Schüler und ihre Smartphones: "Am Esstisch ist handyfreie Zone"

SPIEGEL ONLINENicht ohne mein Handy: Jugendliche hegen und pflegen ihr Smartphone, es ist ihr wichtigstes Statussymbol, sie haben es immer dabei. Zehntklässler verraten, ob sie noch ohne könnten. Und ihr Lehrer berichtet, wie die Telefone den Schulalltag verändern.

http://www.spiegel.de/schulspiegel/l...-a-869370.html
  1. #1

    "Ein Bisschen"

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nicht ohne mein Handy:
    Er hat lange gespart und die Eltern haben "ein bisschen" was dazugegeben?! Ich konnte mir mit Taschengeld und Nebenjob in meiner Schulzeit kein 700€ Handy leisten. Ganz abgesehen davon, dass meine Eltern mich unterstützt hätten und mir immer klar gemacht haben, dass dieser Rüstungswettlauf "Wer hat das Beste" mich als Menschen nicht ausmacht und es wichtigere Dinge im leben gibt. Heutzutage ist das wohl zu anstrengend, da gibt man lieber "ein bisschen" dazu und hat seine Ruhe.
  2. #2

    Lebensfremde Lehrer

    Es erstaunt mich immer wieder, wie wenig Ahnung Lehrer vom echten Leben, also dem Leben ausserhalb der Schule, haben.
  3. #3

    Ich vermute, in spätestens einem jahrzehnt wird es sich kaum ein Arbeitnehmer leisten können, von Technik und Software keine Ahnung zu haben. Je eher man sich mit der modernen Technik auseinander setzt, desto größer ist der Vorteil, den man später der Konkurrenz gegenüber hat.
  4. #4

    was tun mit so einem Ding?

    Karteikarten Apps: hervorragende Motivation für die Kinder sich Fremdsprachvokabeln oder anderen Dinge, die stupide auswendig gelernt werden müssen, reinzuziehen.
    Fremdsprach App oder Webseite: wie wird das Wort XXX in der Sprache YYY ausgesprochen. Mit wenigen Klicks weiß man dies.
    Nachschlagewerke für nahezu alle Bereiche und Themen (wann war der 30jährige Krieg?, wie hieß doch gleich die 3. binomische Formel?)
    .....

    Ich meine der Lehrer hat recht, wenn er sich wünscht: "Uns muss eigentlich gezeigt werden, welche Möglichkeiten wir haben, mit Smartphones an Informationen heran zu kommen. Das wäre wirklich erhellend." Zu begrüßen wäre es natürlich auch, wenn die Schüler darüber Bescheid wissen.
  5. #5

    Gibt auch Smartsphones, die günstiger als 700 € sind. Auch ein nicht mehr ganz brandneues, soeben auf dem Markt erschienenes Handy taugt als Statussymbol ;) Und die gibt es dann leicht schon ab ca. 300 €. Das sollte man als Schüler schaffen können.
  6. #6

    Die Industrie

    und die Provider haben hier einen neuen, wunderbaren Suchtmarkt entdeckt, der auch noch legal ist, in dem die Kids schon längst gefangen sind, ohne es überhaupt zu registrieren und bezahlt wird es von den ahnungslosen Eltern, so sie denn können.
    Und zugegeben, es betrifft nicht alle und schon gar nicht das eigene Kind. :-)
  7. #7

    Zitat von unkunkel Beitrag anzeigen
    Gibt auch Smartsphones, die günstiger als 700 € sind. Auch ein nicht mehr ganz brandneues, soeben auf dem Markt erschienenes Handy taugt als Statussymbol ;) Und die gibt es dann leicht schon ab ca. 300 €. Das sollte man als Schüler schaffen können.
    Ich unterbiete die 300 Euro noch:
    Top 10: Die besten Smartphones unter 200 Euro - connect
    Das sollten sich doch einige Schüler/innen leisten können - eventuell mit Hilfe der Eltern. Es muss ja nicht gerade das Smartphone mit dem angebissenen Apfel sein.
  8. #8

    Kirche im Dorf lassen

    Zitat von neejah Beitrag anzeigen
    Er hat lange gespart und die Eltern haben "ein bisschen" was dazugegeben?! Ich konnte mir mit Taschengeld und Nebenjob in meiner Schulzeit kein 700€ Handy leisten. Ganz abgesehen davon, dass meine Eltern mich unterstützt hätten und mir immer klar gemacht haben, dass dieser Rüstungswettlauf "Wer hat das Beste" mich als Menschen nicht ausmacht und es wichtigere Dinge im leben gibt. Heutzutage ist das wohl zu anstrengend, da gibt man lieber "ein bisschen" dazu und hat seine Ruhe.
    Vor 25 Jahren habe ich als Schüler mit Zeitungsaustragen 75 Mark im Monat dazuverdient, in den ersten Jahren sogar deutlich mehr, da die Abonnements auch direkt bei mir bezahlt wurden und man so einiges an Trinkgeld einsteckte. Inflationsbereinigt über 25 Jahre sind das immer noch über 60 Euro - dafür kriege ich schon ein gutes Smartphone in einem guten Tarif.

    Ich verstehe aber nicht so ganz warum die Darstellung der Schüler und des Lehrers in dem Artikel so weit auseinander geht.
    An der Schule meiner Nichte ist es fast genauso wie vom Lehrer beschrieben: Wird ein Schüler im Unterricht mit dem Handy erwischt, wird es eingezogen und kann dann von den Eltern im Sekretariat abgeholt werden. Meine Nichte und ihre Mitschüler sind da immer tunlichst bedacht, das Handy vor der Schule auszuschalten damit ja nichts schiefgeht - wer weiß wann die Eltern das Handy abholen wollen oder können.
    Offenbar wird diese Sanktion an der Schule von den Lehrern nicht konsequent genug angewendet, anders kann ich mir nicht erklären wieso das Spicken mit den Handy, oder das Spielen im Unterricht, möglich sein soll.
  9. #9

    deshalb...

    Handy-freie Zone in den Schulen, wer beim 2. Mal mit klingelndem / vibrierenden Handy erwischt wird, bekommt das Handy für einen Monat eingezogen.
    Überzogen - was hat das Handy im Schulunterricht zu suchen ?