duldet es. Die Lehre aus dem Flughafen-Desaster: Berlin ist nicht zu helfen - und aus Großprojekten soll sich die Politik künftig bitte raushalten.

    Jakob Augstein: Die Politik soll sich aus Großprojekten raushalten - SPIEGEL ONLINE
    Ich hoffe doch sehr, dass die pfuschenden Firmen ihr Arbeit nicht bezahlt bekommen bzw. empfindliche Abschläge hinnehmen müssen! Ständig kann man lesen, wie hoch der Schaden ist, lesen konnte ich bisher nirgendwo, dass die Auftraggeber die Gelder einbehalten. Wenn Pfusch auch noch finanziell belohnt wird, muß einen gar nichts mehr wundern.
  9. #9

    ...

    Zitat von jujo Beitrag anzeigen
    Was ist mit Großprojekten der Industrie die vor die Wand gefahren werden?
    Da haften die Eigentümer. Nur machen die da nicht so ein Gesumse da drum.
    Wenn Siemens die nächste ICE-Gerneration zu spät liefert, dann gibt es Strafzahlungen, die sich in der Dividende oder im Aktienkurs widerspiegeln.