Hauptstadtflughafen: Fluglinien erwarten Hunderte Millionen Schaden

DPADas Chaos um den Hauptstadtflughafen wird für die Fluggesellschaften teuer. Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft rechnet mit Verlusten in Höhe von Hunderten Millionen Euro. Die Airlines drohen mit Schadensersatzklagen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-876529.html
  1. #1

    optional

    Am Ende werden die Verluste wieder vergesellschaftet und die Hauptverantwortlichen erhalten goldene Handschläge. Wer verhandelt solche Managerverträge. Diese sollten nunmehr auch haften. Die Argumentation das nur die Fähigen kommen wenn das Geld entsprechend fließt ist doch Mumpitz. Wenn ich das Management bei BER sehe und die gesamte Entwicklung in der Wirtschaft wo angestellte Manager sich die Taschen füllen und die Firmen in den Boden rammen. Das ist auch eine Art eine gesellschaft zu zerlegen. Ich bin zwar erst seit der Wende dabei aber nach meiner Beobachtung ist ein klarer Abwärtstrend erkennbar. Der Sozialismus hat nicht für alle gereicht. Nunmehr wird sichtbar das der Kapitalismus im jetzigem Stadium auch nicht für alle reicht. Mal sehen wann wir wieder im Jahr 89 ankommen. Die Vergesellschaftung der Verluste und das Ausquetschen der steuerbürger kann nicht mehr lang gutgehen.
  2. #2

    Bei all der Berichterstattung

    bekommt man eine neue Krise. !000 Bäume sind auf einmal wichtiger - also der kleingerechnete Schallschutz für die Anlieger. Eine Pommisbude ist wichtiger als die Gesundheit von 40 000 Menschen, die die Sozialkassen belastem werden. Was wird hier für ein Spiel vorgemacht
  3. #3

    Steuergelder

    Sobald es um die Verteilung der Steuergelder geht stehen alle Schlange! Die Leichtfertigkeit mit der heutzutage von den Regierungen Milliarden Beträge verschwendet werden lässt mich fassungslos zurück! In Sperenberg hätte man einen Flughafen privat finanzieren können, wollte man aber wegen Rodung eines Forstwaldes nicht.
  4. #4

    leider

    leider wird im artikel nicht erwähnt, worin der konkrete (!) wirtschaftliche schaden für die fluggesellschaften denn nun tatsächlich bestehen soll.
    Sieglochs ausführungen, es sei zweifelhaft, ob politiker im aufsichtsrat planungsentscheidungen beurteilen "können und sollen" ist zu widersprechen: DAS ist der job, dafür gibt's kohle, und wenn man's nicht kann, dann muss man sich drum kümmern, dass man's kann und sich klug machen!
    Ich habe absolut NULL verständnis dafür, wenn leute ihren job, für den sie sündhaft teuer bezahlt werden, sachlich-inhaltlich nicht machen!
  5. #5

    Frage :

    Bereits jetzt gibt es von einigen deutschen Städten keine Flugverbindungen nach Berlin.

    Warum streichen die Airlines nicht generell Berlin aus ihren Plänen ?

    Innerdeutsch ist Berlin komfortabel mit dem Zug erreichbar und man kommt sogar deutlich zentraler in Berlin an. Der internationale Flugverkehr geht meist sowieso über das "Kreuz" Frankfurt - und einen "Hauptstadt-Flughafen" der nicht funktioniert, den braucht niemand.

    Und es ist naiv zu glauben, dass dieser Flughafen jemals die Funktion und die Standarts internationaler Flughäfen wie London Heathrow erreichen wird - egal wann diese Baustelle eröffnet wird.

    Ob Elbphilharmonie, Stuttgart 21 oder eben der Berliner Großflughafen - wenn deutsche Firmen in Kombination mit deutscher Politik "bauen" wird nichts draus !

