Darstellung von Suchergebnissen: EU droht Google mit Kartellverfahren

REUTERSDie EU will härter gegen Google durchgreifen als die USA. Wettbewerbskommissar Almunia droht mit harten Strafen, sollte der Internetkonzern seine Suchmaschineneinstellungen nicht bald ändern. Denn Google missbrauche seine marktbeherrschende Stellung.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-876912.html
  1. #1

    optional

    Da sich Google inzwischen Wettbewerbstechnisch verhält wie MS um die Jahrtausendwende, wie zum Beispiel durch das Aussperren von Browser, weil man ja lieber nur noch auf Webkit optimiert, statt sich wie immer von Google gefordert an Webstandards zu halten, haben sie mal einen richtig dicken Dämpfer verdient. Google verkommt zu einem asozialen Drecksladen. Don't be evil? Schon lange nicht mehr!
  2. #2

    Och mann, EU...

    Klar, Google bietet kostenlose Maps (die Besten dieser Klasse weltweit), kostenloses Mailtool (für mich das Beste dieser Klasse), den besten Videohoster dieser Klasse etc...für den Endverbraucher gratis. Und auch die Suchmaschine ist für uns gratis (sieht man mal von den Werbeeinblendungen ab, die jeder etwas erfahrene Internetnutzer schon seit Jahren aus seiner aktiven Wahrnehmung verbannt hat). Wieso zur Hölle soll Google seine eigenen Services nicht bevorzugt anzeigen?? Sollen andere Anbieter einfach besser sein und ähnlich tolle Angebote liefern - dann dürfen sie sich ebenfalls darstellen wie sie wollen, so einfach ist das!

    Meine Güte, auf der einen Seite darf ein Unternehmen wie Apple alles und jeden Mist, der schon seit Jahren existiert, patentieren lassen und sich als hochinnovativen Marktretter darstellen - Google darf jedoch nicht für seine eigenen Produkte werben (auf ihren eigenen Seiten, wohlbemerkt) -> Was für eine wirre Welt!

    "Martkmacht" - das ich nicht lache.
  3. #3

    Na dann sollen die mal anfangen

    da gibt es noch ein paar andere eindeutig "fishy" Sachen z.B. werden seit einen Jahr groessere Firmen ueber die sogenannte authority Bewertung gegenueber Kleineren bevorzugt. Der "Witz" ist das in der Regel der Inhalt dieser Groesseren wesentlich schlechter ist als bei Kleineren Firmen aber Google blockiert die Kleinen zum Vorteil der Grossen, das ist eindeutig illegal da dadurch eine erhebliche Wettbewerbsverzerrung stattfindet.



    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die EU will härter gegen Google durchgreifen als die USA. Wettbewerbskommissar Almunia droht mit harten Strafen, sollte der Internetkonzern seine Suchmaschineneinstellungen nicht bald ändern. Denn Google missbrauche seine marktbeherrschende Stellung.

    EU-Kommission: Google soll Suchergebnisse anders darstellen - SPIEGEL ONLINE
  4. #4

    Ablenkungsmanöver

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die EU will härter gegen Google durchgreifen als die USA. Wettbewerbskommissar Almunia droht mit harten Strafen, sollte der Internetkonzern seine Suchmaschineneinstellungen nicht bald ändern. Denn Google missbrauche seine marktbeherrschende Stellung.

    EU-Kommission: Google soll Suchergebnisse anders darstellen - SPIEGEL ONLINE
    "ich denke - ich befürchte - dass es einen Missbrauch dieser dominierenden Position gibt", sagte der EU-Kommissar in Interview."

    Da haben wir aber ganz andere Missbräuche von staatlicher/EU- Seite im Überwachungsbereich.
    Schaumschlägerei das.

    Bei aller Kritik daran - das ist eben Marktwirtschaft.
    Wenn VW seine Kunden bevorzugt an eigene VW-Kundendienste schleust ist das auch nichts anderes.

    Man muss weder VW fahren noch die Google-Suchmaschine benutzen. Oder man sucht einfach ein wenig ausführlicher und klickt nicht gleich auf den erstbesten Link. Reklame ist überall nervig dominant - da muss man sowieso permanent drüberhinwegschauen.
    Mir wärs lieber, der Herr Kommissar würde mehr gegen die reale, allgegenwärtige Reklameflut vorgehen.
  5. #5

    Macht doch eine EU-Suchmaschine

    Google ist ein Unternehmen mit eigenen Wirtschaftsinteressen - und natürlich werden da die eigenen Produkte stärker beworben als andere. Gerne kann die EU aber eine eigene, öffentlich-rechtliche Suchmaschine aufbauen, die dann total fair und ohne jeden Einfluss von Lobbyisten, Politikern oder NGOs ihre Suchergebnisse ausspuckt - weil, so kennt man die EU: Unabhängig, demokratisch und bürgerorientiert.
  6. #6

    bitte ?

    Es wird ja immer doller....
    Es sollte doch jeder forma ueberlassen sein was sie auf ihrer eigener webseite anzeigen wollen.

    Ich stel mir gerade vor ich haette einen shop und platziere meine waren als banner und dritt anbieter der selben ware nur als such ergebniss dann soll es so sein es ist meine webseite und niemand ist gezwungen sie zu nutzen immee diese regelwut
  7. #7

    Um Himmels Willen!

    1, Kein Mensch ist auf die Nutzung von Google angewiesen, wenn er es nicht will - es gibt genug andere (manchmal sogar bessere) Suchmaschinen!

    2. Die EU sollte sich lieber um weitaus dringendere Sachen kümmern, als hier ständig mit solchen dubiosen Manövern den (nicht existenten) EU-Bürgern vorzugaukeln, welch bürgerfreundlicher und effizienter Verein man doch ist!

    3. Man kann vermuten, dass die EU auf diesem Weg verzweifelt nach Möglichkeiten sucht, die Kasse aufzubessern, damit man die horrenden Haushaltsausgaben noch bewältigen kann, die die EU-Beamten und Politiker verursachen!

    Unter dem Strich zahlt nämlich diese meist dummdreisten Forderungen der EU gegen Großkonzerne wieder einmal der Bürger! Und sicher nicht die Inhaber oder Großaktionäre der "verurteilten" Firmen!
  8. #8

    Keine Ahnung, was hier gemeint ist :)

    Naja, irgendwas wird sich die EU Kommission schon denken dabei, nur was ? Einerseits wird Google verklagt, weil in den News zu den Seiten verschiedener Publikationsmedien verlinkt wird (sonst wäre ich nicht hier gelandet), auf der anderen Seite, würden Angebote von anderen Anbieter nicht gleichrangig behandelt - was für Angebote meinen die ??
  9. #9

    Seo

    jeder der sich etwas auskennt weiß, dass die suchergebnisse, die google und die anderen suchmaschinen zeigen, nicht objektiv nach der häufigkeit ihrer aufrufe angezeigt werden sondern massiv manipuliert werden durch sogenannte suchmaschinenoptimierer. Da sollte die EU mal einen riegel vorschieben, dann wäre das problem mit google auch gelöst