Kuba, Brasilien und Formel 1: ThyssenKrupp zahlte Luxusreisen für Gewerkschafter

dapdThyssenKrupp gerät erneut in die Kritik: Der Industriekonzern hat seine Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat laut einem Zeitungsbericht zu teuren Auslandsreisen eingeladen - nach China, Brasilien und zur Formel 1. Ein Gewerkschafter räumt Fehler ein.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-876933.html
  1. #1

    und wer war eine der Oberaufseher ? RICHTICHHH

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    ThyssenKrupp gerät erneut in die Kritik: Der Industriekonzern hat seine Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat laut einem Zeitungsbericht zu teuren Auslandsreisen eingeladen - nach China, Brasilien und zur Formel 1. Ein Gewerkschafter räumt Fehler ein.

    ThyssenKrupp soll Gewerkschaftern Luxusreisen spendiert haben - SPIEGEL ONLINE
    Peer Steinreich !!!
  2. #2

    Bäh!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    ThyssenKrupp gerät erneut in die Kritik: Der Industriekonzern hat seine Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat laut einem Zeitungsbericht zu teuren Auslandsreisen eingeladen - nach China, Brasilien und zur Formel 1. Ein Gewerkschafter räumt Fehler ein.

    ThyssenKrupp soll Gewerkschaftern Luxusreisen spendiert haben - SPIEGEL ONLINE
    "Aus heutiger Sicht ist es sinnvoll, diese Praxis zu überprüfen und klare Kriterien zu vereinbaren."
    Aus heutiger Sicht? Mann, ihr seid Gewerkschafter! Von den Kollegen zur Interessenvertretung gegenüber den Bossen gewählt! War das nicht damals auch schon so?
    Der ganze Klüngel von Industriemagnaten, Politikern und "Gewerkschaftern" k...tzt einen nur noch an!
  3. #3

    Die stillstehende Gesellschaft

    Gut, wir lernen: 1) die Gewerkschaften bzw. ihre hochrangigen Vertreter spielen ein übles Doppelspiel. Dass sie schon lange nicht mehr die Interessen ALLER Arbeitnehmer vertreten, sondern nur die festangestellten großer Konzerne, wussten wir bereits. Dass sie in der Belle Etage der großen Konzerne teilhaben am Plüsch und mehr, wussten wir seit VW auch. Neu ist, dass sie auch andernorts in diesen Zirkeln mitmachen, aber da kungeln menschlich ist, überrascht es auch wieder nicht. Fest zu halten bleibt also: gesellschaftliche Veränderungen sind mit diesen Leuten nicht zu erwarten. 2) wenn Menscheln auch bei der Entlastung des AR Konsequenzen verhindert, weil sich Beitz-Stiftung und Cromme über jede Sachlage hinaus verbunden fühlen, wird die Talfahrt des Konzerns mangels Veränderungen und Impulsen eben weiter gehen. Irgendwie ein Schnappschuss der überalterten, stillstehenden deutschen Gesellschaft.
  4. #4

    Bedauerlich

    wie leicht sich doch immer mal wieder gerade auch Gewerkschafter korrumpieren lassen.
  5. #5

    Sorry aber auch ...

    Für Korruption findet sich im Nachhinein immer wieder die Entschuldigungsfloskel: Heute muss man das halt anders sehen, damals war das so halt üblich. - Wer für Korruption kein Bauchgefühl hat, wie hier der Aufsichtsrat, sollte sich schon fragen, ob er denn mehr als nur die Fähigkeiten aus angelerntem Wissen für so einen Posten hat. Armer Mensch.
  6. #6

    Bei den Gewerkschaften ist es

    zwischenzeitlich so wie bei den Unternehmern. An erster Stelle steht die Selbstversorgung... dann kommt lange nichts, und irgendwann das zahlende und Hoffnungsvolle Mitglied. Arbeitnehmervertreter in diesem Sinne gibt es nicht mehr... leider.
    So hat die Gewerkschaft hat ihren Sinn verloren. Mit gewählten Selbstdarstellern, die nachdem sie in den Betriebsrat gewählt wurden mit dem Arbeitsleben und den Arbeitnehmern abgeschlossen haben.
    Sollte sich jeder mal die demokratischen Wahlgepflogenheiten seines Betriebsrates vor Augen halten. Mit Demokratie hat das nichts zu tun.
  7. #7

    Warum gerät Thyssen Krupp...

    ...in die Kritik. Die Käuflichkeit der Gewerkschafter, die sonst stets nach oben bellen, finde ich viel verwerflicher.
  8. #8

    Leider ist es ja im Journalismus (besonders die Bewertungen von Produkten der Konsumwirtschaft) nicht anders. Kommt nur selten ans Licht oder ist wie unten in meinem kleinen Beitrag gelaufen.

    Kuba, Brasilien und Formel 1: Namhafte Unternehmen zahlten Luxusreisen für JOURNALISTEN
    Um eine erfreuliche Berichterstattung in den Medien zu gewährleisten haben namhafte Firmen und Hersteller den Journalisten Interviews und Probe der Produkte auf Hawai, in Rio oder im exklusiven Stripclub ermöglicht. Die Reisen hatten neben den üblichen Tätigkeiten auch ausführliche Städtereisen und weitere Annehmlichkeiten angeboten. Allerdings haben AUSNAHMSLOS ALLE JOURNALISTEN ABGELEHNT.
  9. #9

    Zitat von v.papschke Beitrag anzeigen
    wie leicht sich doch immer mal wieder gerade auch Gewerkschafter korrumpieren lassen.
    Würde den meisten so gehen. Und da Gewerkschafter zwar ein etwas besonderer Menschenschlag sind, aber nicht so grundlegend anders als der Rest sollte es nicht überraschen. Überraschen sollte eher, dass immer noch so viele an das Gute solcher Institutionen glauben. Wahrscheinlich sinds deren Leitmottos und deren Wahlkampschlager "Dem deutschen Arbeitnehmer" (erinnert irgendwie auch an den Leitspruch der Politik, oder?)