Online-Aktivist Aaron Swartz: Freiheit oder Tod

CorbisAaron Swartz, 26, war ein Pionier der Hacker-Szene. Der ehemalige Teilhaber der Website Reddit kämpfte für ein offenes Internet - auch mit illegalen Mitteln. Im April sollte ihm der Prozess gemacht werden, ihm drohten ihm bis zu 35 Jahre Haft. Jetzt nahm er sich das Leben.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/n...-a-877222.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Aaron Swartz, 26, war ein Pionier der Hacker-Szene. Der ehemalige Teilhaber der Website Reddit kämpfte für ein offenes Internet - auch mit illegalen Mitteln. Im April sollte ihm der Prozess gemacht werden, ihm drohten ihm bis zu 35 Jahre Haft. Jetzt nahm er sich das Leben.

    Nachruf auf Online-Aktivisten Aaron Swartz - SPIEGEL ONLINE

    Traurige Geschichte. Verschwörungstheoretiker werden sich wohl jetzt wieder in Rage schreiben...
  2. #2

    Respekt

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Aaron Swartz, 26, war ein Pionier der Hacker-Szene. Der ehemalige Teilhaber der Website Reddit kämpfte für ein offenes Internet - auch mit illegalen Mitteln. Im April sollte ihm der Prozess gemacht werden, ihm drohten ihm bis zu 35 Jahre Haft. Jetzt nahm er sich das Leben.

    Nachruf auf Online-Aktivisten Aaron Swartz - SPIEGEL ONLINE
    Jede neue Zeit hat ihre Helden und Märtyrer. Aaron Swartz war offenbar einer davon.
  3. #3

    erhängt? Das glaube ich nicht! Womöglich war da jemand behilflich.
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Aaron Swartz, 26, war ein Pionier der Hacker-Szene. Der ehemalige Teilhaber der Website Reddit kämpfte für ein offenes Internet - auch mit illegalen Mitteln. Im April sollte ihm der Prozess gemacht werden, ihm drohten ihm bis zu 35 Jahre Haft. Jetzt nahm er sich das Leben.

    Nachruf auf Online-Aktivisten Aaron Swartz - SPIEGEL ONLINE
    Trauriges Ding das. Ruhe in Frieden Aaron.

    Bleibt wirklich die Frage offen, warum man ihn so hart verfolgt hat, wen sogar das bestohlene MIT von einer Klage abgesehen hat. Gefährlich war er jedenfalls nicht. Vielleicht hat er ein Jobangebot abgelehnt bei einem der 3084 US-Geheimdiensten und man wollte mal ein Exempel statuieren.
  5. #5

    Fortschrittt Internet-Meinungsfreiheit

    Trauer um einen der an Meinungsfreiheit und Fortschritt durch das Internet glaubte und an der dieser Hoffung Internet sein Leben verschrieb.
    Im Jahre 2000 machte Microsoft noch Werbung mit der Einführung des Betriebssystems ME (Nachfolger vn Windows 98) und dem Slogan - Teilen Sie Ihr Leben mit dieser Verbindung und es gab Leute die sich mit Herz und Verstand diesem Medium Internet verschrieben haben.
    Was danach kam kennen wir alle . Die Staaten haben das Internet kriminalisiert vor allem für die Leute welche die Gründerzeit des Internets miterlebt haben als das Internet noch frei war und es keine Beschränkungen gab. -Kurzum im Internet war in den 90 ziger Jahren faktisch nichts strafbar weil es noch keine gesetzlichen Regelungen gab.
    Man konnte Musik und alles Mögliche herunterladen (was nur ging) und tauschen kommunizieren ohne das man irgendeine Angst haben mußte. WIr wir wissen hat sich das jedoch in den letzten 10 Jhren drastisch geändert und heute muß jeder im Internet aufpassen was er von sich gibt oder gegebenenfalls irgenwie tauscht oder herunterlädt.-
    Gerade Leuten wie Aaron Swartz muß man die Seele der Fortschrittsaktivisten einer neuen Technologie ebenso zuschreiben wie Softwareunternehmen odr Wirtschaftsunternehmen die heute Ihre Produkte über das Internet vertreiben: Sein Tod bestürzt mich weil er an eine offene Welt ohne Geheimnisse durch das Internet glaubte und daran glaubte das das Internet diese Welt möglich machen würde..
    In Trauer um Aaron Swartz.
  6. #6

    ?

    Zitat von Europa! Beitrag anzeigen
    Jede neue Zeit hat ihre Helden und Märtyrer. Aaron Swartz war offenbar einer davon.
    das mag ja bedauerlich sein, aber er wusste, dass es Diebstahl ist. Macht nicht gleich einen Helden oder Märtyrer aus dem Mann.
  7. #7

    Depression

    Die geforderten Strafen für seine Taten sind sicherlich überzogen und treiben das Abschreckungsprinzip zu weit. Jedoch sollte man äußerst vorsichtig sein seinen Selbstmord mit der eventuell anstehenden Gefängnisstraße in Verbindung zu bringen.

    Menschen mit Depressionen bringen sich aus, für gesunde Menschen schwer nachvollziehbaren Gründen um. Sie müssen dafür nicht vor einer langen Gefängnisstrafe oder andersweitigen Scherben ihrer Existenz stehen.

    Stand Robert Enke vor einer gescheiterten Existenz ? War er pleite ? Drohte im Gefängnis ? Hatte er keine Freunde ? War seine Beziehung vor dem aus ? Nein.

    Er war reich, in einer Beziehung, hatte ein bequemes Leben. Und dann brachte er sich um. Andere Menschen mit Depressionen wiederum, bringen es nicht fertig sich umzubringen.
  8. #8

    ....der Brite Tim Berners-Lee, der Erfinder des Internets...

    Lieber SPON-Redakteur. Berners-Lee hat nicht das Internet erfunden, sondern HTML und bestenfalls den Dienst "Web".
  9. #9

    Das scheint doch eher im persönlichen Bereich zu liegen

    Hätte der Selbstmord etwas mit seinen Internetaktivitäten zu tun, hätte er einen entsprechenden Abschiedsbrief in seinem Lieblingsmedium hinterlassen.