Erkrankter Präsident: Parlament genehmigt spätere Vereidigung Chávez'

REUTERSVenezuela schlittert in eine schwere Regierungskrise. Präsident Chávez kann wegen seiner Krebserkrankung nicht vereidigt werden, das von seinen Anhängern dominierte Parlament stimmt für eine Verschiebung. Die Opposition sieht dagegen die Verfassung missachtet - und verlangt Neuwahlen.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-876475.html
  1. #1

    alles klar

    die rechte Opposition möchte natürlich die Situation ausnützen und möglichst viel Gewalt und Chaos schaffen - wie schon so oft in den letzten 13 Jahren. Finanzielle und logistische Unterstützung aus den USA haben sie ja genug - fehlt nur noch die millitärische wie in Libyen und Syrien. Radunski hat bereits Kontakt zu Millitärs aufgenommen - ein neuer faschistischer Staatsstreich könnte unmittelbar bevorstehen. Die USA haben ja genug Erfahrung damit rechte Millitärs an die Macht zu bringen (Argentinien, Brasilien, Chile, Guatemala, Honduras usw). Soziale Gerechtigkeit ist dem Westen immer ein Dorn im Auge - wo es die gibt muss sie weggebombt werden damit der Weg frei ist für Sklaverei und Ausbeutung.
  2. #2

    militärputsch geplant?

    wenn man das so liest kommt einen der gedanke das hier von opposition ein militärputsch angezettelt wird.
    da planen doch die reichen und die kirche also alle konservatien kräfte militär cia was. chile lässt grüssen!
    der hass gegen chaves in diesen kreisen ist riessen gross.
    man kann ihn nur alles gute und das er wieder auf die beine kommt wünschen.
  3. #3

    Zitat von tkgdfk Beitrag anzeigen
    die rechte Opposition möchte natürlich die Situation ausnützen und möglichst viel Gewalt und Chaos schaffen - wie schon so oft in den letzten 13 Jahren. Finanzielle und logistische Unterstützung aus den USA haben sie ja genug - fehlt nur noch die millitärische wie in Libyen und Syrien. Radunski hat bereits Kontakt zu Millitärs aufgenommen - ein neuer faschistischer Staatsstreich könnte unmittelbar bevorstehen. Die USA haben ja genug Erfahrung damit rechte Millitärs an die Macht zu bringen (Argentinien, Brasilien, Chile, Guatemala, Honduras usw). Soziale Gerechtigkeit ist dem Westen immer ein Dorn im Auge - wo es die gibt muss sie weggebombt werden damit der Weg frei ist für Sklaverei und Ausbeutung.
    Ganau für Sklaverei und Ausbeutung, dafür ist die Opposition angetreten. Nein, ich bin auch kein Unterstützer der Opposition, aber in einer Demokratie gibt es nunmal einige Regeln und die sollte man einhalten. Chavez hat hoch gepokert, indem er nochmal kandidiert hat. Er hat wohl gelogen, als er vor den Wahlen sagte, er wäre wieder frei von Krebs, was er ja dann einen Monat später wieder revidierte. Ich weiß nicht auf was seine Partei wartet, ein Wunder wird es wohl nicht sein.
    Trauriges Ende eines durchaus erfolgreichen Politiker, der es aber - wie viele vor ihm - nicht schaffte rechtzeitig abzutreten.
    Und bitte mit den alten Kamellen von den bösen imperialistischen USA aufhören, nicht weil diese nicht mehr imperiialistisch ist, sondern wiel sie heute anders agiert wie vor 20 Jahren.
  4. #4

