Extremwanderung um die Welt: Raus aus dem Paradies!

AP34.000 Kilometer, fünf Kontinente: Pulitzer-Preisträger Paul Salopek nimmt sich auf seiner Extrem-Wanderung viel vor. Die Reise auf den Spuren der Menschheit ist ein journalistisches Langzeitprojekt - der Spaziergang soll sieben Jahre dauern.

http://www.spiegel.de/reise/fernweh/...-a-877007.html
  1. #1

    Was hat er in seiner Tasche?

    "Nur ich weiß, was ich in meiner Hosentasche habe."
    Und wo ist mein Schatzzzzz!!!
  2. #2

    optional

    Man merkt schon dass die story in one-take geschrieben wurde und sich keiner was dabei gedacht hat.
  3. #3

    Schau´n wir mal

    Ja, als ich das abgespeckt vor einigen Jahren in ähnlich hungrigen Ländern versuchte, war nach 10 Tagen mein Laptop, Satellitentelefon, Handy und Geldspeicher weg. Belästigt, angebettelt, ausgeraubt, futsch, weg. Auf der örtlichen Polizeistation sagte der officer, so ein komisches Visum hätte er schon einmal gesehen, das wäre sowieso nicht gültig und ich solle schnell verschwinden. Viel Spaß Paul!
  4. #4

    ja,ja

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    34.000 Kilometer, fünf Kontinente: Pulitzer-Preisträger Paul Salopek nimmt sich auf seiner Extrem-Wanderung viel vor. Die Reise auf den Spuren der Menschheit ist ein journalistisches Langzeitprojekt - der Spaziergang soll sieben Jahre dauern.

    "Out of Eden": Pulitzer-Preisträger Paul Salopek wandert sieben Jahre - SPIEGEL ONLINE
    fünf kontinente, wie heißen die denn?
    ich sehe nur afrika, asien und amerika.
    wo sind die andern beiden?
    war bestimmt wieder ein praktikant.
  5. #5

    Ich schliesse mich den Bedenken meines Vorredners an. Solche Reisen lassen sich zwar an vielen Ecken der Welt gefahrlos durchführen, aber gerade in Afrika kann der Mann erwarten, dass er relativ schnell ausgeraubt wird. Wie sichert er sich also ab ohne Waffe? Vielleicht folgt ihm ständig ein Filmteam oder er bezahlt für Bodyguards? Das kostet in Ostafrika 10 Dollar pro Tag und ist für so jemanden sicher bezahlbar... Hier wären ein paar Hintergrundinfos noch spannend gewesen.

    Ich finde solche Reisen mit doppeltem oder gar dreifachen Sicherheitsnetz nicht besonders eindrücklich. Wenn ich die Möglichkeit hätte, meine Reise so zu vermarkten wie er, würde ich mir das auch zutrauen.

    Ich habe in Reiseblogs schon über viel krässere Abenteuer zu Fuss gelesen. Zum Beispiel stiess ich einmal auf einen Blog von einem Paar, das ohne Geld durch Afrika streunt. Den Link konnte ich leider nicht finden. Das war aber sehr eindrücklich. Und diese beiden Reisenden sahen auf den Bildern so verwahrlost aus, dass sie wohl niemand überfallen würde.

    Es gibt übrigens auch viele Deutsche, die ähnliches gemacht haben. Mir fällt da beispielsweise Christoph Rehage ein, der ein Buch über eine Langzeitwanderung geschrieben hat. Es ist von einigen Jahren in Peking gestartet und wollte nach Deutschland zurücklaufen. Er hat zwar auf halbem Weg aufgeben, aber seine Geschichte ist trotzdem interessant. Hier habe ich noch ein kleines Interview mit ihm, falls das jemand interessiert: Quer durch China: Ein Jahr lang zu Fuss unterwegs - Weltreiseforum: Die Informationsquelle für Individualreisende

    Interessant ist bei Rehage ja, dass er sich irgendwann angefangen zu fragen: Was soll das ganze und was will ich mit meinem Leben wirklich anfangen. Ich denke mir, dass sich das auch in diesem Fall erst weisen muss, ob den gute Mann wirklich sieben Jahre seines Lebens dafür auswenden möchte.
  6. #6

    Er muß wohl noch einiges lernen

    Scheint noch nicht besonders viel Routine mit dem Rucksackreisen zu haben, insbesondere in Nichtwohlstandslaendern, sonst wuerde er sicher keinen Schlepptop mitnehmen, und auch das Satellitentelefon wuerde er sich mehr als dreimal ueberlegen. Nicht nur wegen des ganzen Gewichts und Volumens, sondern auch wegen seiner Sicherheit, denn mit solchen Dingen zieht man Raeuber an, wie die Motten das Licht. Eine Weihnachtsgans auszunehmen ist in vielen Laendern auf dieser Route kein verachtetes Delikt, sondern gehoert schon fast zum guten Ton.
    Ich kann nur empfehlen, solche Luxusgueter unbedingt daheim zu lassen, denn man ist schon ohne solche Schaetze ein viel zu interessantes Zielobjekt und das staendig!
    Meine Empfehlung ist ein Linux-Live-System auf einem USB-Stick mitzunehmen. Das wiegt nichts und wenn man einen Rechner findet, hat man sein eigenes sauberes System zum booten und alle Daten dabei, ohne Spuren auf genutzter Hardware zu hinterlassen.
    Gute Reise und viel Glueck!