Report: Menschen vertilgen 300 Millionen Tonnen Fleisch pro Jahr

REUTERSDer Fleischhunger der Menschheit ist gigantisch. 2012 erreichte er laut einer neuen Studie einen Rekordwert. Besonders schnell steigt der Konsum von Rind, Schwein und Geflügel in den Entwicklungsländern - und sorgt dort für enorme Probleme.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...-a-876756.html
  1. #1

    Lebewesen, die durch Blätter atmen

    Und was ist mit Pflanzen? Auch eine bedauernswerte Gattung Lebewesen ... bei Tierprodukten kann man teilweise bnoch wählen, ob die Tiere im Stall vegetierten oder frei herumlaufen durften - auch wenn es teuer wird, aber was ist bei Pflanzen und deren artgerechter Haltung???
  2. #2

    Einfach Lösung..

    Wie wäre es wen der Staat die Förderung in der Fleischproduktion und Biosprit auf Gemüse umlegt? Ich finde Obst und Gemüse, besonders Bio (alles andere schmeckt ja nicht) viel zu teuer, man könnte viele Felder nutzen und dazu noch was für die Gesundheit machen. Also anstatt 3 Euro für eine Zuccini, halt 50 cent und Fleisch dafür teurer, besonders das aus Hünnerfarmen.
  3. #3

    Falsch!

    "Aber dass die dort entstehenden Keime Todesfälle unter Menschen auslösen - geschweige denn Tausende pro Jahr umbringen - halten die meisten Experten für höchst unwahrscheinlich. Denn beachtet man einfache Regeln der Küchenhygiene und erhitzt das Fleisch, ist die Gefahr durch Keime gering."

    Ähm, nein, Herr Becker, da haben Sie etwas falsch verstanden. Es geht nicht um die im Fleisch enthaltenen "Keime", also Bakterien, gegen die die einfachen Regeln der Küchenhygiene gewiss hülfen, sondern um die Antibiotika-resistenten Bakterien außerhalb des Küchenkosmos, also in Krankenhäusern beispielsweise. Das Stichwort MRSA sollte da genügen. Im übrigen ist die Angabe, dass jährlich etwa 50.000 Europäer an den Folgen (multi-)resistenter Bakterien sterben, korrekt. Siehe Antibiotikum-Resistenz bzw. Mediziner warnen vor "Post-Antibiotika-Zeitalter" | heise online .

    Fazit: Weniger und dafür qualitativ hochwertiges Bio-Fleisch ist mehr.
  4. #4

    zuviele Fehler

    mag ja alles richtig sein, aber: wir essen auf kosten der 3. Welt. Ich mag den Begriff schon nicht, doch dann wird arg und bra angeführt - beides wahrlich keine 3. Welt Länder und selbst extreme Fleischfresser!
  5. #5

    Denkfehler

    Das Problem mit den Antibiotika lässt sich doch nicht durch "Küchenhygiene" und Erhitzen des Fleisches lösen - es geht doch um die Resistenzen, die sich bei den Keimen bilden! Die müssten dann überhaupt nicht per Fleischverzehr aufgenommen werden, die bilden dann eine omnipräsente Gefahr.
  6. #6

    Erst die Grünen-Studi über die tickende Bomben "Mettbrötchen", jetzt die gigantischen Probleme des "Fleisch-Atlas".
    Studien über Studien. Das (Schweine)Fleisch wird wohl bald verboten werden...
  7. #7

    optional

    Zitat: "An mancher Stelle schießen die Herausgeber des "Fleischatlas" allerdings auch übers Ziel hinaus. So rechnet der BUND vor, dass in Deutschland geschätzte 170 Milligramm Antibiotika pro Kilo erzeugtem Fleisch einsetzt, was einer der höchsten Werte weltweit sei. Das Ergebnis sei die Zunahme von Antibiotika-Resistenzen, an denen europaweit jedes Jahr rund 25.000 Menschen stürben. Zwar ist der Antibiotika-Einsatz im Stall keineswegs wünschenswert. Aber dass die dort entstehenden Keime Todesfälle unter Menschen auslösen - geschweige denn Tausende pro Jahr umbringen - halten die meisten Experten für höchst unwahrscheinlich. Denn beachtet man einfache Regeln der Küchenhygiene und erhitzt das Fleisch, ist die Gefahr durch Keime gering."

    es geht nicht nur darum, dass antibiotika-resistente erreger im orgasnismus der tiers selbst entshen und das fleisch konterminieren, sondern darum, dass je mehr antibiotika im umlauf ist, speziell auch im menschen, mehr erreger resistenzen bilden. dann hilft auch das anbraten des steaks nicht mehr...
  8. #8

    Was man da an Landwirtschaftssubventionen sparen könnte

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Fleischhunger der Menschheit ist gigantisch. 2012 erreichte er laut einer neuen Studie einen Rekordwert. Besonders schnell steigt der Konsum von Rind, Schwein und Geflügel in den Entwicklungsländern - und sorgt dort für enorme Probleme.

    Fleischatlas: Report zeigt globalen Fleisch-Konsum - SPIEGEL ONLINE
    wenn alle Menschen Vegetarier wären. Dumm nur, dass die armen Bauern die jetzt ihre Fläche für Tierfutter verwenden "müssen" dann noch viel ärmer (und zu 80%+ arbeitslos) wären, da ja die Preise noch viel niedriger wären (Angebot und Nachfrage eben).
  9. #9

    Und wie hoch war der Pro-Kopf-Verbrauch an Fleisch in der Steinzeit?

    Wenn man da Zahlen hätte, könnte man Aussagen darüber treffen, wie viel Fleisch der Mensch natürlicherweise benötigt.
    Sicher hat niemand in der Steinzeit Statistik geführt.
    Aber noch heute git es Völker, die als Jäger und Sammler leben, bzw. erst in moderner Zeit damit aufgehört haben wie die Eskimo.
    Diese Zahlen gäben sicher einen Aufschluß über unsere natürlichen Bedürfnisse.