Keks-Experten: Schon Fünfjährige spielen gewinnorientiert

CorbisDie größtmögliche Leckerei in Aussicht, ließ Kinder zu echten Glücksspielern werden: Wissenschaftler haben ermittelt, dass schon Fünfjährige in der Lage sind, ihre Gewinnchancen richtig einzuschätzen. Die Beute durfte dann direkt verzehrt werden.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...-a-876864.html
  1. #10

    Kooperation ist natürlich.

    Zitat von spiegelleser987 Beitrag anzeigen
    Sie dürfen.

    Die Geschichte ist wahr. Nichts daran ist gelogen, es ist mit einem eigene Kind. Der Junge wurde auch nicht bequatscht. Es ist erst Stunden später rausgekommen. Als er abends ins Bett musste, war er etwas geknickt, weil ihm etwas fehlte. Auf die Frage, wo sein Teddy ist, hat er es erzählt.
    Ich glaube ihnen diese Geschichte gerne und halte sie für etwas selbstverständliches.Kooperatives Verhalten ist Teil unseres Menschseins und geschieht aus meiner Sicht überall da wo Vertrauen die Grundlage des Zusammenlebens ist.Erst wenn die Angst ins Spiel kommt,das der andere auf seinen Vorteil bedacht ist,kommt es zum Konkurrenzkampf.Leider ist diese Angst weitverbreitet und unsere Gesellschaft davon stark beeinflusst.Scheinbar so sehr das es zu einem oft sich selbst bestätigenden Urteil geworden ist,wobei nur das als gültig akzeptiert wird,was der vorgefassten Meinung entspricht.Konkurrenzkampf als Natur unseres Daseins scheint ein weitverbreiteter Glaube zu sein der in unserer auf Angst basierenden Gesellschaft ein bestimmender Faktor ist.
    Das Kooperation natürlich ist bestätigt mittlerweile auch die Neurobiologie und kooperatives Verhalten lässt sich sogar im Babyalter beobachten.
    Es gibt viele Beispiel dafür das Menschen gerne helfen,angefangen von Freunden die einen in der Not unterstützen über Nachbarn dem man gerne aushilft wenn er ein Problem hat,über Hilfsorganisationen oder auch Menschen die Tiere schützen.Ohne diese Kooperation fühlen wir uns oft einsam und hilflos.Oft bleibt dann die Flucht in materielle Ersatzbefriedigung die aus meiner Sicht niemals zu wirklicher Zufriedenheit führt und enorme Abhängigkeiten schaft.
    Wenn ich keine Menschen kennen würde die gerne hilfsbereit sind,würde ich kaum einen Sinn im Leben sehen und genauso befriedigend ist es für mich andere Menschen im Rahmen dessen was mir möglich ist zu unterstützen,sei es mit Worten,wenn die seelische Not gross ist,oder mit Taten wenn Hilfe gebraucht wird.
    Gemeinschaft und gegenseitige Hilfsbereitschaft machen glücklich:-)
  2. #11

    Zitat von Acerb Beitrag anzeigen
    Ich interpretiere das so: Die Geschichte ist gelogen. Zumindest wurde der 5-jährige entsprechend manipulativ bequatscht.
    Entspricht dies ihren Erfahrungen?Waren diese so überwältigend,das sie kaum glauben könnten das es anders sein kann?Gibt es ihnen in irgendeiner Form Sicherheit,wenn sie an diese Überzeugung glauben?