Ist Schleichwerbung Betrug am Zuschauer?

Keine Quotenkracher ohne Werbung: Wo viele TV-Zuschauer einschalten, sind Begehrlichkeiten der werbetreibenden Industrie stets geweckt. Noch wirksamer und meistens viel billiger als übliche Spots ist Schleichwerbung, oft auch in Form von kaum verhülltem Product Placement. Die Marke tritt als Gewinn, als Sponsor, als Teil der Sendung auf. Noch glaubwürdiger, weil nicht auf den Blick als pure Werbung ausgewiesen. Ein vertretbarer Beitrag zur Finanzierung der Produktionskosten oder schlicht Betrug am Zuschauer?
  1. #10

    Zitat von CEEC Beitrag anzeigen
    Betrug ist es dadurch, dass Privat-Unternemhmen, an denen die Stars beteiligt sind daran verdienen und die Stars sich zusätzlich daran bereichern.
    Betrug setzt voraus dass jemand in der Absicht rechtswidriger Bereicherung durch Vorspiegelung oder Unterdrückung von Tatsachen gezielt so täuscht, dass der Betrogene sich selbst oder Dritte am Vermögen schädigt bzw. materiellen Schaden zufügt.

    Ds trifft bei Schleichwerbung in keiner Weise zu, denn es wurde niemand durch eine Täuschung Schaden zugefügt. Und dem Zuschauer schon garnicht.
  2. #11

    Ist Schleichwerbung Betrug am Zuschauer ?

    Für mich stellt sich eher die Frage, ob es Betrug am Gebührenzahler ist.
    Und komisch ist es schon dass die Präsentationen von Mercedes bei Wetten das..
    niemand im ZDF aufgefallen sein will und hinterfragt wurde.
    Der Begriff Betrug im klassischen Sinne trifft bei dieser Art von Einflußnahme wohl nicht direkt zu, aber in der sich schnell ändernden Welt kann man ihn ja erweitern.
    Betrug 2.0 sozusagen.
  3. #12

    Wer ?

    Zitat von arkoen Beitrag anzeigen
    Beim Privatfernsehen erwarte ich nichts anderes, bei den öffentlich-rechtlichen Sendern muss Schleichwerbung ein Tabu sein. Gemessen an den Einnahmen aus den Gebühren sollten Schleichwerbung-Einnahmen ja wohl Peanuts sein, die verzichtbar sind.
    Interessant jedenfalls, wie sich Gottschalks die Taschen voll laden und sich noch Autos dazu stellen lassen müssen, die sie sicherhlich auch problemlos selbst bezahlen könnten...
    Der ist doch der Dumme wenn er auf Werbung kauft.
  4. #13

    Dem Zuschauer ist es doch völlig egal..
    Es sind die anderen Firmen die da meckern und sind beleidigt, wenn da eine Konurenzfirma nur erwähnt wurde, geschweige präsentiert.
    Mir ging schon immer gewaltig auf den Sack dies dass in einer Talksendung jeder Promi so aufpassen muss.. bloß den Namen einer Firma nicht aussprechen..
    Zum Beispiel wenn man sagt...Ich war bei einem Fast-Food-Restaurant..oder bin mit einem Auto einer bekannten Firma gefahren...und solche Sachen..
    Verplappert sich einer und sagt, Ich war neulich bei McDonalds...oder bin mit, was weiß ich, Porsche gefahren..da schreitet der Moderator sofort ein: natürlich gibt es neben McDonalds auch Burgerking und noch andere Fast-Food-Läden...natürlich gibt es neben Porsche auch noch Mercedesm, Audi ,Volkswagen, Toyota und und..
    Völlig Blödsinn.

    Zu den Gottschalks...
    In der allgemeinen Langeweile in der wir sind im Moment befinden, es passiert nichts spektakuläres, greift Spiegel nach einer "sensationellen" Enthüllungsgeschichte!! Wow!
    Obwohl man das mi dem Gottschalk-Brüdern wusste und es kein Geheimnis war.
    Der Bruder vom Tommy saß doch vor Paar Jahren in den mehrere Sendungen immer in der ersten Reihe mit dabei.
    Nun ja, in vielen anderen Sendungen gewinnt man auch Autos und man präsentiert sie und sieht und man sagt welche Marke ist es. Z. B. "Peugeot", konnte man glaube ich, bei Schlag den Raab gewinnen..
  5. #14

    wenn das ZDF ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Keine Quotenkracher ohne Werbung: Wo viele TV-Zuschauer einschalten, sind Begehrlichkeiten der werbetreibenden Industrie stets geweckt. Noch wirksamer und meistens viel billiger als übliche Spots ist Schleichwerbung, oft auch in Form von kaum verhülltem Product Placement. Die Marke tritt als Gewinn, als Sponsor, als Teil der Sendung auf. Noch glaubwürdiger, weil nicht auf den Blick als pure Werbung ausgewiesen. Ein vertretbarer Beitrag zur Finanzierung der Produktionskosten oder schlicht Betrug am Zuschauer?
    ein paar hunderttausend zurückzahlen musste, weil der jetzt querschnittsgelähmte Übers-Auto-Springer beim Sprung über einen Audi A8 verunfallte - ja dann war's Schleichwerbung....
  6. #15

