Treffen mit NRA im Weißen Haus: Waffenlobby sagt Obama den Kampf an

AFPNach einem Gespräch mit US-Vizepräsident Biden attackieren Amerikas Waffenlobbyisten Pläne für ein schärferes Waffenrecht. Ein NRA-Mitglied droht der US-Regierung gar mit Bürgerkrieg. Und das kurz nach einer Schul-Schießerei in Kalifornien.

Waffenlobby NRA sagt US-Präsident Obama den Kampf an - SPIEGEL ONLINE
  1. #1

    Wer sind..

    ...die Waffenlobbisten? Ist das die Industrie oder ist das eine Vereinigung von Schützenvereinen? Wer ist das der so mitreden kann?
  2. #2

    Usa

    Ich höre hier jede Woche US-Radio übers Internet. Und seit dem Tag von Newton läuft die Gegenkampagne gegen die Verschärfung des Waffenrechtes.

    Zuerst war ich ein bisschen deutsch geprägt verwundert. Nun muss ich aber sagen, dass auch die Waffenbefürworter gute Argumente haben.

    Unabhängig ob man für oder gegen die Angelegenheit ist, sollte aber zumindest die Berichterstattung in sich stimmig sein. Und das war sie bei Newton nicht. Denn erst hat man ein Automatisches Gewehr im Kofferraum gefunden, dann wurde die Berichtestattung verändert und angeblich sei diese Waffe genutzt worden.

    Nicht ganz zu unrecht fragt sich Amerika nun, warum Filmaufnahmen existieren, wie die Polizei das automatische Gewehr im Kofferraum findet und wie nun der Schüler damit erst die Morde verübt haben soll, dann das Gewehr in den Kofferraum gelegt hat und danach zurück in die Schule gegangen ist, um sich dann mit einer Pistole zu erschiessen.

    Solche Kleinigkeiten geben den Befürwortern, die sagen das Recht auf Waffenbesitz mit Waffen gleich der der Armee garantiere, dass sich die Bevölkerung ihre Freiheit und ihre Grundrechte auch gegen die eigene Regierung verteidigen können.

    Und da spielt es dann ganz und gar keine Rolle, wie viele Leute mit Waffen erschossen werden.

    Ich würde wetten, dass die Regierung keine weitreichenden Änderungen durchsetzen kann. Und wenn doch. Dann werden diese schon von der nächsten Regierung auf Druck der US-Wähler zurückgenommen werden. Denn die Mehrheit ist klar für liberale Waffengesetze.
  3. #3

    Wenn der zweite Verfassungszusatz wie beschrieben

    lautet dann wird man ihn nicht ändern können. Einve Verfassung ist kein Einkaufszettel für den Supermarkt den man ständig ändern kann! Aber in Deutschlandd bedeutet das Grundgesetz wohl nicht soviel wie den US-Bürgern ihre Verfassung.
  4. #4

    Argumente muten mittelalterlich an

    Über 223 Jahre ist der Artikel in der Verfassung alt.Als es weder eine Polizei gab noch einen Rechtstaat wie wir ihn heute kennen.Stattdessen Indianer,Banden,Mexikaner und Revolverhelden.Die NRA argumentiert wie damals !
  5. #5

    Ich geb's auf...

    ... daran zu glauben das der Spiegel zu diesem Thema einen sachlichen Standpunkt hat. Das was hier geschrieben wird ist reinste voreingenommene Meinungsmache. Der ach so gute Obama gegen die bösen und verrückten Waffenfanatiker.
  6. #6

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nach einem Gespräch mit US-Vizepräsident Biden attackieren Amerikas Waffenlobbyisten Pläne für ein schärferes Waffenrecht. Ein NRA-Mitglied droht der US-Regierung gar mit Bürgerkrieg. Und das kurz nach einer Schul-Schießerei in Kalifornien.

    Waffenlobby NRA sagt US-Präsident Obama den Kampf an - SPIEGEL ONLINE
    Es gibt ein Recht auf Waffenbesitz.

    Gibt es auch ein Recht auf den Besitz von Munition ??

    Ich glaube nicht, also kann man ja den Besitz von Munition für Personen ( ohne besodere Erlaubnis ) verbieten.

    Thema erledigt.
  7. #7

    Eine bewaffnete Bevölkerung

    könnte im gegebenen, sozialdarwinistischen Rahmen durchaus ein 'pragmatisches' Konzept zur Gewaltenteilung sein. Dem Gewaltmonopol des Staates wäre ja nur im Falle einer Kontrollmöglichkeit durch den Souverän zu vertrauen; der institutionalisierte Machtmissbrauch durch Regierungen gäbe wohl fast überall auf der Welt genug Anlaß, die Waffen zu erheben. So lange jedoch Hollywood maßgeschneiderte Feindbilder zur Hassprojektion liefert, so lange die Mehrheit noch nicht einmal ahnt, wo der echte Krieg geführt wird, ist auch eine potentiell wehrhafte Bevölkerung keine Gefahr für die Wurzeln der Gewalt.

    PS.
    Spon stünde es gut zu Gesicht, wenn sie auch Browser europäischer Hersteller in der Kommentarfunktion unterstützten..
  8. #8

    Man stelle sich vor

    was die 4,2 Millonen Waffennarren in den USA erreichen könnten, wenn sie sich einer sinnvollen Aufgabe widmen würden. So bleibt nur Kopfschütteln über so viel Einfalt und Dummheit. America must lead hieß es im Wahlkampf. It does. Leider nur bei Gewalt, Waffen, Schulden und Porno.
  9. #9

    Zitat von spon
    Jenseits des Schmalzes heißt das: Die NRA bestreitet weiterhin den Zusammenhang zwischen Waffengewalt und Waffen.
    Da gibt es einen kausalen Zusammenhang? Wieso lässt sich dann bei einem Vergleich der Mordraten verschiedener Länder und der Anzahl der dort verbreiteten Waffen keinerlei Muster erkennen?