Münchhausen-Check: Die Kosten von Steinbrücks Wahlversprechen

DPADie SPD will "Fortschritt und Gerechtigkeit". Die Leitlinien der Partei versprechen "sozialen Zusammenhalt", aber auch "solide Finanzen". SPIEGEL ONLINE und die Dokumentationsjournalisten des SPIEGEL machen den Faktencheck: Passt das überhaupt zusammen?

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-876930.html
  1. #1

    Die SPD

    hat, mal wieder, ein Programm, das der Mittelschicht noch mehr nimmt, unterm Strich deren Belastungen noch weiter erhöht.

    Wozu? Natürlich um noch mehr umzuverteilen. nach oben, nach unten, an die Finanzindustrie, an fremde Länder.

    Damit ist die SPD für die Mittelschicht völlig unwählbar. Da CDUFDPGrüneCSULinke allerdings keine für die Mittelschicht akzeptablere Politik aufweisen, trifft das für diese Parteien ebenso zu.
  2. #2

    Die Gerechtigkeit

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die SPD will "Fortschritt und Gerechtigkeit". Die Leitlinien der Partei versprechen "sozialen Zusammenhalt", aber auch "solide Finanzen". SPIEGEL ONLINE und die Dokumentationsjournalisten des SPIEGEL machen den Faktencheck: Passt das überhaupt zusammen?

    Das finanzpolitische Konzept der SPD im Münchhausen-Check - SPIEGEL ONLINE
    Die Gerechtigkeit ist aber bei der SPD seit Jahrzehnten kein Thema mehr: man sehe sich nur an, wie diese Partei die Einkommen hat sich auseinanderentwickeln lassen. Insbesondere die Beamten schufen sich einen Status:

    Gehaltsrechner Öffentlicher Dienst
  3. #3

    Das Selbstverständnis vieler Politiker ist - vielleicht nicht ganz zu unrecht -, dass sie gewählt werden, um zu gestalten, nicht um zu sparen.

    Solange aber Politiker gewählt werden, deren gesunder Menschenverstand, Konzept und Kompetenz nicht dafür ausreicht, beides zu vereinen und trotzdem die Wähler davon zu überzeugen, dass ihr Konzept zum Wohle der Gemeinschaft und jedes Individuums ist, wird halt versprochen und verteilt, was die Bank hergibt. Und das zu Lasten jeden Bürgers der aktuell unter 40 ist und natürlich aller kommenden Generationen.

    Leider gibts den anderen Typus Politiker nur sehr sehr selten...
  4. #4

    Nach dem Wahlsieg wird Berlin Spree-Athen

    Nach dem Rot-Grünen Wahlsieg wird dann wohl Berlin offiziell in Spree-Athen umbenannt?
    Im Ernst: beim Faktencheck haben Sie die Kosten für die von der SPD favorisierten Eurobonds vergessen. Kurzum, deutsche Gutverdiener werden geschröpft, griechische Millionäre werden verhätschelt.
  5. #5

    Nach dem Wahlsieg wird Berlin Spree-Athen

    Nach dem Rot-Grünen Wahlsieg wird dann wohl Berlin offiziell in Spree-Athen umbenannt?
    Im Ernst: beim Faktencheck haben Sie die Kosten für die von der SPD favorisierten Eurobonds vergessen. Kurzum, deutsche Gutverdiener werden geschröpft, griechische Millionäre werden verhätschelt.
  6. #6

    Den Satz, man wolle

    Allein die Mehrkosten für den Berliner Flughafen sollten reichen, um dringlichste Aufgaben des Bundes realisieren zu können. Der deutsche Steuerzahler wird es schon richten. Solange in den Schaltzentralen der Finanzen Mitarbeiter sitzen, die bestimmte Lobbygruppen vertreten sind die Ziele der SPD Wunschvorstellungen einiger weniger.
  7. #7

    Der Rechnenfehler relativiert sich

    wenn man bedenkt, daß er vermutlich von intergrierten Gesamtschülern in Berlin für die integrierten Gesamtschüler in der Republik gerechnet wurden. Merke: Wenn niemand einen Fehler entdeckt, dann gibts den nicht. Und in Stuhlkreisen und Gruppen kann jederzeit auch ein breiter Erwartungskorridor für Berechnungen eingeführt werden, wenn die Algebra mal wieder versagt.
  8. #8

    Gute Analyse

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die SPD will "Fortschritt und Gerechtigkeit". Die Leitlinien der Partei versprechen "sozialen Zusammenhalt", aber auch "solide Finanzen". SPIEGEL ONLINE und die Dokumentationsjournalisten des SPIEGEL machen den Faktencheck: Passt das überhaupt zusammen?

    Das finanzpolitische Konzept der SPD im Münchhausen-Check - SPIEGEL ONLINE
    Danke... ich habe lange keine so gute Analyse bei SPON gesehen.

    Es sollte am Ende eben nicht so sein, dass man nach Sympathie wählt, sondern nur nach Inhalt. Machen sie doch mal die gleich finanzielle Aufstellungen mit den Vorhaben der Grünen... das Ergebnis wäre vermutlich noch verheerender.

    Als Fazit hätten sie auch gleich eine Wahlempfehlung für Schwarz oder Gelb abgeben können.
  9. #9

    Es ist nicht finanzierbar, basta! Und darum: Sei Sklave, Sklave! Etwas anderes wollen wir uns nicht leisten.
    Nur mal so aus Erinnerung: die parlamentarische Demokratie sollte Alternativen aufzeigen und die für alle am besten geeignete davon umsetzen. Wenn alle aus irgendwelchen Zwängen in die selbe Richtung dackeln, sind Wahlen überflüssig und Demokratie nutzlos! Und vor genau so einem Punkt stehen wir gerade. Wir dürfen wählen, haben aber keine Wahl!