Rallye Dakar: Motorradfahrer verunglückt tödlich

Bei einem tragischen Unfall auf einem Verbindungsstück der Rallye Dakar ist ein französischer Motorradfahrer gestorben. Thomas Bourgin kollidierte mit einem Polizeiauto, das auf der Fahrbahn in die falsche Richtung fuhr.

http://www.spiegel.de/sport/sonst/ra...-a-877086.html
  1. #1

    Die Geisterfahrer-Unglücksserie reisst einfach nicht ab.
  2. #2

    Komisch

    Der Unfall ist noch in Untersuchung in Chile, aber der Spiegel weiss, dass die chilenischen Polizisten im Polizeiauto als Geisterfahrer unterwegs waren. Dass der französische Teilnehmer mit erhöhter Geschwindigkeit die StVO nicht beachtet haben könnte und von der Fahrbahn in einer Kurve kam und somit frontal das Polizeiauto rammte, ist nicht möglich. Stimmt, in Chile fahren ja Polizisten sowieso nicht ordungsgemäss, aber europäische Rennfahrer die es gerade etwas eilig haben schon. Komisch. Abwarten was die Untersuchung bringt.
  3. #3

    Da

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bei einem tragischen Unfall auf einem Verbindungsstück der Rallye Dakar ist ein französischer Motorradfahrer gestorben. Thomas Bourgin kollidierte mit einem Polizeiauto, das auf der Fahrbahn in die falsche Richtung fuhr.

    Rallye Dakar: Französischer Motorradfahrer verunglückt tödlich - SPIEGEL ONLINE
    ich schon in Tacna,Calama,Arica unterwegs war,erlaube ich mir
    ein Urteil abzugeben.
    Die Fernverkehrsstraßen sind eigentlich recht gut ausgebaut,
    nur halt nicht gegen ein "unabsichtliches Verlassen" der Fahrbahn
    gesichert.......in den Anden kann das ganz schnell ein Absturz
    um dutzende Meter bedeuten.
    Aber:
    ich bewundere die Fahrer der Rallye im freien Gelände und möchte mit denen nicht tauschen,schon gar nicht als Beifahrer
    Und:
    das tempo der Fahrer und Begleitfahrzeuge wird wohl eher nicht
    den Fahrbahnbedingungen,Temperaturen,Sichtverhältnisse n usw. angepasst sein,also viel zu schnell
    für die anderen Verkehrsteilnehmer....
  4. #4

    Verbindungsetappe

    Der Unfall ereignete sich auf einer Verbindungsetappe.
    Verbindungsetappen werden präzise überwacht bei der Dakar. Jeder Teilnehmer hat ein vom Veranstalter gestelltes GPS, welches mit allen Geschwindigkeitsbeschränkungen programmiert ist und ständig das gefahrene Tempo speichert.
    Bei der kleinsten Überschreitung bekommt der Fahrer sofort eine unübersehbare Warnung im Display und weiterhin automatisch eine saftige Zeitstrafe aufgebrummt.
    Niemand hält sich strikter an die Verkehrsregeln als ein Dakar-Teilnehmer auf einer Verbindungsetappe.
  5. #5

    Rallye Dakar nicht mehr veranstalten

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bei einem tragischen Unfall auf einem Verbindungsstück der Rallye Dakar ist ein französischer Motorradfahrer gestorben. Thomas Bourgin kollidierte mit einem Polizeiauto, das auf der Fahrbahn in die falsche Richtung fuhr.

    Rallye Dakar: Französischer Motorradfahrer verunglückt tödlich - SPIEGEL ONLINE
    Die deutschen Autoproduzenten sollen siche andere Bühnen ihrer technischen Selbstdarstellung suchen.

    Diese Rallye ist weitgehend aus dem Gesichtskreis der internationalen Motorsportinteressenten entschwunden, aus politischen Gründen ist man nach Südamerika ausgewichen. Wer unbedingt sterben will, kann es auch bequemer haben.

    Motorsportlich ist diese Rallye auch nicht aussagekräftig, weil es bekanntlich lediglich auf technisches Glück und auf Geschick/die Erfahrung des Fahrerteams ankommt. Und selbst das ist keine Erfolgsgarantie.

    Also abschaffen. Besser wäre es dann doch eher, die traditionelle Targa Florio wieder aufleben zu lassen. Auch dort wird es Tote geben und das kann man dann wenigstens live zeigen.
  6. #6

    Re:

    Eurosport meldet, er sei gegen ein parkendes Polizeiauto gefahren, weil er am Lenker eingeschlafen ist.
  7. #7

    optional

    Lieber rihermosilla und burghard42 wie kommen Sie zu solchen unqualifizierten Aussagen?
    Mal davon abgesehen, dass die STVZO eine rein Deutsche Richtlinie ist und in Südamerika nicht zur Anwendung kommt, sollten Sie sich doch erst mal informieren wie eine Rally abgehalten wird. Dann erst schreiben und mit dem Finger auf andere zeigen.

    Wie tom_qv schreibt wird die Liaison (Verbindung) strengestens überwacht (mit GPS und der örtlichen Polizei). Die Teilnehmer sind in der Regel ein wahres Verkehrshindernis für die lokalen Autofahrer - da die vorgeschriebenen Geschwindigkeiten oft für den Lokalverkehr zu niedrig sind.
    Sollte man dagegen verstossen wird es sehr teuer.
    Die Geschwindigkeit des Motoradfahrers war relativ gering- da der Unfall in sehr grosser Höhe passiert ist und aufgrund des niedrigen Luftdruckes und des kleinen Motores (450cc) die Leistung auch gering ist...
    Ich war zusammen mit dem Unglücksfahrer unterwegs und ja, das Polizeiauto ist unbeleuchtet in die Strasse, entgegen der Fahrtrichtung, eingebogen.
    Der Motoradfahrer hatte absolut keine Chance.
    Mein Beileid der Familie und Freunden.