Frisurenpsychologie: Kahlkopf als Karriereturbo

Albert E. Mannes ist US-Wissenschaftler - und Glatzkopf. In einer Studie will er nun belegt haben, dass Kahlgeschorene bessere Chancen im Job haben: Sie werden für größer und stärker gehalten, als sie sind. Im Interview sagt er, weshalb trotzdem nicht jeder Karrierist zum Rasierer greifen sollte.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...-a-876879.html
  1. #1

    Sommer.......

    ...der neue Kahlkopf bei Bayern München, sieht für mich ekelhaft aus. Wer einmal roten Haarschopf hatte und dann schlecht rasiert in die Öffentlichkeit tritt, kann leicht mit einem rosa Schweinchen verglichen werden!
  2. #2

    Ich wundere mich etwas, warum der Autor der Studie nicht darauf hinweist, dass kurze Haare bei Frauen einfach fürchterlich sind. Jung, attraktiv und sexy ist alles andere. ;-)
  3. #3

    Keine Haare, trotzdem erfolgreich

    Mir gingen mit 17 die Haare aus, androgener Haarausfall (androgenetische Alopezie), bei den Genen, die männlicherseits in meiner Familie kursieren, auch kein Wunder. Irgendwann, Anfang 20, habe ich begonnen, die Resthaare kurz zu scheren.Bald darauf, als ich mich (und meine Umwelt) an den Look gewöhnt hatte, folgte die Totalrasur (natürlich nur auf dem Kopf, an meine Brusthaare kommt mir kein Rasierer).
    Was soll ich sagen: Ich bin erfolgreich in meinem Beruf, wobei Menschen in Kreativberufen eher ein unkonventionelles Aussehen zugestanden wird als Bankangestellten. Frauen gaben / geben mir zu verstehen, dass sie mein Äußeres als attraktiv empfinden, wobei die Glatze sicher nur ein Punkt einer bestimmten Erscheinung ist (groß, breitschultrig, gut trainiert, eben männlich).

    Also: Keine Angst vor der Schur, sie hilft eher, als wenn man(n) seine Resthaare in Strähnen über den Schädel klebt. Das riecht nach Verzweiflung, was Frauen zu Recht unattraktiv finden.
  4. #4

    Glatzen

    Attraktiv ist anders. Mich erinnern Glatzen an Rechtsradikale und Meister Proper aus der Werbung. Schöne Haare gelten schon immer als Lockmittel für das andere Geschlecht. Siehe Samson Delilah....
  5. #5

    och nöö

    Zitat von verpiler Beitrag anzeigen
    --- kurze Haare bei Frauen einfach fürchterlich ---
    Also, sehr kurze Frisuren können bei passenden
    Geischtszügen und entsprechendem Körperbau
    sehr weiblich und anziehend wirken, zumindest
    auf mich. Aber ich fahre auch nicht auf die sonst
    stereotyp als weiblich und attraktiv empfundenen
    Attribute und Kleidungsstücke - besonders dieses
    lustige Zeugs für drunter - ab. Wir war das doch
    mit dem Streiten über Geschmack?

    Bunte Brillen und 'außergewöhnlichen' Schmuck
    stufe ich nicht als Zeichen von Eigenständigkeit
    oder einer 'außergewöhnlichen' Persönlichkeit
    ein. Eher vermute ich das Gegenteil, wenn einem
    das Superindividuelle geradezu aufgedrängt wird.
    Fast immer stimmte diese Vermutung.
  6. #6

    Fotostrecke: Bruce Willis

    Doch, Bruce Willis' Karriere hat es geholfen. Angefangen bei "The Fifth Element" über "Armageddon" kennen wir aus der Y-Generation Bruce gar nicht ohne Glatze, wenn wir uns nicht willentlich einen Streifen aus den 80ern reingezogen haben.
  7. #7

    Zitat von hathor01 Beitrag anzeigen
    Attraktiv ist anders. Mich erinnern Glatzen an Rechtsradikale und Meister Proper aus der Werbung.
    Schmarrn! Außerdem sollten Sie wissen, dass man nicht von einer Frisur oder nicht vorhandenen Frisur auf die Gesinnung schließen sollte. Der Umkehrschluss hieße ja, dass lang-/vollhaarige Personen die besseren Menschen sind.
  8. #8

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    ...dass Kahlgeschorene bessere Chancen im Job haben...
    Das mag für normal gewachsene Männer zutreffend sein.

    In meinem Fall war eher das Gegenteil der Fall.
    Bei meinen sportlichen 1,98m/100Kg wirkte das einfach nur bedrohlich. Und das trotz randloser, rechteckiger Titanflexbrille. Für Security/Türsteher/Filmstar mag das karrierefördernd sein, im Einzelhandel mit Kundenkontakt eher nicht...
  9. #9

    Zitat von K_Ranseier Beitrag anzeigen
    Das mag für normal gewachsene Männer zutreffend sein.

    In meinem Fall war eher das Gegenteil der Fall.
    Bei meinen sportlichen 1,98m/100Kg wirkte das einfach nur bedrohlich. Und das trotz randloser, rechteckiger Titanflexbrille. Für Security/Türsteher/Filmstar mag das karrierefördernd sein, im Einzelhandel mit Kundenkontakt eher nicht...
    Der mit Abstand beste Verkäufer im Einzelhandel, den ich kenne ( nein, kein Regalauffüller, ein ECHTER Verkäufer ) hat genau diese Masse und Glatze! Der Kerl verkauft auch Kühlschränke an Eskimos und Solarien in die Sahara. Also ruhig mal probieren. Kann nix schaden.