    Die gesamte Wirtschaft sollte sich aus dem Luftprojekt Berlin zurückziehen !
  6. #6

    Churchill

    [QUOTE=k-fb;11719563]Am Ende werden die Verluste wieder vergesellschaftet und die Hauptverantwortlichen erhalten goldene Handschläge. Wer verhandelt solche Managerverträge. Diese sollten nunmehr auch haften. Die Argumentation das nur die Fähigen kommen wenn das Geld entsprechend fließt ist doch Mumpitz. Wenn ich das Management bei BER sehe und die gesamte Entwicklung in der Wirtschaft wo angestellte Manager sich die Taschen füllen und die Firmen in den Boden rammen. Das ist auch eine Art eine gesellschaft zu zerlegen. Ich bin zwar erst seit der Wende dabei aber nach meiner Beobachtung ist ein klarer Abwärtstrend erkennbar. Der Sozialismus hat nicht für alle gereicht. Nunmehr wird sichtbar das der Kapitalismus im jetzigem Stadium auch nicht für alle reicht. Mal sehen wann wir wieder im Jahr 89 ankommen. Die Vergesellschaftung der Verluste und das Ausquetschen der steuerbürger kann nicht mehr lang gutgehen.

    wird die Erkenntnis nachgesagt: "Die Demokratie ist die einzigste Staatsform, in der die Regierenden die Regierten ungestraft betrügen und ausplündern können".
  7. #7

    man muss sich mittlerweile die Frage stellen, ob das Ding am Ende nicht billiger wird, wenn man es komplett abreißt und neu konzipiert...
    Fundamente, Kanalisation usw kann man ja weiter verwenden....

    denn selbst wenn dieser Schrotthaufen fertig ist, stimmt in der inneren Infrastruktur ja immer noch so einiges nicht, was aber jetzt nicht mehr geändert werden kann...
    die Bereiche um die check in Schalter sind viel zu klein... zu SToßzeiten stehen da Schlangen bis vor die Türen...
    in anderen Flughäfen, so sagen Berichte, wären diese Bereiche etwa 3x so groß mit eben 3x soviel Platz...
    auch die Anzahl an check in Schlatern wäre in anderen, vergleichbar großen Flughäfen bis zu 3x soviel....

    dieser Müllhaufen ist also nicht nur eine technische und finanzielle Bankrotterklärung, sondern auch eine Schlappe der inneren Struktur für Prozesse, Abläufe und Logistik...

    was bedeutet, dass selbst wenn das Ding nach 10 Jahren Bauzeit und 10x so hohen Kosten als vorgelogen, fertig wird, man immer noch keinen guten Flughafen hat, sondern ein verplantes Irgendetwas, indem viel Chaos, Überlastung der Kapazitäten und damit erneut die Tendenz zu kleinen und mittleren Katastrophen herrscht....

    das Ding dürfte überhaupt nicht durch die Abnahme kommen, so verbaut und verplant wie es ist...
  8. #8

    Berliner Schloß...

    Zitat von k-fb Beitrag anzeigen
    Am Ende werden die Verluste wieder vergesellschaftet und die Hauptverantwortlichen erhalten goldene Handschläge. Wer verhandelt solche Managerverträge. Diese sollten nunmehr auch haften. Die Argumentation das nur die Fähigen kommen wenn das Geld entsprechend fließt ist doch Mumpitz. Wenn ich das Management bei BER sehe und die gesamte Entwicklung in der Wirtschaft wo angestellte Manager sich die Taschen füllen und die Firmen in den Boden rammen. Das ist auch eine Art eine gesellschaft zu zerlegen. Ich bin zwar erst seit der Wende dabei aber nach meiner Beobachtung ist ein klarer Abwärtstrend erkennbar. Der Sozialismus hat nicht für alle gereicht. Nunmehr wird sichtbar das der Kapitalismus im jetzigem Stadium auch nicht für alle reicht. Mal sehen wann wir wieder im Jahr 89 ankommen. Die Vergesellschaftung der Verluste und das Ausquetschen der steuerbürger kann nicht mehr lang gutgehen.
    Gehört zwar nicht direkt hierher, aber in gewisser Hinsicht schon. Ich bin sehr gespannt, wann die Befürworter des völlig abgehobenen Schlossneubaus von Berlin aus Ihren Löchern kriechen.
    Ich ahne schon das Chaos, und erst die Kosten... Naja, der Steuerzahler hats ja. Und Berlin zaahlt ja eh nix...?
  9. #9

    1,8 Mio Abfindung für den alten BER-Technikchef

    Er hat versagt, hinterläßt ein Chaos und verursacht etliche Millionen an Kosten. Trotz Unfähigkeit soll der ehemalige BER-Technikchef 1,8 Mio Abfindung bekommen. Gibt es keine Versagensklausel im Arbeitsrecht?