Detroit Auto Show 2013: Darum liebt Amerika deutsche Autos

VolkswagenStolz reisen die deutschen Autohersteller zur Auto Show nach Detroit - im vergangenen Jahr konnten sie Absatzrekorde auf dem wichtigen US-Markt feiern. Auf der Messe wollen sie nun mit neuen Modellen nachlegen. Und ein verloren geglaubtes Ziel wieder in Angriff nehmen.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/d...-a-876605.html
  1. #10

    optional

    Wenn man sich die Zahlen ansieht wieviele Menschen in Deutschland mittelbar oder unmittelbar von der Automobilindustrie abhängig sind, mit welchen Innovationen in puncto Sicherheit und Umweltschutz hiesige Hersteller jedes Jahr auf's Neue überzeugen und dass mittlerweile dieser ganze Aufwand pro neuem Fahrzeugmodell zw. 1,5 - 2 Mrd. € Entwicklungskosten verschlingt: dann frag ich mich weshalb hier so wenig Freude über einen wachsenden Mark herrscht ("die Japaner blabla")? Müssen wir immer die besten sein? Immer Weltmeister? Darf man nicht einfach mal stolz sein, dass unser kleines Land mit seinen Produkten im Ausland ein Image von Qualität und Einzigartigkeit aufgebaut hat - ohne das alles wieder in Zweifel & Schmutz und Statistiksirrsinn zu ziehen?
  2. #11

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das spielt den deutschen Herstellern in die Karten - sie werden in den USA allesamt als Premiummarken wahrgenommen.
    VW als Premiummarke - verkaufen die den Passat deswegen 2.000 Dollar billiger als den Toyota den Camry?
  3. #12

    Preis vw passat

    Bevor sich hier mal wieder über den Preis in Deutschland aufregt, informiert sich doch wenigstens ein bisschen. Der VW Passat USA ist eine Billigversion des europäischen Passats. Er wurde extra so konzipiert ihn günstig in den USA anbieten zu können.
  4. #13

    Die eigentlich sensationellste Information hat es leider nicht bis in den Artikel geschafft, sondern findet sich in der Fotostrecke. 2,1 Mio. Autos hat Toyota in den USA verkauft, und das als ausländische Marke! Außerdem ist Lexus Marktführer im Premiumsegment.
  5. #14

    Passat

    Der Passat ist in den USA billiger, weil er erstens keine hochwertigen Materialien und schlechtere Technik verbaut hat.
    Das ist den AMIS ohnehin nicht so wichtig. Groß und Protzig muss nen Auto bei denen sein.
    Das VW in den USA den Ruf schlechter Qualität hat halte ich für ein Gerücht.
    Nicht mal die AMIS wären so blöd eine Auto, von dem sie ja wissen das es angeblich schlechte Qualität hat, zu kaufen.
    VW hat in den USA einen sehr guten Ruf. Das sieht man an den Zuwachsraten.
    Die Japaner verkaufen dort mehr Autos, weil sie einfach viel früher Autos gebaut haben die die AMIS haben wollten.
    Das war lange Zeit bei den Deutschen Herstellern nicht der Fall.
  6. #15

    Jubelartikel

    "Deutsche Autos haben gegenüber den Japanern lächerliche Verkaufszahlen." und wenn man statt Verkäufen den Marktanteil zählt, mit Ausnahme von VW, im Vergleich zu Toyota und Honda (sogar Chrysler) lächerliche bis gar keine Zuwächse. (Mercedes,BMW und Porsche stagnieren, Audi nahezu). Im nächsten schwachen Jahr ist man dann wieder in der Realität.
  7. #16

    Zitat von westerwäller Beitrag anzeigen
    ...gegenüber den USA sind, so dass dort gebaute Autos viel billiger als die deutschen Pendants sind ...


    Warum werden dann auch die hier gebauten Autos dort für 2/3 des Preises verkauft, den der deutsche Verbraucher zu zahlen hat ...

    Ah, verstehe!

    Der deutsche Michel lässt sich besser abzocken!
    Angebot und Nachfrage. Wenn wir hohe Löhne bekommen, dann können wir auch mehr bezahlen.
    Jede Firma wird egal welches Produkt immer zum maximal möglichen Preis anbieten.

    Abgesehen davon ist es doch schön, wenn unsere Firmen Erfolg haben.
  8. #17

    Positive wirtschaftlichen Entwicklung?

    Ich bin kein BWL'er, aber von welchen positiven Entwicklungen ist hier die Rede?
    "Generell profitieren die Autohersteller von der zuletzt positiven wirtschaftlichen Entwicklung in den USA".
    Die USA-Wirtschaft stand doch gerade wegen der Überschuldung auf der Klippe. Jeder erklärt sich so die Welt, wie er sie sehen will.
  9. #18

    Zitat von maxtrade Beitrag anzeigen
    Bevor sich hier mal wieder über den Preis in Deutschland aufregt, informiert sich doch wenigstens ein bisschen. Der VW Passat USA ist eine Billigversion des europäischen Passats. Er wurde extra so konzipiert ihn günstig in den USA anbieten zu können.
    Man kann ihn also offensichtlich so konzipieren... ?

    Aber man kann ihn den Kunden im Herkunftsland nicht als Alternative ("Passat basic") neben dem Wucherpassat anbieten ?

    Geht natürlich keinesfalls ! Ging ja schon bei Golf/citigolf nicht - da wurde dann auch nur der Auslandsmarkt mit der preisgünstigeren Alternative bedacht.

    Feines Kundenverständnis.
  10. #19

    USA Passat nicht zu vergleichen ...

    Zitat von vogelsberg Beitrag anzeigen
    Da könnten die auch in Deutschland noch ein paar mehr verkaufen.
    Durch dämliche Vorschriften wird der Import aus den USA verkompliziert.
    Wie teuer ist denn eigentlich ein Auto in der Herstellung, wenn man es für 15400 Euro verkaufen kann?
    Wo kommen dann die 25 000 Euro für den Basis Passat her? Das sind knapp 10000 Euro Unterschied. In der Endkonsequenz bezahlt es der Endverbraucher. Firmenwagen etc., deren Kosten dann in den Preis des Endprodukts einfließen. Für die Preise, wie sie ind D aufgerufen werden, würde kein Ami einen "Premium" VW kaufen. Da geht er lieber zum Infinity von Nissan, Lexus von Toyota oder Accura von Honda. Die Aufzählung ist nicht vollständig, aber das sind die eigentlichen Top-Marken auf dem amerikanischen Markt.
    Na ja, bin in den USA schon mal den US Passat gefahren, mich erst total gefreut das ich nen Passat aussuchen durfte, obwohl nur Mid-Size gebucht.
    Ernüchterung kam dann ziemlich schnell, denn der US-Passat ist auch wirklich nicht viel mehr Wert wie die beschriebenen 20k USD, zwar immernoch weitaus besser wie nen Chevy Impala, aber sicherlich nicht besser wie ein Toyota Camry, Nissan Altima oder Kia Optima. Diser Passat wäre in D sicherlich ein Ladenhüter und würde dem Ruf von VW in Europa ruinieren.

    Aber VW macht das in den USA schon ganz clever, die made in USA Billig-Varianten (Jetta ist ja der gleiche Mist) mit German Engineering anzupreisen ist schon pfiffig und kommt scheinbar immer besser an. Denn als Premium gilt VW in den USA sicherlich nicht.

    Klappt aber scheinbar auch nicht in jeder kombination, der Opel Insignia ist in den USA als Buick Regal (made by German Engineers) ja nicht so gut angekommen (wohl aber in China).