Psychologische Studie: Ein-Kind-Politik verändert Persönlichkeit der Chinesen

APIn Chinas Gesellschaft gibt es überwiegend Einzelkinder. Mehr als dreißig Jahre nach Einführung der Ein-Kind-Politik bekommt das Riesenreich die Auswirkungen dieser Maßnahme zu spüren: Die junge Generation ist pessimistischer, scheut das Risiko und fasst schwerer Vertrauen.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...-a-876959.html
  1. #1

    Was soll das?

    Der jungen Generation bzw allen, die nach 1970 geboren sind, geht es in jeder Hinsicht besser als jeder Generation, die zuvor jemals in China gelebt hat. Es gibt fuer die meisten kein Risiko fuer Ausbildung, Beruf und Einkommen, schon garnicht fuer die jungen Leute in den Staedten. Selbst der Wettbewerb ist fast zum Erliegen gekommen, weil allerorts und in fast allen Berufszweigen inzwischen Arbeitskraeftemangel herrscht. Arbeitslosigkeit ist innerhalb der letzten 10 Jahre zum Fremdwort geworden. Damit sind derartige Experimente oder Spiele nichts weiter als ein gut bezahlte Form der Kaffeesatzleserei.
  2. #2

    man mag ueber die chin. Regierung denken was man will, aber die 1 Kind Regel einzuführen war richtig und ist sie heute noch! Da sollten sich manche Länder ein Beispiel nehmen. Es leben genug Menschen auf dem Planeten Erde.
  3. #3

    Zitat von chinsa Beitrag anzeigen
    Es gibt fuer die meisten kein Risiko fuer Ausbildung, Beruf und Einkommen, schon garnicht fuer die jungen Leute in den Staedten. Selbst der Wettbewerb ist fast zum Erliegen gekommen, weil allerorts und in fast allen Berufszweigen inzwischen Arbeitskraeftemangel herrscht. Arbeitslosigkeit ist innerhalb der letzten 10 Jahre zum Fremdwort geworden.
    Was für ein Quatsch.
  4. #4

    Auswirkungen der 1-Kind-Politik

    Gibt es denn schon statistisch interessante Auswirkungen der 1-Kind-Politik auf die Bevölkerung?
    Oder kann man das nach einer Generation noch nicht deutlich nachweisen?
  5. #5

    Differenzieren

    Hat nicht unbedingt mit der Ein-Kind-Politik zu tun, vielmehr mit dem generellen Wandel der Gesellschaft. Auf der jüngeren Generation lastet großer Druck, denn sie hat mit viel mehr Konkurrenz zu kämpfen, besonders in der Schule. Das Aufwachsen in einem solchen Umfeld hat natürlich signifikanten Einfluss auf die Entscheidungen in dem Vertrauensspiel.
  6. #6

    ja

    Zitat von mr.oizo Beitrag anzeigen
    man mag ueber die chin. Regierung denken was man will, aber die 1 Kind Regel einzuführen war richtig und ist sie heute noch! Da sollten sich manche Länder ein Beispiel nehmen. Es leben genug Menschen auf dem Planeten Erde.
    Als die Chinesen die Mrdengrenze sprengten, sahen sich alle bedroht, von den Chinesen überrollt zu werden.Als sie die Geburtenregelung einführten, hatte man auch wieder was zu meckern.Wenn die Chinesen klug sind, dann machen sie ihr Ding und lassen uns meckern.
  7. #7

    ich, erster!

    an meiner Uni in Peking kann ich den Wettkampf jeden Tag selbst erleben. Meine chinesischen Kommilitonen werden darauf getrimmt, erster zu sein. Wer zweiter ist, hat verloren. Das sieht man sogar in der Kantine. Wer als erster die Aufmerksamkeit der Köchin erkämpft um sein Essen zu bekommen, hat gewonnen. Dennoch gibt es natürlich Ausnahmen, nicht alle Einzelkinder sind gleich
  8. #8

    ?

    Nachdem sich in China über die letzten Jahrzehnte derart viel geändert hat, daß man es kaum alles aufschreiben könnte, erscheint es mir unwissenschaftlich, mal eben zu behaupten, die beobachteten Verhaltensänderungen wären (auch nur überwiegend) Folgen der 1Kind-Politik.

    Davon abgesehen sollte die ganze Menschheit den Chinesen für diese Politik dankbar sein, denn sie ist letztlich die einzige Maßnahme, die auf Dauer wirklich den Erhalt der Natur auf diesem Planeten ermöglicht. Wir brauchen 4 Mrd. Menschen, nicht 8 oder gar mehr.
    Last not least las ich diverse andere Artikel (auch auf SPON), welche andeuteten, daß die jetzige chinesische Jugend stolz auf die Größe und Leitungsfähigkeit ihres Landes blickt und daraus viel Hoffnung für die eigene Zukunft zieht. Irgendwie waren diese Artikel glaubhafter, aber naja ...
  9. #9

    Zitat von mr.oizo Beitrag anzeigen
    man mag ueber die chin. Regierung denken was man will, aber die 1 Kind Regel einzuführen war richtig und ist sie heute noch! Da sollten sich manche Länder ein Beispiel nehmen. Es leben genug Menschen auf dem Planeten Erde.
    Sparen sie sich doch den letzten Satz. Keiner weiss wieviele Menschen "genug" sind, also können sie auch nicht sagen das es zu viele oder wenige sind.
    Die Erde an sich braucht überhaupt kein biologisches Leben.

    Der Rest ist richtig, und die Kritik des Westens in diesem Falle dumm. China hat sich dazu entschlossen, die Bevölkerungspolitik ernst zu nehmen und zur Belohnung geht nun der Wohlstand nach oben, der Hunger wird weniger und das Land hat einen nachhaltigen Plan.

    Alle, deren Bevölkerung rasch wächst oder schrumpft sind ein Problem, d.h. auch Deutschland.
    Nachhaltig wäre eine stabile Bevölkerungsgröße, oder falls man meint sie sei zu groß, eine langsame Reduktion. Das was wir hier machen, wird sich noch rächen! Die Chinesen bekommen immernoch weit mehr Kinder als wir.