    dummes Zeug

    Zitat von tkgdfk Beitrag anzeigen
    die rechte Opposition möchte natürlich die Situation ausnützen und möglichst viel Gewalt und Chaos schaffen - wie schon so oft in den letzten 13 Jahren. Finanzielle und logistische Unterstützung aus den USA haben sie ja genug - fehlt nur noch die millitärische wie in Libyen und Syrien. Radunski hat bereits Kontakt zu Millitärs aufgenommen - ein neuer faschistischer Staatsstreich könnte unmittelbar bevorstehen. Die USA haben ja genug Erfahrung damit rechte Millitärs an die Macht zu bringen (Argentinien, Brasilien, Chile, Guatemala, Honduras usw). Soziale Gerechtigkeit ist dem Westen immer ein Dorn im Auge - wo es die gibt muss sie weggebombt werden damit der Weg frei ist für Sklaverei und Ausbeutung.
    was fuer soziale Gerechtigkeit ? Sie träumen.
    Chavez und seine Leute haben Erfahrung in Golpes de Estado. Jetzt versuchen sie einen zivilen Staatsstreich.
    Während dessen sucht das Volk Nahrungsmittel in den leeren Regalen der Supermärkte - vor allem in den staatlichen.
    Es gibt keinen Reis, keinen Mais, keinen Zucker, keinen Kaffee, keine Milch.
    Es lebe die Revolution. Gleiche Armut fuer alle......
    Nur: ich fliege nach Miami und bringe mir die fehlenden Dinge von dort mit......

    saludos aus dem Paradies des Sozialismus des 21. Jahrhunderts.....
  5. #5

    logisch

    [QUOTE=diwoccs;11718941
    Während dessen sucht das Volk Nahrungsmittel in den leeren Regalen der Supermärkte - vor allem in den staatlichen.
    Es gibt keinen Reis, keinen Mais, keinen Zucker, keinen Kaffee, keine Milch.
    Es lebe die Revolution. Gleiche Armut fuer alle......
    Nur: ich fliege nach Miami und bringe mir die fehlenden Dinge von dort mit......
    [/QUOTE]

    ...und deshalb wird die Regierung ja auch mit 54% wiedergewählt, bei einer Wahlbeteilgung von über 8O%. Also irgendwas kann an Ihrer Theorie nicht stimmen.
  6. #6

    Militärs putschen, Zivilisten tun es nicht

    Chávez war ein Putschist gegen eine demokratische Regierung, die zwar korrupt war aber frei gewählt wurde. Er hat im nachhinein als Ausrede die Menschenrechtsverletzungen benutzt, die während der Regierung verübt wurden...3 Jahre vor seinem blutigen Putsch. Paradoxerweise waren diese Menschenrechtsverletzungen vor allem von den Militärs selbst verübt worden...also Militär erklärt sich für Befreier, auch wenn gleichzeitig Täter. Chávez wurde gewählt, so wie ein deutsch-österreichischer Leutnant früher auch gewählt wurde, obwohl er ein Putschist war. Chávez hat mehr gestohlen als frühere Regierungen. Nur ist der Erdölpreis international über 800% höher als in den Neunziger. Verstehen Sie dies, bitte: der internationale Erdölpreis ist das Alpha und Omega der Politik meines Landes. Wenn die Erdölpreise hoch sind, hat eine Regierung mehr Geld für soziale Programe, die es immer gab. Jetzt sind die Almosen - denn es sind nur Almosen - mehr als in den Neunziger, es wird aber viel mehr gestohlen. Die Opposition ist pluralistisch und besteht aus Parteien, die von sehr links bis konservativ gehen, inkl. Sozialdemokraten, die viel linker stehen als in Deutschland.
  7. #7

    Als nicht venezolaner kann man kaum wissen, wie schwer das leben in diesem ist!
    Die Bildung ist katastrophal, die Ausbildungsplätze gering, Armut und Kriminalität beherrschen das Land.
    Und dann will hier jemand sagen, dass Chavez dem land gut tut..?!? Also bitte!
    Präsident der armen.. Alles Quatsch.
    Die stimmen für die letzten Wahlen waren gekauft, das ist mittlerweile weit bekannt. Und dennoch versuchen seine Leute jetzt die Verfassung zu verletzen, eine absolute Frechheit für das Volk!
    Land vorgeht
  8. #8

    Anders als vor 20 Jahren...

