Manipulierte E-Mails: Hacker-Jagd auf Timoschenko

DPAIn der Ukraine sind brisante E-Mails aufgetaucht, die angeblich von Julija Timoschenkos Tochter stammen. Die inhaftierte kranke Politikerin soll dadurch offenbar verunglimpft werden: Deutsche Ärzte verlangten horrende Summen für die Behandlung und erstellten Gefälligkeitsgutachten, wird behauptet.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-876984.html
  1. #1

    Hahaa!

    "begnadete Politikerin"
    Was haben die Autoren denn geraucht? Das will ich auch!
    Timoschenko hat sich im Amt auf eine Weise bereichert, dass sie jetzt Milliardärin ist!
  2. #2

    kampagne

    der Spon-artikel ist doch sehr einseitig für Julia Timoschenko geschrieben.vielleicht ist er teil einer pro-tmoschenko kampagne.dass die timoschenko steinreich ist,weiss doch jeder.und dass sich die ärzte bedienten ,kann ich mir schon vorstellen.wieso sollten die hacker nur einen kleinen teil der post fälschen...etwas unglaubwürdig.
  3. #3

    Oha! Auch Teile von Fr. Timoschenkos Vermögen gilt es in Zypern zu retten?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In der Ukraine sind brisante E-Mails aufgetaucht, die angeblich von Julija Timoschenkos Tochter stammen. Die inhaftierte kranke Politikerin soll dadurch offenbar verunglimpft werden: Deutsche Ärzte verlangten horrende Summen für die Behandlung und erstellten Gefälligkeitsgutachten, wird behauptet.

    Ukraine: Gefälschte E-Mails sollen Timoschenko belasten - SPIEGEL ONLINE
    Dann wird zweifelsfrei Deutsches Steuergeld in unbegrenzter Höhe fließen, um Zypern vor der Pleite zu bewahren - pardon: in die Lage zu versetzen, Fr. Timoschenko schadlos zu halten.

    So sehr, wie sich Fr. Merkel bislang für Fr. Timonschenko eingesetzt hat, wird dies völlig alternativlos bleiben!
    Selbst wenn die SPD tatsächlich wie geplant:
    Euro-Finanzminister verzögern Hilfspaket für Zypern - SPIEGEL ONLINE

    die Hilfe ablehnen wird, und Fr. Mekel keine Kanzlermehrheit dafür zusammentrommeln kann:

    Streit um Schwarzgeld: Auch Union stellt Zypern-Hilfe in Frage - manager magazin - Politik

    werden gewiß dunkle Kanäle zu finden sein, guten Freunden den Verlust von Schwarzgeld auf Zypen zu ersparen!

    MfG
  4. #4

    ...auch gekauft?

    Wer die Mails liest, sowohl in ukrainischer, deutscher und englischer Sprache, muss bei der Annahme, dass "alles nur gefälscht" sei, aufgrund des Sprachniveaus und der verwendeten Terminologie zumindest von sehr guten Fälschern ausgehen. Fraglich ist auch, ob im Fall einer orchestrierten Demontage-Kampagne eine solche Masse an Mails gefälscht werden würde? Der Spiegel stellt sich wieder einmal ganz in den Dienst der "Heiligen Julia", die, wie der zuständige Korrespondent eigentlich wissen müsste, in der Ukraine selber von nur noch einer kleinen Minderheit als solche betrachtet wird. Es gibt genügend Informationen, die darauf hindeuten, dass Frau Timoshenko und ihr Clan sich in quasi der gleichen schamlosen Weise am ukrainischen Volksvermögen bereichert haben wie es der derzeitige Ober-Kleptokrat Yanukovich tut. Etwas mehr Differenzierung wäre wünschenswert, und vielleicht mal öfter in die Ukrainska Pravda schauen, kann man auch in Moskau im Internet lesen... Oder sind die den geleakten E-mails zufolge teuer bezahlten westlichen PR-Profis und Spin-Doctors doch keine Erfindung...?
  5. #5

    Zitat von Privatier Beitrag anzeigen
    Dann wird zweifelsfrei Deutsches Steuergeld in unbegrenzter Höhe fließen, um Zypern vor der Pleite zu bewahren - pardon: in die Lage zu versetzen, Fr. Timoschenko schadlos zu halten.

