Tourismus auf Giglio: "Das Wrack hat unser Paradies verletzt"

REUTERSDie Katastrophen-Touristen kamen in Scharen nach Giglio, um das Wrack zu fotografieren. Aber Geld ließen sie kaum auf der Unglücksinsel. Die Bewohner klagen über deutlich weniger Übernachtungsgäste - und sehnen den Tag herbei, an dem endlich das Wrack verschwindet.

http://www.spiegel.de/reise/europa/w...-a-877001.html
  1. #10

    das dauert, das dauert..

    bin kein Sch-Bergungsfachmann aber wenn ich so häufig tolle Reportagen über Schiffsbergungen weltweit sehe, frage ich mich "weshalb dauert das dort so lange" , haben die eine schlechte Bergungsfirma beauftragt oder gibt es andere Gründe für derartige Zeitlupen-Arbeit ? Vielleicht kann ein Fachmann aus der Leserschaft erklärend wirken -
  2. #11

    Ja am besten stellen wir alle belustigungen ein! Und leben wieder als Jäger um Sammler im Wald!
  3. #12

    Warum eigentlich bergen?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Katastrophen-Touristen kamen in Scharen nach Giglio, um das Wrack zu fotografieren. Aber Geld ließen sie kaum auf der Unglücksinsel. Die Bewohner klagen über deutlich weniger Übernachtungsgäste - und sehnen den Tag herbei, an dem endlich das Wrack verschwindet.

    Wie der Tourismus auf Giglio nach der "Costa"-Katastrophe litt - SPIEGEL ONLINE
    Aufrichten und dann die Kabinen an Touris vermieten!
  4. #13

    Zitat von zick-zack Beitrag anzeigen
    Immer bucht mal schön Kreuzfahrten!
    Aber sicher doch!
    Zitat von zick-zack Beitrag anzeigen
    Aber vielleicht denkt ihr auch mal an den Dreck und das CO2, das diese Dinger ausstoßen!
    Sowas von egal.
    Zitat von zick-zack Beitrag anzeigen
    Wohlgemerkt, Kreuzfahrten sind nicht notwendig, sie dienen nur eurer Belustigung.
    Richtig, darum machen wir sie ja.
    Zitat von zick-zack Beitrag anzeigen
    Ich bekomme im März eine Tochter und frage mich, was für eine Welt ich ihr zumuten werde.
    ätten Sie sich vorher überlegen sollen und ist mir schnurzegal
  5. #14

    Ich halte ja...

    Kreuzfahrten für marketingveredelten Malletourismus. Ich kenne Giglio, wo ich tauchen lernte, als ein einzigartiges Unter- und Überwasserparadies mit netten Menschen, klarem Wasser und einer bemerkenswerten Fauna. Ich komme wieder, wenn das Wrack weg ist- auch in der Hoffnung, dass die Pestpötte und die an Bord befindlichen Kreuzfahrtheuschreckenlemminge der Insel nie wiefer so nah kommen.
  6. #15

    noch immer nicht geborgen ?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Katastrophen-Touristen kamen in Scharen nach Giglio, um das Wrack zu fotografieren. Aber Geld ließen sie kaum auf der Unglücksinsel. Die Bewohner klagen über deutlich weniger Übernachtungsgäste - und sehnen den Tag herbei, an dem endlich das Wrack verschwindet.

    Wie der Tourismus auf Giglio nach der "Costa"-Katastrophe litt - SPIEGEL ONLINE
    Das ist ja wild - nimmt da etwa die Mafia ihren Schnitt ? Keine Arbeit geht weiter ohne die ueblichen Zahlungen, plus Schmierung bei Behoerden und Gewerkschaften ? Berlusconi Bunga-Bunga Wirtschaft ? Ist ja schoen wenn mann eine moderne Ruine am Strand hat, wirkt so wie eine alte Burg aus den Kreuzzuegen... da wird dann natuerlich jemand auch Zoll verlangen...
  7. #16

    Zitat von trevi Beitrag anzeigen
    bin kein Sch-Bergungsfachmann aber wenn ich so häufig tolle Reportagen über Schiffsbergungen weltweit sehe, frage ich mich "weshalb dauert das dort so lange" , haben die eine schlechte Bergungsfirma beauftragt oder gibt es andere Gründe für derartige Zeitlupen-Arbeit ? Vielleicht kann ein Fachmann aus der Leserschaft erklärend wirken -
    Italien.

    Da werden eher die Fresken an einer durch ein Erdbeben zerstörten Kirche restauriert.
    Geändert von ( um Uhr)
    Mit schönen Grüssen aus Hamburg/Barmbek
    falls diese Nachricht ins Forum gelangt