Studenten wagen Neustart: Jetzt fängt alles wieder von vorne an

Florian BüttnerWegen einer Nackttänzerin umziehen, gegen den Krebs ankämpfen, vielleicht auch nur eine unerhörte Aufstiegschance nutzen - manchmal öffnen sich Türen auf dem Weg durchs Leben. Drei Wagemutige erzählen im UniSPIEGEL, wie sie den Neustart schafften.

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...-a-871969.html
  1. #1

    Danke für den interessanten Artikel. Immer interessant von Menschen in Deutschland zu hören, die sich etwas Neues trauen. Wäre interessant, in 10 Jahren zu hören, was aus dem Mann geworden ist, der nach Las Vegas gezogen ist.
  2. #2

    Schöner Artikel

    habe selber nach dem Abi ein Studium noch im Grundstudium (3 Sem.) abgebrochen, danach eine Ausbildung als Physiotherapeut gemacht, dann nach der Ausbildung mehrere Jahre in dem Beruf gearbeitet inkl. 2 Jahre Selbstständigkeit in eigener Praxis.

    Mit über 30 habe ich dann nochmal studiert und einen Bachelor Abschluss als Wirtschaftsingenieur hingelegt um nun in einer ganz anderen Branche zu arbeiten und berufsbegleitend noch einen Master zu machen.

    Trotzdem hat man manchmal das Gefühl, dass Personaler einen derartigen Weg nicht gerne sehen sondern lieber Mitarbeiter einstellen, die einen gradlinigeren Lebenslauf vorzuweisen haben.
  3. #3

    Was für ein handwerklich schlechter Artikel.
    Erst wird mit Platitüden gearbeitet, ohne die mal zu hinterfragen:
    Weitermachen, das ist immer der leichtere Weg, und viele Freunde sagen: der richtige, der vernünftige Weg. Aber man erfährt nie, was man verpasst hat.
    Tja, was man verpasst hat weiß man nie (das ist ja gerade das Wesen des Verpassens). Egal, ob man sich jetzt für die scheinbar vernünftige oderunvernünftige Alternative entschieden hat.
    Tobias Block weiß nicht, was her verpasst hat, was passiert wäre wenn er in Deutschland geblieben und weiter studiert hätte.
    Nun ja, und dann wird auch noch inhaltlicher Unsinn verbreitet:
    Pauken wie ein Pennäler - an das wissenschaftliche Arbeiten musste er sich erst gewöhnen.
    Was denn nun, Pauken oder wissenschaftliches Arbeiten? Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Muß man als Journalist bei einem vernünftigen Medium (der Spiegel / Spiegel-Online möchte das ja wohl immer noch sein) jetzt in der Regel nicht mehr studiert haben? Oder ist "Pauken wie ein Pennäler" an der Fakultät von Herrn Wöhrle jetzt schon die Definition von wissenschaftlichem Arbeiten. Dann würde ich gerne mal erfahren, welche das ist.
  4. #4

    Dieser Artikel soll Mut machen...

    ...dass es im Leben auch anders geht. Anders als alle um einen herum, die plötzliches Ausscheren vom alltäglichen nicht verstehen und nachvollziehen können. Zu Veränderungen sind die wenigsten bereit. Ich kann nur sagen, ich verabscheue Menschen, die tagein tagaus dasselbe tun, sich der täglichen Routine unterordnen und nicht für sich selbst hinterfragen, wie manchen auch anders bewerkstelligt werden könnte. Nach 25 Jahren bin ich aus dem Berufsleben vorerst "freiwillig" ausgeschieden. Meine Vorgesetzten haben mich angeekelt, ihre Intrigen und Spielchen hatte ich satt. Ich entschloss mich, die Reißleine zu ziehen, obwohl ich hochbezahlt war und ein angeblich "unersetzlicher" Fachidiot in meinem Bereich. 2 Jahre später geniesse ich meine Freiheit und Freizeit, ein neuer Fachidiot wurde gezwungen, meinen Job zu machen, er fügte sich, weil er "schon fast 50" ist und einen Neuanfang nicht wagte. Ich blicke nicht zurück, sondern nur nach vorne. Alle meine Ex-Kollegen, die wie bei Block mich für verrückt erklärt hatten, sind noch im selben Trott und haben den Kontakt zu mir abgebrochen. Ich kann darüber nur den Kopf schütteln. Lebbe geht weita!
  5. #5

    Respekt ...

    Zitat von Chatzi Beitrag anzeigen
    ...dass es im Leben auch anders geht. ... Lebbe geht weita!
    Grössten Respekt an Sie! Ich hoffe das Sie finden was sie suchen ...
  6. #6

    Allerhöchsten Respekt vor den Dreien! Ich ziehe meinen Hut.

    Zum Artikel:
    Zitat von Christoph Wöhrle
    Aber mit seinem Bachelor in der Tasche könnte er auch einen Leitungsposten bei einem großen Sozialträger besetzen ...
    Herr Binder kann das durch die Kombination aus Berufserfahrung und Bachelor vielleicht. Sonst: Nein, das ist illusorisch. Dazu ist der Markt zu dicht, zu viele gute Master unterwegs.
  7. #7

    Super

    Menschen mit vielseitigen erfahrungen aus unterschiedlichen bereichen haben ift viele verschiedene sichtweisen und können somit ihre erfahrungen gewinnbringend einbringen. Ich find es super und besser als geradlinige und gelackte lebensläufe-langweilig!
  8. #8

    Das allerwichtigste ist halt auch, nicht aufzugeben, sondern einfach weitermachen, wenn es einem mal den Boden unter den Füssen wegzieht. Ich habe vor kurzer Zeit quasi alles verloren und jetzt die Chance aus eigener Kraft was ganz grosses aufzuziehen. Wie? Blöde Idee gehabt, jeder meinte "das schaffst du NIE" und meine Antwort war, ich versuchs einfach. Spätestens ab 01.04. brauche ich eine Vollzeitkraft auf normaler, regulärer Basis.

    Dieses "ich mach es jetzt einfach" ist das, was viele in diesem Land zum Glück auszeichnet, noch vielen mehr aber leider völlig abgeht.
  9. #9

    hat er doch schon

    Zitat von Ludwig Schmidt Beitrag anzeigen
    Herr Binder kann das durch die Kombination aus Berufserfahrung und Bachelor vielleicht. Sonst: Nein, das ist illusorisch. Dazu ist der Markt zu dicht, zu viele gute Master unterwegs.
    Was ich an dem Artikel nicht verstehe ist, dass er doch schon in Leistungsfunktion ist, oder wie kommt er zu der Budgetverantwortung?