    So sehr, wie sich Fr. Merkel bislang für Fr. Timonschenko eingesetzt hat, wird dies völlig alternativlos bleiben!
    Selbst ....
    Der weitaus größte Teil des ukrainischen Schwarzgeldes auf Zypern gehört Rinat Achmetov. Dieser gilt als der reichste Mann der Ukraine und ist der Hauptgeldgeber von Präsident Janukovytsch. Noch nicht mal er selbst behauptet von sich, diese Reichtümer auf gänzlich legale Weise erworben zu haben.
    Schon immer wieder interessant, wie die Trolls im Auftrag des ukr. Regimes versuchen, mit Desinformationen die öffentliche Meinung in Deutschland zu beeinflussen.
  6. #6

    --

    Zitat von artusdanielhoerfeld Beitrag anzeigen
    "begnadete Politikerin"
    Was haben die Autoren denn geraucht? Das will ich auch!
    Timoschenko hat sich im Amt auf eine Weise bereichert, dass sie jetzt Milliardärin ist!
    Das wäre eine Beleidigung für jeden Substanzkonsument. Da muss schon mehr dahinter stecken als nur "was haben die Autoren denn geraucht". Beim Bidder ist eh' alles zu spät. Ich weiss nicht wie er sich überhaupt als Journalist halten kann, nach allen hanebüchen Geschichten, mit welchen er uns regelmäßig beglückt. Der Redaktion scheints zu gefallen. Den Lesern nicht.
  7. #7

    Merkwürdig

    Kaum ist dies Frau mal für ein paar Wochen nicht in den Schlagzeilen und dem Vergessen anheim gegeben, taucht prompt eine Horrormeldung auf. Ich bin nun ganz hin und weg, weil ich hier nicht als Janukowitsch Unterstützer angesehen werden will aber ist es nicht auch möglich das da gar nicht gehackt wurde sondern das ganze vom Timoschenko Clan lanziert wurde ? Wann war der Autor eigentlich das letzte mal in der Ukraine ? Von besonderer Begeisterung für JT ist da auf jeden Fall nichts zu spüren
  8. #8

    Was im Artikel behauptet wird, ist im wahrsten Sinne´des Wortes eine Verschwörungstheorie.
    Und als Berlegf wird lediglich die Aussage Einhäupls gebracht..
  9. #9

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In der Ukraine sind brisante E-Mails aufgetaucht, die angeblich von Julija Timoschenkos Tochter stammen. Die inhaftierte kranke Politikerin soll dadurch offenbar verunglimpft werden: Deutsche Ärzte verlangten horrende Summen für die Behandlung und erstellten Gefälligkeitsgutachten, wird behauptet.

    Ukraine: Gefälschte E-Mails sollen Timoschenko belasten - SPIEGEL ONLINE
    Diese Masche wird nur nicht aufgehen. Die Autoren derartiger Verunglimpfungskampagnen machen leider den Fehler ihre eigene - offenbar etwas beschränkte - Intelligenz auf das ganze Volk zu übertragen. Denn: so dumm, auf so etwas reinzufallen ist der ukrainische Durchschnittsbürger nicht.
    Das Ergebnis der Parlamentswahlen vom Oktober letzten Jahres hat gezeigt, dass nur noch knapp 30% der Wähler hinter dem Regime stehen. Lediglich mit Tricks und einem geänderten Wahlsystem konnte Janukovytsch nochmal die parlamentarische Mehrheit bekommen. Vermutlich das letzte Mal.