Die Spur des Geldes: Steinbrücks Kurzschluss

Über das Kanzlergehalts-Fettnäpfchen ist fast alles gesagt worden - mit einer Ausnahme: Peer Steinbrücks Äußerung ist nicht nur auf politischer Ebene Unfug, sondern auch auf ökonomischer. Ans große Geld kommen Spitzenpolitiker auf andere Weise.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/ste...-a-876532.html
  1. #1

    Es ist alles gesagt

    das ist so wahr und trotzdem schafft es SPON täglich den alten Senf weiter aufzuwärmen damit man weiter hetzen kann und irgendwer das Magazin kauft und man auch möglichst sicherstellen kann, dass bis zur Wahl in Nds. nichst davon vergessen wird um Rot/Grün zu verhindern... Wer bezahlt die Kampagne eigentlich?
  2. #2

    Ja, Steinbrück ist tatsächlich kompetenzfrei !

    Und ja, Steinbrück wird ausschließlich als Redner in seiner jetzigen politischen Funktion gebucht, auch zu völlig überhöhten Preisen. Gottseidank wird er nicht Kanzler. Mir tun die Leute leid, die ihm zuhören müssen.
  3. #3

    Das ist natürlich nur teilweise richtig

    Es gibt viele Jobs im Kommunalbereich, die man nur mit Parteibuch bekommt. Mancher wie der damalige Polizeipräsident von München wechselte sogar das Parteibuch, als die Regierung wechselte. Viele gehen auch deswegen "in die Politik", um Jobs - Geld - zu verdienen. Andererseits gewinnen nicht alle Politiker solchen "Ruf", dass sie mit diesem - ihren Erfahrungen - auch Geld verdienen können. Die Korryphäen der CDU sind "ausgedünnt" worden von Angie, Steinbrück hat einen Ruf als Fachmann in Zeiten der Finanzkrise und ist schon deshalb als Redner begehrt - verfügt über mehr Erfahrungen als mancher Professor. Bei der "Pressesprecherin" Angie weiß man nicht so recht.
  4. #4

    Genau richtig!

    Herr Münchau, ich lese immer mit Vergnügen die äußerst kritischen Kommentare zu Ihren Kolumnen - obwohl ich der Meinung bin dass Sie sehr oft Recht haben. Aber dieses Mal möchte ich Ihr "Querdenken" ausdrücklich loben. Ohne ihr Amt hätten diese Politiker kaum eine Chance in die exorbitanten Verdienstsphären der Wirtschaft reinzukommen. Ob diese Verdienste in der Wirtschaft "leistungsgerecht" sind, will ich mal offen lassen. Ich möchte noch ein weiteres Beispiel erwähnen: Die Kohl-Kirch connection. Dass andererseits Politiker von Wirtschaft keine Ahnung haben, sieht man zur Zeit bei Wowereit.
  5. #5

    Was soll denn der Unsinn?

    Es steht sicher außer Frage, dass Spitzenpolitiker NACH ihrer politischen Karriere Kasse machen KÖNNEN.
    Ich finde es aber unmöglich, aufgrund dieser zukünftigen Option ein Gehalt im Hier und Heute zu begründen
  6. #6

    Ökonomisch falsch!

    Darüber hinaus ignoriert diese Aussage marktwirtschaftliche Prinzipien von Angebot und Nachfrage, die ja bekanntlich den Preis (bzw. den Lohn) bestimmen. Geht man davon aus, dass sich neben Herrn Steinbrück weitere qualifizierte Bewerber um das Amt des Bundeskanzlers bemühen, wäre eine Absenkung der Vergütung aus rein ökökonomischer Sicht durchaus angebracht.
  7. #7

    Steinbrück, Steinbrück, Steinbrück

    Steinbrück nimmt Geld für Vorträge, na sowas, unglaublich. Dazu ist inzwischen zwar alles gesagt worden, aber leider noch nicht von allen. Neue Runde, bitte
  8. #8

    Zitat von bluewater Beitrag anzeigen
    das ist so wahr und ... damit ...man auch möglichst sicherstellen kann, dass bis zur Wahl in Nds. nichst davon vergessen wird um Rot/Grün zu verhindern
    Ja klar. Ansonsten bewahrheitet sich in Analogie der landwirtschaftliche Spruch demzufolge die Tröge bleiben und nur die Schweine wechseln.
  9. #9

    optional

    Es ist sicherlich wahr das ein Kanzler im Vergleich zu einem Sparkassendirektor zu wenig verdient.

    Es ist auch kein Verbrechen € 50.000,- für einen Vortrag zu verlangen.

    Es ist aber völlig unmoralisch diese Beträge von Körperschaften d. öffentl. Rechts (Sparkassen,Stadtwerke) abzuverlangen. Die Finanzierung von solchen Veranstaltungen und auch die entsprechenden Gehälter der erwähnten Direktoren bezahlt der kleine Mann
    (Überziehungszinsen von bis 14 %,Guthabenzinsen von 0,2 %)
    Ein Kanzlerkanidat einer "sozialdemokratischen Partei" sollte dies wissen.