Niedrige Lebenserwartung in USA: Der kürzere Way of Life

CorbisDie Lebenserwartung von US-Amerikanern ist erschreckend niedrig. Männer liegen in einem neuen Vergleich unter 17 Industrienationen auf dem letzten, Frauen auf dem vorletzten Platz. Die Studie nennt die Ursachen für das schlechte Abschneiden: Unfälle, Drogen - und Schusswaffen.

http://www.spiegel.de/gesundheit/dia...-a-876726.html
  1. #1

    optional

    "Da läuft etwas grundsätzlich schief"

    Mehr Gott und Religion im Alltag, dazu noch geringere Steuern, das wäre doch eine probate, amerikanische Lösung.
  2. #2

    Teenagerschwangerschaften: Seit den neunziger Jahren haben US-Jugendliche im Vergleich nicht nur die höchste Rate, sondern auch das höchste Risiko, sich mit Geschlechtskrankheiten anzustecken.
    Ich würde eine Schwangeschaft nicht unbedingt als "Geschlechskrankheit" bezeichnen...
  3. #3

    Zitat von jejo Beitrag anzeigen
    Ich würde eine Schwangeschaft nicht unbedingt als "Geschlechskrankheit" bezeichnen...
    Der Autor meinte sicher etwas anders. Wobei der Grund (für Ansteckung oder Schwangerschaft) wohl der Gleiche sein dürfte.
  4. #4

    Oder:

    Zitat von steelman Beitrag anzeigen
    "Da läuft etwas grundsätzlich schief"

    Mehr Gott und Religion im Alltag, dazu noch geringere Steuern, das wäre doch eine probate, amerikanische Lösung.
    Gegen zu viel Junkfood hilft noch mehr Junkfood - logisch, oder?
  5. #5

    optional

    Zitat:
    "Die Ergebnisse sind auch deshalb erstaunlich, weil die USA im Vergleich mit den 16 anderen Nationen in einem Punkt die Liste klar anführen: Kein anderes Land investiert mehr in die Gesundheit seiner Bürger - während die Pro-Kopf-Ausgaben in OECD-Ländern im Median bei gut 3200 US-Dollar liegen, geben die Vereinigten Staaten fast 8000 US-Dollar aus."
    Zitatende

    Wo geht dieses ganze Geld denn hin?! Es gibt kein vernünftiges Gesundheitssystem und in Aufklärung bzgl. Ernährung wird es offenbar auch nicht investiert. Ich kann nur immer wieder staunen...
  6. #6

    Unfälle, Drogen - und Schusswaffen

    Na, wenn da mal nicht die in den USA flächendeckend schlechte Ernährungskultur vergessen wurde.
    Außerhalb der großen Städte, ist es leider immer noch nahezu unmöglich, etwas anderes angeboten zu bekommen, als gegrilltes Fleisch mit Pommes.
  7. #7

    Wir haben zwar geringere Ausgaben, aber unsere Ergebnisse im Gesundheitswesen sind ähnlich bescheiden. Nimmt man die Zahlen die man hier findet (die beiden Tabellen "WHO-Rangordnung der Gesundheitssysteme"), ist es doch höchstwahrscheinlich Deutschland welches in Konkurrenz zu den USA um den letzten Platz steht:
    Gesundheitssystem

    Kein Grund auf den Splitter im Auge des Anderen zu zeigen. Auch bei uns kümmern sie Menschen kaum noch um ihre Gesundheit.
  8. #8

    Zitat von Mo2 Beitrag anzeigen
    Gegen zu viel Junkfood hilft noch mehr Junkfood - logisch, oder?
    Vor einem bösen Mann mit zu vielen Pfunden schützt nur ein guter Mann mit noch mehr Pfunden.
  9. #9

    Zitat von Mo2 Beitrag anzeigen
    Gegen zu viel Junkfood hilft noch mehr Junkfood - logisch, oder?
    Junkfood tötet keine Menschen! Alte NRO-Weisheit.
    Es gibt bestimmt bald einen Verfassungszusatz, der den Amerikanern uneingeschränktes Junkfood-Essen gestattet. Dafür sorgt bestimmt bald die Fastfood- und Süßigkeiten- und Limonadenindustrie.