Doktorarbeit: NRW-Staatssekretär steht unter Plagiatsverdacht

dapdNoch ein Politiker unter Plagiatsverdacht: Marc Jan Eumann, NRW-Staatssekretär für Medien, soll für seine Doktorarbeit bei sich selbst abgeschrieben haben. Der Fall ist brisant - sein Doktorvater erhielt für ein Projekt kurz nach der Promotion eine üppige finanzielle Förderung vom Land.

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...-a-876506.html
  1. #1

    schavan

    ist noch nicht ganz weg, was aber so sicher kommen wird wie das amen in der kirche, da steht schon der nächste vor der tür. wir werden nurnoch von betrügern und lügnern rgiert.
    widerlich!
  2. #2

    Beruf: Medien-Staatssekretär

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Noch ein Politiker unter Plagiatsverdacht: Marc Jan Eumann, NRW-Staatssekretär für Medien, soll für seine Doktorarbeit bei sich selbst abgeschrieben haben.
    Ich vermute, der Herr wollte schon in der Schule irgendwas mit Medien machen.
  3. #3

    Kalle, das war jetzt fies

    Zitat von kalle blomquist Beitrag anzeigen
    Ich vermute, der Herr wollte schon in der Schule irgendwas mit Medien machen.
    Von sich selbst abgeschrieben? Ja, darf man das denn auch nicht?
    Bei den Laberfach-Dissen ist halt alles möglich.
    Lösung: den Dr.-Titel einfach abschaffen. Dissertationen dürfen weiterhin gemacht werden - auch Nonsense-Dissen wie im Fach Jura -
    aber es gibt keinen Titel mehr dafür. Und gut is.
  4. #4

    Lasst mal die Kirche im Dorf

    So langsam kann ich die vermeintlichen Plagiatsgeschichten nicht mehr lesen.
    Es ist vollkommen richtig, einen KTzG zur Strecke zu bringen, gleiches gilt auch für die übrigen Fälle echter Plagiate, wie es bei Schatzimakakis, Koch-Merin, den Stäubers (jeweils phon.) etc.

    Ob Schawan in diese Gruppe fällt, scheint mir bereits zweifelhaft. Dass jetzt sogar schon das Abschreiben bei sich selbst zum Verlust des Dr.-Titels führen soll, erscheint mir geradezu lächerlich. Es mag zwar sein, dass auch hier eine Zitierung erforderlich gewesen wäre, echter Ideendiebstahl wie bei KTzG ist es jedenfalls nicht. Und dass man eine Studienabschlussarbeit anschließend zur Promotion ausbaut ist auch alles andere als ungewöhnlich.
  5. #5

    Selbstplagiat: immerhin auf seinem Mist gewachsen

    viel schlimmer sind Fremdplagiate.
  6. #6

    Selbstplagiat

    "Selbstplagiat" - wie herrlich! Es stammt aus seiner eignene Feder und dafür will man ihm ans Leder. Also man kann es auch übertreiben.
  7. #7

    nee

    Zitat von martin-z. Beitrag anzeigen
    ist noch nicht ganz weg, was aber so sicher kommen wird wie das amen in der kirche, da steht schon der nächste vor der tür. wir werden nurnoch von betrügern und lügnern rgiert.
    widerlich!
    Nette aber hier wohl falsche Schlußfolgerung.
    Der Hinweis auf Doppelnutzung von Ergebnissen, die sich bei historischen Quellen ja auch nicht wirklich verändern, liegt vor. Schaden Dritter ist nicht vorhanden.
    Das Geschmäckle ist die Zahlung des Landes an den Doktorvater, da sollte nachgebohrt werden.
    Die Arbeit selber ist nach diesen Angaben halbwegs sauber, wahrscheinlich, vielleicht ...;)
    Wenn es schief geht ist auch dieser Mann nichts für Frau Wulff
  8. #8

    Jemand von der SPD ?

    Zitat von martin-z. Beitrag anzeigen
    ist noch nicht ganz weg, was aber so sicher kommen wird wie das amen in der kirche, da steht schon der nächste vor der tür. wir werden nurnoch von betrügern und lügnern rgiert.
    widerlich!
    Was ist denn jetzt passiert?
    Funktionieren die Aufnahme-Kriterien in das "Prüfer-Netzwerk" nicht mehr?

    Bisher war doch SPD Parteimitgliedschaft Vorbedingung.
  9. #9

    Schlimm.

    Mit 45 promovieren, da sollten alle wissenschaftlichen Alarmsirenen angehen. Es gibt Fachbereiche und deren Professoren, die ziehen den Doktorgrad regelrecht in den Schmutz. Bei solchen Professoren wird man sicherlich auch fündig, wenn es um unlautere Methoden bei ihren "wissenschaftlichen" Arbeiten geht. Ein Mensch mit wissenschaftlicher Ehre macht so etwas einfach nicht.