Manipulation im Fußball: Fifa sperrt 41 südkoreanische Spieler weltweit

DPAErst waren sie nur national gesperrt, nun dürfen 41 Spieler aus Südkorea weltweit nicht mehr am Profifußball teilnehmen. Dieses Urteil fällte der Weltverband Fifa. Die Männer waren an Spielabsprachen in der K-League beteiligt.

http://www.spiegel.de/sport/fussball...-a-876568.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Erst waren sie nur national gesperrt, nun dürfen 41 Spieler aus Südkorea weltweit nicht mehr am Profifußball teilnehmen. Dieses Urteil fällte der Weltverband Fifa. Die Männer waren an Spielabsprachen in der K-League beteiligt.

    Manipulation im Fußball: Fifa sperrt 41 koreanische Spieler weltweit - SPIEGEL ONLINE
    Man stelle sich vor, die wären Radsportler.
    Aus allen Ecken kämen die Kommentare über die Verbrecher des Sports, ihre Raffgier und das alle eingesperrt gehören.
    Beim Kicken ist das alles kein Problem.


    Schon das Armstrongs Doping Arzt kommentarlos für die Spieler von Valencia arbeiten durfte, ohne das sich ein Fan zu Wort gemeldet hat. Das spricht für Lethargie der Szene. Ein Radfahrer brauchte nur den Name Fuentes fehlerfrei buchstabieren , schon wäre er hier von allen verflucht worden.


    Irgendwann kommt die Rechnung, spätestens wenn der ganze Müll nicht mehr unter den Teppich zu kehren ist.
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Erst waren sie nur national gesperrt, nun dürfen 41 Spieler aus Südkorea weltweit nicht mehr am Profifußball teilnehmen. Dieses Urteil fällte der Weltverband Fifa. Die Männer waren an Spielabsprachen in der K-League beteiligt.

    Manipulation im Fußball: Fifa sperrt 41 koreanische Spieler weltweit - SPIEGEL ONLINE
    Nicht dass ich den Betrug der Spieler irgendwie rechtfertigen wollen würde, aber irgendwie ist es beängstigend, dass die FIFA als nichtstaatliche Instanz weltweite Berufsverbote aussprechen kann und dem nirgendwo widersprochen wird.
  3. #3

    Zitat von fussball11 Beitrag anzeigen
    Man stelle sich vor, die wären Radsportler.
    Aus allen Ecken kämen die Kommentare über die Verbrecher des Sports, ihre Raffgier und das alle eingesperrt gehören.
    Beim Kicken ist das alles kein .....
    Und wussten Sie schon, dass die Fuentes "Kundenliste" nur zu 1/3 aus Radprofis bestand? Man munkelt dass zu seinen Kunden auch Fußballer vom FC Barcelona, aus Italien, England und diverse Leichtathleten gehörten...
    wird geschwiegen, obwohl die vollständige Liste bekannt ist.
    Traurig, traurig. Ich möchte gar nicht wissen, was auch den Spielern in der BuLi verabreicht wird.
  4. #4

    Zitat von gog-magog Beitrag anzeigen
    Nicht dass ich den Betrug der Spieler irgendwie rechtfertigen wollen würde, aber irgendwie ist es beängstigend, dass die FIFA als nichtstaatliche Instanz weltweite Berufsverbote aussprechen kann und dem nirgendwo widersprochen wird.
    Erst betrügen und dann noch weitermachen?
    Wenn ich an einem Ort genug betrogen habe ziehe ich weiter und betrüge den Nächsten, oder wie stellen Sie sich das vor?
    Sollen die Doping Betrüger auch einfach weiter machen können?
    Natürlich muss die FIFA sagen können " mit uns geht das nicht "
    Fußball können die ja weiter spielen, müssen nur einen Verband finden der solche Spieler sucht.
  5. #5

