Strengere Gesetze: US-Bürger kaufen Waffenläden leer

Getty ImagesDer Amoklauf an der Grundschule in Newtown und die Debatte um schärfere Waffengesetze hat eine bizarre Folge: Die Waffenkäufe in den USA steigen rapide. Viele Geschäfte sind regelrecht leergekauft - weil deren Kunden offenbar eine strengere Regulierung fürchten.

USA: Amerikaner horten Waffen aus Angst vor strengeren Gesetzen - SPIEGEL ONLINE
  1. #1

    Was habe ich gesagt?

    Jedes mal, wenn die Politik über eine Verschärfung des Waffenrechts auf Bundesebene diskutierte, haben die Bürger noch schnell die Waffen eingekauft, über deren Verbot geredet wurde.

    Und nun ist es wieder so. Sehr zur Verblüffung deutscher Gutmenschen, die die amerikanischen Verhältnisse weder kennen, noch mit ihnen leben müssen.
  2. #2

    Wer sich sowas leisten kann

    Viele verballern mit ihren täglichen Schiessübungen sicher sehr viel mehr Geld, als so manch andere Amerikaner täglich zur Verfügung haben, um in diesem seltsamen Land überhaupt noch irgendwie existieren zu können.

    Könnte das der wahre Grund für diesen Wahnsinn sein? Das ist doch hoffentlich vielen Amerikanern bewusst, oder etwa nicht?

    Wenn es tatsächlich so sein sollte, dann rüsten die wohlhabenden Amerikaner eventuell deswegen hastig auf, um die weniger wohlhabenden Bürger ihres Landes später mit (möglichst vollautomatischer) Leichtigkeit besser und effektiver bekämpfen zu können. Womöglich ahnen viele schon, was möglicherweise bald bevorstehen wird...

    Schlimm sowas, aber die Zeiten von Flower Power sind in den USA schon längst Geschichte. Heute ist dort Fire Power angesagt, nicht wahr?
  3. #3

    Na, bravo!

    Dann geht das Geballer ja Gott sei Dank erst richtig los. Im Himmel und in der Hölle ist noch genügend viel Platz. Und letzten Endes bleibt immer die Frage ungelöst, ob es besser ist, mit 70 an Krebs zu sterben oder mit 7 im Kugelhagel eines Amokläufers auf dem schulischen Schlachtfeld der Ehre zu fallen. Oh, say can you see?
  4. #4

    Kein Wunder

    Zitat von hxk Beitrag anzeigen
    Und nun ist es wieder so. Sehr zur Verblüffung deutscher Gutmenschen, die die amerikanischen Verhältnisse weder kennen, noch mit ihnen leben müssen.
    Die amerikanische Regierung hat im Herbst 2012 über 1.4 Milliarden Schuss Munition gekauft -für die inländischen Polizeitruppen des "Heimatschutzes", wohlgemerkt!

    Da würde ich mir auch Gedanken machen und mich in bester Miliz-Denke für den Tag X rüsten.. -soviel zum Thema "amerikanische Verhältnisse".
  5. #5

    Titel der Zufriedenheit

    Zitat von hxk Beitrag anzeigen
    Jedes mal, wenn die Politik über eine Verschärfung des Waffenrechts auf Bundesebene diskutierte, haben die Bürger noch schnell die Waffen eingekauft, über deren Verbot geredet wurde.

    Und nun ist es wieder so. Sehr zur Verblüffung deutscher Gutmenschen, die die amerikanischen Verhältnisse weder kennen, noch mit ihnen leben müssen.
    Ich plante, irgendwann in naher Zukunft mit meiner Frau einige Wochen an der Ostküste der USA zu verbringen. Wenn ich aber lese, was dieser Waffenwahn langsam für Zustände annimmt, bin ich mir gar nicht mehr so sicher, ob das eine gute Idee ist.....
    Übrigens, die dumme Bemerkung "Gutmensch" können Sie behalten...
  6. #6

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Amoklauf an der Grundschule in Newtown und die Debatte um schärfere Waffengesetze hat eine bizarre Folge: Die Waffenkäufe in den USA steigen rapide. Viele Geschäfte sind regelrecht leergekauft - weil deren Kunden offenbar eine strengere Regulierung fürchten.

    USA: Amerikaner horten Waffen aus Angst vor strengeren Gesetzen - SPIEGEL ONLINE
    Wenn sich die wirtschaftlichen und sozialen Bedingungen in den USA weiter verschlechtern, sehe ich schwarz. Soziale Unruhen könnten da schnell zum Bürgerkrieg mutieren.
  7. #7

    falscher Ansatz

    Die spinnen, die Amis.

    Dennoch halte ich es für einen fatalen Trugschluss, die hohe Zahl von Schusswaffen in den USA als Ursache für die dort irrwitzig hohe Zahl von Schusswaffenopfern zu sehen. Andere, zivilisiertere Staaten wie Finnland oder die Schweiz haben annähernd ähnlich hohe Zahlen an Schusswaffen, und dennoch beträgt die Zahl der Opfer dort nur etwa 1/10 der in den USA.

    Ursache ist die Gesellschaftsordnung der USA. Also das marktradikale System der USA, das den Menschen zur Ware degradiert. Das Fehlen eines tragfähigen Sozialsystems, in dem Krankheit oder Arbeitslosigkeit nicht in die Vernichtung der wirtschaftlichen und sozialen Existenz führen. Und v.a. das Fehlen eines freien, von wirtschaftlichen und militärischen Interessen unbeeinflussten Mediensystems.
  8. #8

    Amis halt

    Zeigen die Waffenkäufe, dass die Amis strengere Gesetze nicht wollen. Lassen wir sie doch. Wenn sie es so haben wollen, müssen sie eben auch abundan einen Amoklauf ertragen. Jeder so wie er es braucht. Es gibt ja keinen Grund, den Wahnsinn hier mitzumachen, wird ja von der breiten Masse abgeleht. Also was soll's. Amerika eben. Da müssen wir einfach etwas Toleranz üben.
  9. #9

    Zitat von hxk Beitrag anzeigen
    Jedes mal, wenn die Politik über eine Verschärfung des Waffenrechts auf Bundesebene diskutierte, haben die Bürger noch schnell die Waffen eingekauft, über deren Verbot geredet wurde.

    Und nun ist es wieder so. Sehr zur Verblüffung deutscher Gutmenschen, die die amerikanischen Verhältnisse weder kennen, noch mit ihnen leben müssen.
    Was hat der vielzitierte deutsche "Gutmensch" mit dem irrationalen Denken und Handeln der US-Amerikaner zu tun? Verblüffen tut da schon lange nichts mehr.
    Ein Volk, welches ernsthaft darüber diskutiert, Kinder bewaffnet in die Schulen zu schicken, ist so weit weg von zivilisiertem Denken das man nur feststellen kann: Die haben sich seit der Eroberung des Westens vor 200 Jahren geistig nicht mehr weiterentwickelt.