Lebensmittel: So erkennen Sie verdorbenes Fleisch

DPAResistente Keime im Schweinemett sieht man mit bloßem Auge nicht. Doch es gibt Dinge, auf die Verbraucher beim Einkauf achten sollten. Wer im Supermarkt Detektiv spielt, verringert das Risiko, verdorbene Lebensmittel zu kaufen.

http://www.spiegel.de/gesundheit/ern...-a-876791.html
  1. #1

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    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Resistente Keime im Schweinemett sieht man mit bloßem Auge nicht. Doch es gibt Dinge, auf die Verbraucher beim Einkauf achten sollten. Wer im Supermarkt Detektiv spielt, verringert das Risiko, verdorbene Lebensmittel zu kaufen.

    Lebensmittel: Wie man verdorbenes Fleisch erkennt - SPIEGEL ONLINE
    Schlimm sind auch die Wursttheken, wo alles schon vorgeschnitten ist. Und die Verkäufer fassen dann alles noch mit bloßen Fingern an. Meine Bitte, die Ware frisch zu schneiden werden oft mit bösen Blicken entsprochen. Ich könnte jetzt einige Berliner Handelsketten namentlich benennen. Dort hab ich sowas nämlich zum ersten Mal regelmäßig erlebt als ich dort hinzog. Dann lieber abgepackte Wurst bei Aldi, oder gar keine mehr, zumindest in Berlin (außer teure Feinkostläden).
  2. #2

    was nicht erwähnt wurde

    Was hier nicht erwähnt wurde: Selbst verdorbenes Fleisch ist nicht gesundheitsschädlich, wenn es ausreichend heiß und lange genug gegart wurde, denn keine der o.g. Erreger überleben das.

    Es wäre also der Hinweis im Artikel angebracht gewesen, wie man sicher und ausreichend gart, damit man auf der sicheren Seite ist. Welche Bakterien genau da drauf wachsen, interessiert den durchschnittlichen Leser hingegen weniger - er kennt die meisten eh nicht beim Namen. Der wichtigste Expertentipp kommt auch erst am Ende und ist mit wenigen Worten gegessen. Meiner Meinung nach eine falsche Priorisierung bei dem Bericht.
  3. #3

    So erkennen Sie verdorbenes Fleisch?

    Nein, so generieren Sie viele Klicks, nämlich indem Sie in der Überschrift etwas versprechen, das Sie im Text nicht halten. Diese banalen Lagerungstips haben Sie wohl von der Innenseite meiner Kühlschranktür abgeschrieben.
  4. #4

    Es gibt eben kein steiles Aas

    Seien Sie doch mal ehrlich: Es gibt einen Grund, Fleisch zu verzehren...der Geschmack. Und sogar darüber lässt sich streiten. Nicht streiten lässt sich darüber, dass Fleischverzehr ökologisch, ökonomisch, ethisch (gegenüber Tier und hungernden Menschen) und natürlich auch gesundheitlich eine Katastrophe darstellt. Neben den ESBL-bildenden Erregern sind ja auch wegen unsachgemäßer Medikation der Tiere andere Problemkeime wie VRE und MRSA mit der Industriellen Fleischproduktion assoziiert. Dass Fleisch überhaupt verkeimt ist, ist ja nur logische Folge des Abhängens. Wie im Bericht erklärt, wird der Kadaver beim Schlachten kontaminiert. Beim Abhängen wird die Leichenstarre, die durch mangelndes ATP im toten Gewebe entsteht, durch einen ganz anderen Prozess reversibel. Die Proteinstruktur wird durch Bakterien zerstört...Verwesung. Und das trotz Kühlung. Genau diese Bakterien stehen unter dringendem Verdacht, unter anderem Darmkrebs auszulösen, mals abgesehen von den restlischen Zivilisationskrankheiten, mit denen Karnivoren zu rechnen haben: Herzinfarkt, Schlaganfall, Gicht, rheumatische Erkrankungen. Wer das Ganze dann auch noch roh "genießt", dem kan man dann wohl nur noch bestätigen: Selber schuld. Man ist eben doch, was man ist. Guten Appetit
  5. #5

    Nicht nur das,......

    Zitat von Layer_8 Beitrag anzeigen
    Schlimm sind auch die Wursttheken, wo alles schon vorgeschnitten ist. Und die Verkäufer fassen dann alles noch mit bloßen Fingern an. Meine Bitte, die Ware frisch zu schneiden werden oft mit bösen Blicken entsprochen. Ich könnte jetzt einige Berliner Handelsketten namentlich benennen. Dort hab ich sowas nämlich zum ersten Mal regelmäßig erlebt als ich dort hinzog. Dann lieber abgepackte Wurst bei Aldi, oder gar keine mehr, zumindest in Berlin (außer teure Feinkostläden).
    Die fassen das Fleisch und die Wurst mit bloßen Händen an, dann wird Geld genommen und zurückgegeben, dann wieder Fleisch und Wurst.........

    Die Sichttheke ist voller Fleisch und Wurst, dann wir die Glasscheibe mit Glasreiniger abgesprüht und geputzt, ........