    Zitat von stefbar_ Beitrag anzeigen
    Und wussten Sie schon, dass die Fuentes "Kundenliste" nur zu 1/3 aus Radprofis bestand? Man munkelt dass zu seinen Kunden auch Fußballer vom FC Barcelona, aus Italien, England und diverse Leichtathleten gehörten...
    wird geschwiegen, obwohl die vollständige Liste bekannt ist.
    Traurig, traurig. Ich möchte gar nicht wissen, was auch den Spielern in der BuLi verabreicht wird.
    Fuentes soll selbst noch 2002 und 2004, als Valencia spanischer Meister war und den UEFA Cup gewonnen hat, für diesen Verein gearbeitet haben.
    Er wurde dann von Dr. Luis del Moral abgelöst, der wiederum persönlicher Sportarzt von Lance Armstrong war und deshalb im Zuge der Ermittlungen gegen Armstrong ebenfalls lebenslang gesperrt wurde.
    Damit macht man sich beim Fußball allerdings nicht verdächtig.
  6. #6

    Nicht ganz richtig.

    Zitat von gog-magog Beitrag anzeigen
    Nicht dass ich den Betrug der Spieler irgendwie rechtfertigen wollen würde, aber irgendwie ist es beängstigend, dass die FIFA als nichtstaatliche Instanz weltweite Berufsverbote aussprechen kann und dem nirgendwo widersprochen wird.
    Der südkoreanische Verband ist quasi der Organisator des Profifußballs in Südkorea. Verstößt ein Spieler gegen Regeln, kann dieser nur für Südkorea vom südkoreanischen Verband gesperrt werden, da der Verband kein Eingriffsrecht in andere Länder hat.
    D.h. entweder müssen alle andere weltweiten Verbände Sperren für ihr Land aussprechen oder die FIFA (der südkoreanische Fußballverband ist ja Mitglied) als weltweiter "Zentralorganisator" übernimmt das.
    Außerdem hat die FIFA auch ein Berufungsgericht. Da können die Spieler Einspruch einlegen.
  7. #7

    wurde Zeit

    das die FIFA mal angemessen reagiert, aber jetzt warte ich noch darauf das auch zivilrechtliche Schritte kommen. Vielleicht sollte die Fifa mal überlegen jedem Berufsfussballer mit einer Lizenz auszustatten, wie bei den Rennfahrern, und wenn manipuliert wird ist die ganz schnell entzogen, da liesse sich schon im Vorfeld vieles regeln
  8. #8

    Zitat von stefbar_ Beitrag anzeigen
    Ich möchte gar nicht wissen, was auch den Spielern in der BuLi verabreicht wird.
    Ich möchte nichts relativieren. Aber Du mutmaßst da eeinfach so 'rum. Aber vielleicht liegt es daran, daß man Fußball weniger mit Doping verbindet, als Radsport, daß im Fußball im Vergleich bislang wenig gefunden wurde. Und ein Fußballer hat eine sehr lange Saison und hat dann mindestens jede Woche einen Wettkampf, wo er damit rechnen muß kontrolliert zu werden. Mal davon ab, daß es für Ballgefühl und Spielübersicht sowieso noch kein Doping gibt.
  9. #9

    Zitat von Xangod Beitrag anzeigen
    Und ein Fußballer hat eine sehr lange Saison und hat dann mindestens jede Woche einen Wettkampf, wo er damit rechnen muß kontrolliert zu werden. Mal davon ab, daß es für Ballgefühl und Spielübersicht sowieso noch kein Doping gibt.
    Die alte Mär vom " beim Fußball bringt das nichts "

    Erstmal geht Übersicht und Ballgefühl verloren wenn du müde bist. Da hilft EPO prima weiter, auch über die 90te Minute hinaus.
    Wenn du in die Jahre kommst oder von Natur aus ein Tick zu langsam bist, kann die Ben Johnson oder Katrin Krabbe sicher weiterhelfen.
    Nach und bei Krankheit oder nach Verletzungen werden zur schnelleren Regeneration von allen die gleichen ( verbotenen) Mittel benutzt.

    Tyler Hammilton hat doch in seinem Buch geschrieben wie die Fußballer das machen.

    ...und wer Angst vor Doping Tests hat ist eh ein Amateur oder Kugelstosser aus dem Ostblock.