Kinderschänder Kinski: Das Böse bleibt

DPANach den Missbrauchsvorwürfen seiner Tochter Pola wird deutlich: Die Fans Klaus Kinskis haben einen Kriminellen vergöttert. Das Böse, das er als Leinwandstar nur spielte, wird nachträglich beglaubigt durch seine Niedertracht im wahren Leben.

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...-a-876899.html
  1. #1

    Peinlich

    Aus der Stimme eines Schauspielers das "Böse" herauslesen zu wollen ist mehr als peinlich. Da weiß wohl jemand nicht, was den Beruf eines Schauspielers ausmacht. Die verleumderischen Behauptungen der Tochter sind nicht bewiesen, würde Kinski noch leben hätte sie einen Verleumdungsprozess am Hals. Aber so stürzen sich die Mittelmäßigen auf den hervorragenden Ausnahmeschauspieler Klaus Kinski - einen der interessantesten Künstler Deutschlands.
  2. #2

    war zwischen den Zeilen ...

    von Ihm selbst zu lesen. ´Ich bin so wild auf deinen Erdbeermund´, vor gefühlten 30 Jahren gelesen. Die Schattenseite; und auch nicht schön zu reden bzw. schreiben.
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nach den Missbrauchsvorwürfen seiner Tochter Pola wird deutlich: Die Fans Klaus Kinskis haben einen Kriminellen vergöttert. Das Böse, das er als Leinwandstar nur spielte, wird nachträglich beglaubigt durch seine Niedertracht im wahren Leben.

    Missbrauchsvorwürfe gegen Kinski: Das Böse bleibt - SPIEGEL ONLINE
    Schön, dass wenigstens der Kulturspiegel noch den Pressekodex achtet und aus einem Verdacht nicht etwa eine Vorverurteilung macht ("Kinderschänder Kinsiki"). Wo kämen wir sonst auch hin. Das ist wirklich ganz großer Journalismus.
  4. #4

    Gut, dass so etwas Thema wird. Ich habe mal "Nosferatu" in einem türkischen Kino gesehen. Anstatt dass sich die Türken gruselten, wurde immer wenn Kinski als Vampir auftrat, gekichert...
  5. #5

    Wer Kinskys Buch damals gelesen hat, wusste doch eigentlich schon Bescheid! Seine "Abartigkeit" war damals bei den Medien up to date!
  6. #6

    über 20Jahre nach seinem Tod...

    über 20Jahre nach seinem Tod und er kann sich nicht mal mehr wehren.

    Wie heißt es so schön bei der Gründung einer Familie:
    "möge er jetzt sprechen, oder für immer schweigen"
    Das "für immer schweigen" gilt besonders dann, wenn der Angegriffene sich nicht mehr wehren kann.

    Offensichtlich ist die Tochter kann die Tochter es nicht verkraften, nie an das Lebenswerk ihres Vaters auch nur im mindestens heranzukommen - mögen auch Ihr die 5 Minuten Prominente status gegönnt sein, danach verschwindet sie wieder eh wieder in der Versenkung.
    ...und ich bin nicht mal Kinksi-Fan.
  7. #7

    warum

    hat sie so lange geschwiegen und kommt erst jetzt damit an?
  8. #8

    Trotzdem

    leben wir in einem Rechtsstaat. Als "Kriminellen" darf man den bezeichnen, der per Gerichtsverfahren verurteilt ist. Sonst nicht. Das mag tragisch sein für die Tochter - aber davon sollte der SPIEGEL (der eine Gisela Friedrichs beschäftigt) dennoch - auch online - nicht abrücken.
  9. #9

    Na, na, na - vaya, vaya, vaya ...

    Wie sagte eine prominente Bürgerrechtlerin in der kommunistischen Tschechoslowakei nach der Invasion der Warschaupaktmächte (21/08/1968) zu Beginn der “Normalisierung” einem naiven “Linken” aus Westeuropa: “I am surprised that you are surprised”. Dasselbe gilt für … - für wen wohl? Für den liebsten Feind oder den liebsten Freund ... ???