    Zitat von biobanane Beitrag anzeigen
    ...
    Und bitte mit den alten Kamellen von den bösen imperialistischen USA aufhören, nicht weil diese nicht mehr imperiialistisch ist, sondern wiel sie heute anders agiert wie vor 20 Jahren.
    Zitat von biobanane Beitrag anzeigen
    ...
    Und bitte mit den alten Kamellen von den bösen imperialistischen USA aufhören, nicht weil diese nicht mehr imperiialistisch ist, sondern wiel sie heute anders agiert wie vor 20 Jahren.
    Von Herrn Kohl stammt der berühmte Satz, demzufolge es einzig darauf ankommt, »was hinten herauskommt«. Insofern erscheint es mir angesichts des nach wie vor erhobenen Anspruchs unserer amerikanischen Freunde, weltweit den Verlauf der Geschicke zu bestimmen, zweitrangig, ob diese »heute anders agiert wie vor 20 Jahren« oder nicht bzw. ob vllt. nicht sogar auch allmählich eine Rückkehr zu den bewährten Mustern ansteht.

    Natürlich mag man es als Unterschied ansehen, dass der Putsch in Honduras 2009 nun hierzulande sehr wahrnehmbar ausgerechnet von der Friedrich-Naumann-Stiftung & u. a. von FDP-Gerhardt favorisierend kommentiert wurde - von der mutmasslichen Unterstützung durch diese Organisation im Vorfeld ganz zu schweigen - als wesentlich wichtiger scheint mir aber, dass Putsche von rechts wieder salonfähig zu werden scheinen - und die Friedrich-Naumann-Stiftung ist auch in Venezuela aktiv (vgl. die »eigenständige Lateinamerika-Politik der FDP«)

    Ganz abgesehen davon finde ich diese Variante, dass hiesige zivile, der Demokratie verpflichtete pol. Organisationen wie die FNSt sich als Geburtshelfer von Staatsstreichen gerieren & diesen hierzulande Legitimität verschaffen (vgl. Gerhard 2009), als Zuspitzung und fast noch ekelhafter als die alte Version.

    Ob umstürzlerische Kräfte wie früher von US-Militärberatern »gecoacht« werden müssen oder Dank einer gewissen »Eigenständigkeit« man heute dazu mit »politischen Beratern« auskommt, macht für das Ziel, hiesigen Machthabern bequeme dortige Regierungen zu installieren, wenig Unterschied.
  9. #9

    Stimmen gekauft...

    Zitat von abi13 Beitrag anzeigen
    Als nicht venezolaner kann man kaum wissen, wie schwer das leben in diesem ist!
    Die Bildung ist katastrophal, die Ausbildungsplätze gering, Armut und Kriminalität beherrschen das Land.
    Und dann will hier jemand sagen, dass Chavez dem land gut tut..?!? Also bitte!
    Präsident der armen.. Alles Quatsch.
    Die stimmen für die letzten Wahlen waren gekauft, das ist mittlerweile weit bekannt. Und dennoch versuchen seine Leute jetzt die Verfassung zu verletzen, eine absolute Frechheit für das Volk!
    Land vorgeht
    Das kontrastiert ansehnlichenteils wirklich sehr beachtlich mit der sonstigen Berichterstattung. Das Land muss damit seit der letzten freiheitlichen Regierung (also vor der von Herrn Chavez) ja einen beispiellosen Niedergang erlebt haben & es ging den einfachen Leuten also erheblich besser als heute.

    Nun beantworten Sie doch bitte die Frage, weshalb Herr Radonski dann die Wahlen nicht angefochten, sondern seine Wahlniederlage eingestanden hat, & warum haben sich internationale Organisationen nicht zu Wort gemeldet? Kann es sein, dass vllt. Herr Radonski mit Chavez unter einer Decke steckt & doe Wahlbeobachter bestpchen wurden?

    Auch wäre interessant zu erfahren, welche lateinamerikanischen Länder - selbstredend solche, die nicht von »Linken« regiert werden, Sie als positive Beispiele heranziehen - Mexico, Guatemala oder welche?