    Mein Gott, Thomas

    Es ist ein wahrlich unrühmliches Ende, ein Sumpf - igitt.
    Hatte der HariboBär das wirlich nötig? Er hat es so gewollt, basta!
    Nun hat er es, das armselige AUS-SCHLUSS-OVER-VORBEI...in Schmach und Schande! Er hätte es auch anders haben können, spätestens nach dem Horror-Unfall. Aber nein, the thommy4ever-show must go on - schlimm, echt schlimm. Der Erfolgsterrorismus ist wahrlich noch eine große Plage, in diesem sterbenden Paradigma!
  7. #16

    Kriminelle Machenschaften

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Keine Quotenkracher ohne Werbung: Wo viele TV-Zuschauer einschalten, sind Begehrlichkeiten der werbetreibenden Industrie stets geweckt. Noch wirksamer und meistens viel billiger als übliche Spots ist Schleichwerbung, oft auch in Form von kaum verhülltem Product Placement. Die Marke tritt als Gewinn, als Sponsor, als Teil der Sendung auf. Noch glaubwürdiger, weil nicht auf den Blick als pure Werbung ausgewiesen. Ein vertretbarer Beitrag zur Finanzierung der Produktionskosten oder schlicht Betrug am Zuschauer?
    Im Zusammenhang mit der ab 01.01.2013 geltenden Zwangsabgabe für für Radio und Fernsehgebühren, halte ich so ein Vorgehen schlicht für kriminell.
    ZDF und andere die davon profitieren, sollten verpflichtet werden diese Einnahmen zurück zu geben. Einzahlung auf Konten von karitative Einrichtungen.
    Produktionskosten lassen sich auch reduzieren, wenn sinnvoll gewirtschaftet wird. Das muß jeder normale Haushalt jeden Tag, jedes Jahr tun.
  8. #17

    Undercover-Werbung bringt...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Keine Quotenkracher ohne Werbung: Wo viele TV-Zuschauer einschalten, sind Begehrlichkeiten der werbetreibenden Industrie stets geweckt. Noch wirksamer und meistens viel billiger als übliche Spots ist Schleichwerbung, oft auch in Form von kaum verhülltem Product Placement. Die Marke tritt als Gewinn, als Sponsor, als Teil der Sendung auf. Noch glaubwürdiger, weil nicht auf den Blick als pure Werbung ausgewiesen. Ein vertretbarer Beitrag zur Finanzierung der Produktionskosten oder schlicht Betrug am Zuschauer?
    Umsätze, Gewinne und Arbeitsplätze. Wo bin ich hier eigentlich? Im Ethikforum der Sender und Bildschirmkonsumenten? In der Neiddiskussion zwischen dem Achtstundentag und den freien Sternchen unseres biederen Fernsehshow Angebots? Wen interessiert eigentlich wirklich hier von den Sau-durchs-Dorf-Treibern der Unterschied zwischen ÖR und den Freien? So funktioniert halt der Kapitalismus und der Kreislauf der Realitäten. Es gibt wichtigere Diskussionen. Das hier war so
    transparent, spätestens seit dem Rauswurf Andrea Kiewels, wie nur Werbung, auch verdeckte Werbung, offensichtlich sein kann. Man soll diese Dinge, so sie nicht ausufern, ignorieren. Niemand hat Schaden genommen, der Rubel rollt, für Nikotin wurde keine Reklame gemacht. Freispruch erster Klasse.
  9. #18

    Nicht nur am Zuschauer

    auch am Automobil

    Referenzen: downtown-Hamburg

    PS: der Pedell vom SPAM war austreen gegangen (absent)
  10. #19

    Ich bin sicherlich kein Verfechter von Schleichwerbung, muss aber auch nicht wie ein dummer Lemming "davon geschützt werden". Nur weil irgendwo in einem Film ein BMW durch die Gegend braust, muss ich nicht sofort unkontrollierbar zum Händler rennen und denselben kaufen.

    Also von daher...

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