    Im Winter wird verkauft, zwischendurch der Ladenboden gereinigt, dann wieder verkauft, keine Reinigung der Hände......
  6. #6

    Stimmt einfach nicht.....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wird Hackfleisch frisch zubereitet? Fragen Sie den Metzger, wann das Hackfleisch durch den Fleischwolf gedreht wurde. Noch besser ist es, wenn Sie dabei zusehen können.

    Lebensmittel: Wie man verdorbenes Fleisch erkennt - SPIEGEL ONLINE
    Und die Maschine wird nur am Feierabend gereinigt, das alte Zeug bleibt in der Maschine bei Raumtemperatur, da hilft frisch durchdrehen gar nichts.
  7. #7

    Fleisch in die Biotonne?

    Die offizielle Aussage hierzu z.b. der Abfallwirtschaftsbetriebe München auf ihren Informationsseiten ist ein klares NEIN:

    Weder auf den Kompost noch in die Biotonne gehören:
    Fleisch
    Knochen
    Fisch
    verschimmeltes Brot
    gekochte und flüssige Speisereste
    angemachte Salate
    Staubsaugerbeutel
    Kleintierstreu
    Asche und Straßenkehricht
    Windeln

    http://www.awm-muenchen.de/liste/eintrag/organische-abfaelle.html
  8. #8

    Fleisch hat in der Biotonne nichts zu suchen!

    Einfach mal auf den betreffenden Zettel des örtlichen Müllentsorgers gucken. Es gibt dafür mehrere Gründe, auch technologische, aber um beim Thema zu bleiben: Einige Verwesungs- und Fäulnisbakterien sowei Schimmelpilze produzieren üble Toxine, die zu den giftigsten Stoffen überhaupt gehören (wer sich gruseln will, schlägt mal unter „Toxin“ oder „Botulismus“ nach). Industrielle Kompostierung findet bei etwa 80°C statt, und damit ist keine vollständige Zersetzung dieser Gifte garantiert. Bei klassischer Kompostierung wird nicht einmal diese Temperatur erreicht. Deshalb darf man auch keinesfalls Fleischabfälle auf den Komposthaufen tun.

    Um noch auf den ersten Kommentar einzugehen: Ich lebe ja nun schon lange in Berlin, aber in den wenigen Läden, wo ich mich mal an der Fleischtheke angestellt habe, ist es mir noch nicht untergekommen, daß die Ware mit bloßen Fingern angefaßt wurde. Vielmehr ziehen die VerkäuferInnen jedes Mal, wenn sie zwischen Fleisch- und Käsetheke wechseln, frische Handschuhe über - so soll es sein. Ansonsten ist aufgeschnittene Wurst und kleingeschnittenes Fleisch ohnehin zum schnellen Verzehr bestimmt, deshalb wäre das gar nicht mal so ein Drama. Ich habe weder ein außergewöhnlich leistungsfähiges Immunsystem (Leider!) noch gehöre ich zu den Verrückten wie SpOn-Hauskoch Peter Wagner, deren wichtigstes Küchenutensil „Sagrotan“ heißt, und hatte trotzdem in meinem ganzen Leben noch keine Lebensmittelvergiftung. Es gibt einfach ein paar schlichte Grundregeln, die man einhalten sollte.
  9. #9

    Zitat von joga-in-india Beitrag anzeigen
    Seien Sie doch mal ehrlich: Es gibt einen Grund, Fleisch zu verzehren...der Geschmack. Und sogar darüber lässt sich streiten. Nicht streiten lässt sich darüber, dass Fleischverzehr ökologisch, ökonomisch, ethisch (gegenüber Tier und hungernden Menschen) und natürlich auch gesundheitlich eine Katastrophe darstellt. Neben den ESBL-bildenden Erregern sind ja auch wegen unsachgemäßer Medikation der Tiere andere Problemkeime wie VRE und MRSA mit der Industriellen Fleischproduktion assoziiert. Dass Fleisch überhaupt verkeimt ist, ist ja nur logische Folge des Abhängens. Wie im Bericht erklärt, wird der Kadaver beim Schlachten kontaminiert. Beim Abhängen wird die Leichenstarre, die durch mangelndes ATP im toten Gewebe entsteht, durch einen ganz anderen Prozess reversibel. Die Proteinstruktur wird durch Bakterien zerstört...Verwesung. Und das trotz Kühlung. Genau diese Bakterien stehen unter dringendem Verdacht, unter anderem Darmkrebs auszulösen, mals abgesehen von den restlischen Zivilisationskrankheiten, mit denen Karnivoren zu rechnen haben: Herzinfarkt, Schlaganfall, Gicht, rheumatische Erkrankungen. Wer das Ganze dann auch noch roh "genießt", dem kan man dann wohl nur noch bestätigen: Selber schuld. Man ist eben doch, was man ist. Guten Appetit
    Ja vielen Dank für diesen tollen Beitrag. Umarmen Sie weiter Bäume, tanzen Sie Ihren Namen und trinken jeden Tag 5 Liter Wasser. Ach übrigens, eine jetzt erst veröffentlichte Studie belegt, dass Vegetarier stark zu Depressionen neigen. Also, vielleicht einfach mal ein schönes Stück Fleisch, dann klappts auch mit dem normalen Leben.