Armutsbericht: EU-Kommissar warnt vor Abwärtsspirale

Getty ImagesDie Europäische Union zerfällt in einen reichen Norden und einen armen Süden. Laut EU-Kommission hat sich dieser Trend in den vergangenen fünf Jahren noch verschärft. "2012 war für Europa ein sehr schlechtes Jahr", sagt Sozialkommissar Andor.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-876346.html
  1. #1

    Implikationen

    Eine gemeinsame Währung bedingt in etwa gleiche Lebensverhältnisse, dies impliziert Transferzahlungen. Diese Zahlungen an arme Länder sind noch nicht mal das Schlimmste.

    Aber: Sie setzen einen wichtigen Marktmechanismus außer Kraft. Will sagen, ob die Defizitländer selbst genug tun um sich aus ihrer Lage zu befreien, kann kaum noch überprüft werden.

    Das ist der wesentlichste Grund, warum sich einige gegen die europäische Gemeinschaftswährung ausgesprochen haben. Manche meinen nun als Abhilfe wäre es "nur" nötig zu einer gemeinsamen Steuer-, Wirtschafts- und Sozialpolitik zu kommen, das irrt aber:

    Der Euro war, ist und bleibt _falsch_.
  2. #2

    Nein

    der Euro ist nicht falsch wenn die Mitglieder die gleiche Mentalität und Wirtschaftskraft hätten.
  3. #3

    Beim Bericht über Armut in der EU

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Europäische Union zerfällt in einen reichen Norden und einen armen Süden. Laut EU-Kommission hat sich dieser Trend in den vergangenen fünf Jahren noch verschärft. "2012 war für Europa ein sehr schlechtes Jahr", sagt Sozialkommissar Andor.

    EU-Armutsbericht: Kommissar sieht Krisenstaaten in Abwärtsspirale - SPIEGEL ONLINE
    ist SPON auf beiden Augen blind. In Deutschland gibt es mehr Prekarier als es überhaupt Griechen in Griechenland gibt (8 Millionen).

    Die deutschen Arbeitnehmer verdienen im EU-Vergleich recht wenig, wenn man die Einkommen realistisch betrachtet und nicht vom hohem Brutto ausgeht sondern vom Netto minus überbordende Sozialabgaben und die vielen hohen verdeckten Steuern, wie die unglaublich hohen Gas- und Strompreise, in denen ja auch nichts anderes als indirekte Steuern stecken.

    Statt Irrlehren zu verbreiten, sollte SPON mal diesen Dingen auf den Grund gehen.
  4. #4

    Welche ??

    Zitat von Ottokar Beitrag anzeigen
    der Euro ist nicht falsch wenn die Mitglieder die gleiche Mentalität und Wirtschaftskraft hätten.
    Meinen Sie die unsrigen ? Die aufdiktierte Verzichtmentalität der Wertschöpfer auf der einen, und die niedrig versteuerte,
    und gebunkerte Wirtschaftskraft der Profiteure, auf der anderen
    Seite der ( Arm><Reich ) Skala ??

    Na DANN hätten Sie recht.
  5. #5

    Was wir brauchen

    ist ein von Schäuble, Barroso v.Rompoy& Co gesteuerter 10-Jahresplan zur Schaffung derV.St.v.Eur. bei gleichzeitiger Angleichung der Lebnsverhältnisse durch de Erhöhung der Lohnstückkosten in den Nordstaaten und endsprechender Lohnerhöhungen im Süden !! Soziale Gerechtigkeit für ganz Europa !!
  6. #6

    Netter Versuch

    Zitat von Ottokar Beitrag anzeigen
    der Euro ist nicht falsch wenn die Mitglieder die gleiche Mentalität und Wirtschaftskraft hätten.
    Sie meinen, der Euro wäre ok, wenn alle in der EU Deutsche wären?

    Die Verwerfungen innerhalb Deutschlands bezüglich den Empfängern des Länderfinanzausgleichs und den Geldgebern spricht da eine andere Sprache.

    Warum verteile einige Bundesländer soziale Wohltaten und tätigen sinnlose Investitionen, die andere Länder bezahlen müssen?
  7. #7

    Der Euro wäre richtig, wenn

    ja wenn sich jeder an bestehende Verträge halten würde und Regeln von allen akzeptiert werden. Leider sind schon bei der viel zu schnellen Erweiterung der EU bestehende Verträge das Papier nicht Wert gewesen, von den letzten Jahren mal ganz zu schweigen...
  8. #8

    Der Euro will es so

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Europäische Union zerfällt in einen reichen Norden und einen armen Süden.
    Ohne Euro hätte sich der Süden inzwischen längst erholt. Mit dem Euro aber ist der Süden seit dem Jahr 2000 mit langsam aber stetig ansteigendem Defizit an Wettbewerbsfähigkeit geschlagen - mit der Folge von Arbeitslosigkeit, Einkommenseinbußen und Armut. Den Euro-Fanatikern sei gedankt!

    Ohne Euro wäre auch nicht alles Gold, aber so krass wie jetzt wäre es sicher nicht.
  9. #9

    Diese schlechte Lage

    ist letztlich eine Folge des Euros. Der Euro verhindert eine Abwertung, fördert die Verschuldung und vernichtet Arbeitsplätze. Wann werden die Verantwortlichen das endlich kapieren. Vermutlich erst, wenn alle Länder, einschließlich der Nordländer, ruiniert sind und alles kaputt ist.