Kurdinnen-Mord von Paris: Hinrichtung in der Rue Lafayette

AFPNach dem Attentat auf drei kurdische Aktivistinnen verdichten sich die Hinweise auf einen politischen Auftragsmord. Nur: Wer ihn begangen hat, bleibt rätselhaft. Die PKK poltert gegen Frankreich, die Türkei versetzt ihre Botschaften in Alarmbereitschaft.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-877055.html
  1. #1

    Hier blickt doch niemand mehr durch.

    Liest man ihren Artikel (hoffentlich glaubhaft recherchiert) so kommen einige Gruppen/Strömungen oder Staaten für solch einen abscheulichen Mord in Frage.
  2. #2

    optional

    Da wird wohl keiner schlau. Ich bezweifle dass die Sache aufgeklärt wird, falls es tatsächlich ein politischer Mord war.

    Wie dem auch sei, die Kurden haben einen eigenen Staat verdient. Es ist schlicht eine Schande, dass sie diesen immer noch nicht erreicht haben.
    Wahrscheinlich hatten sie immer zu viele Gegner auf einmal. Doch jetzt mit einem praktischen Kurdenstaat in Irak und schon bald auch in Syrien, könnte der Traum wohl doch noch aufgehen.
    Ich weiss nicht wieso die Türkei so besessen auf Land ist. Das Image von der "armen Türkei" kommt doch hauptsächlich aus dieser Region. Und Atatürk hatte den Kurden doch einen eigenen Staat versprochen, wenn sie an seiner Seite kämpfen.

    Merkel sollte die Türkei mal dafür kritisieren und die Kurdenfrage zur Bedingung für eine EU-Mitgliedschaft machen. Sie hat ja ansonsten keine Probleme jeden Schwachsinn hochzukochen wenn es um die Türkei und die EU geht.
  3. #3

    Richtig!

    Zitat von pikup Beitrag anzeigen
    Liest man ihren Artikel (hoffentlich glaubhaft recherchiert) so kommen einige Gruppen/Strömungen oder Staaten für solch einen abscheulichen Mord in Frage.
    Aber in den Rundfunknachrichten war zu hören, daß auch ein Gründungsmitglied der PKK zu den Betroffenen gehörte.
    Damit sollte sich der Kreis der möglichen Attentäter sehr stark einengen!
  4. #4

    Wie immer

    Zitat von pikup Beitrag anzeigen
    Liest man ihren Artikel (hoffentlich glaubhaft recherchiert) so kommen einige Gruppen/Strömungen oder Staaten für solch einen abscheulichen Mord in Frage.
    lautet die Frage hier: Cui Bono ?

    Dem türkischen Staat in der heutigen Verhandlungssituation ? Mit Sicherheit nicht. Bleiben eigentlich nur militante Kräfte aus dem türkischen Militär- bzw. Geheimdienstmilieu übrig.
  5. #5

    Diese Morde....

    ...dienen nur den radikalen Kräften, auf beiden Seiten und sind ein weiterer Beleg dafür, wie komplex das Problem ist und wie wichtig es ist, weiter für einen Frieden zu arbeiten. Autonomie für die Kurden ist schon lange fällig, ein eigener Staat wird sich nicht durchsetzen lassen in der Türkei, zu wichtig ist die strategische Lage der Kurdengebiete, vor allem wegen dem Wasser des Tigrits und des Euphrats. Aber die meisten Kurden wollen eine Autonomie, mehr nicht, und dafür sollten sich die gemäßigten Kräfte einsetzen.
  6. #6

    Betätigungsfeld

    Wenn Kolumnist Augstein sich auch nur ein Zehntel soviel für die Kurdenproblematik engagieren würde, wie für Israel/Palästina, dann wäre publizistisch viel gewonnen. Leider setzt er aus bekannten Gründen ganz andere Akzente.
  7. #7

    normaler Mord

    Dieser Mord wird höchstwahrscheinlich niemals aufgeklärt werden.
  8. #8

    Wer mit Feuer spielt!

    @Whereismymoney: Wieso haben die Kurden einen eigenen Staat verdient? Wenn sich die Türken in Deutschland gegen die Regierung mobilisieren 40000 und dabei deutsche umbringen, würde dies auch zu einer Berechtigung eines türkischen Staates in Deutschland?
    Was die ermordeten "Aktivisten" betrifft, ich nenne sie richtigerweise Terroristen: wer mit dem Feuer spielt verbrennt sich früher oder später. Lächerlich diese Doppelmoral auch seitens Spon. DIe PKK ist eine Terrororganisation. Aber natürlich gilt für viele in Europa, was die PKK betrifft, der Feind meines Feindes ist mein Freund.
  9. #9

    Unsinn!

    Das ist doch alles nur noch unsinnig, was da passiert!