TV-Auftritt: "Sunday Times" stellt Oprah Fragenkatalog für Armstrong

REUTERSMehr als ein Jahrzehnt hat die britische Zeitung "Sunday Times" von Dopingvorwürfen gegen Lance Armstrong berichtet. Vor dessen Auftritt bei Oprah Winfrey veröffentlichte das Blatt nun zehn Fragen, die die Talk-Queen dem gefallenen Radsport-Superstar stellen solle.

http://www.spiegel.de/sport/sonst/la...-a-877236.html
  1. #1

    Genial

    Einfach Wahnsinn. Ich hätte nie gedacht, dass dieser Betrüger doch noch öffentlich entlarvt wird. Danke an die hartnäckigen Ermittler!
    Es bleibt zu hoffen, dass andere Verbände und Sachverständige diesem leuchtendem Beispiel folgen und den ganzen Dopingsumpf mittelfristig trockenlegen können. Gerade hier in Deutschland ist da einiges an Aufholarbeit zu leisten.
  2. #2

    Achmed1

    Die Fragen sind alle längst beantwortet. Was erwarten denn die Leute vor der Werbeglotze nun von dem schlimmsten Lügner ?
    Jemand der 10 Jahre kriminell lügt, nun mit schadenersatzklagen konfrontiert ist und selbst vom Staatsanwalt hören wird, soll nun locker talken und sagen, war alles nur ein Scherz?
    Die spinnen, die Yankees.
  3. #3

    Zitat von brandtner Beitrag anzeigen
    Einfach Wahnsinn. Ich hätte nie gedacht, dass dieser Betrüger doch noch öffentlich entlarvt wird. Danke an die hartnäckigen Ermittler!
    Es bleibt zu hoffen, dass andere Verbände und Sachverständige diesem leuchtendem Beispiel folgen und den ganzen Dopingsumpf mittelfristig trockenlegen können. Gerade hier in Deutschland ist da einiges an Aufholarbeit zu leisten.
    Das Ding ist, das fast alle Dopen. Die haben ja auch alle ihr Asthma-Spray ;) Es wäre sinnvoller, das Dopen zu legalisieren und zu regulieren.
  4. #4

    ich kann es nicht mehr hören oder lesen

    lasst den doofen Armstrong doch mal raus aus dem Blatt, dann wird sich in 3 Tagen niemand mehr für den Lügenbold interessieren
  5. #5

    Zitat von achmed1 Beitrag anzeigen
    Jemand der 10 Jahre kriminell lügt, nun mit schadenersatzklagen konfrontiert ist und selbst vom Staatsanwalt hören wird, soll nun locker talken und sagen, war alles nur ein Scherz?
    .
    Politiker lügen doch auch und das nicht erst seit 10 Jahren.

    Ich wüsste nicht das sich einer deshalb jemals vor Gericht verantworten musste, oder gar Geld zurückzahlen musste. Im Gegenteil, die größten Lügner bekommen auch noch Ehrensold.

    Was ich aber nicht verstehe ist der Zusammenhang zwischen Doping als Regelwerk des Sports und einer Krebserkrankung, bzw die Auswirkung auf seine Krebsstiftung.
    EPO ist nun mal oft Bestandteil einer Krebstherapie, das Medikament ist kein Teufelszeug, sondern medizinisch wirksam aber sportlich unfair. Ich halte es für viel gefährlicher das hier ständig Sport, Medizin und Gesetzte miteinander verknüpft werden , ohne das ein Zusammenhang besteht.

    Mir ist auch nicht bekannt das Armstrong seit seiner Krebstherapie, bei der garantiert auch EPO verwendet wurde, wieder erkrankt ist.

    Das Zeigt auf das eigentliche Problem, Doping ist vor allem gefährlich wenn es nicht ärztlich überwacht wird.

    Was für ein Glück für den deutschen Profifußball.....
  6. #6

    Zitat von Wolffpack Beitrag anzeigen
    Das Ding ist, das fast alle Dopen. Die haben ja auch alle ihr Asthma-Spray ;) Es wäre sinnvoller, das Dopen zu legalisieren und zu regulieren.
    Und was wäre damit erreicht? Was wollen sie da regulieren, wenn das regulieren jetzt schon nicht klappt? Die forderung macht keinen sinn.
    Würde man von verbandsseite ernsthaft durchgreifen, gäbe es das problem so gut wie nicht mehr.
  7. #7

    wozu die aufregung...

    jeder amateur sportler der ernsthaft versucht seine leistunggrenzen auszuloten wird irgendwann feststellen das ohne zuhilfe nahme von div. mitteln nichts mehr geht. der kampf gegen doping erscheint mir fast so sinnlos wie der kampf gegen drogen generel...speziel wenn america versucht hier eine vorreiter rolle zu spielen. ich verweise nur auf die usancen div. vereine die im verborgenen arbeiten, und drogen als finanzierungsmittel für ihre weltweiten aktionen verwenden...
  8. #8

    Ich bin gespannt, ob er in der Sendung wirklich auspackt. Es wäre ein Befreiungsschlag für den Radsport. Ich bin selbst ambitionierter Hobbyradler, solche Belastungen wie sie die Fahrer bei der Tour, dem Giro der der Vuelta bringen sind ohne Doping nicht zu schaffen. Im Amateurbereich sieht es noch viel schlimmer aus, da dort defacto keine Kontrollen existieren.
  9. #9

    Immer was zu lernen

    Zitat von lollopa1 Beitrag anzeigen
    lasst den doofen Armstrong doch mal raus aus dem Blatt, dann wird sich in 3 Tagen niemand mehr für den Lügenbold interessieren
    Hören und sehen Sie doch einfach weg. Anhand der Geschichte von Armstrong und Konsorten gibt es allerdings immer wieder etwas zu lernen, das sollte man sich nicht entgehen lassen.

    Ich habe für mich bereits jetzt gelernt, dass der Radsport weitaus größer ist als ein Armstrong und auch größer als das gesamte Dopingproblem. Und ich habe gemerkt, dass im Übrigen das Kulturgut Tour de France den gesamten Radsport noch einmal gewaltig in den Schatten stellt.