Problem Callcenter: Der Kunde nervt

Das Callcenter ist eine der Geißeln des modernen Menschen: Der Kunde spricht dort nicht mit dem Unternehmen, das er erreichen will, sondern mit Experten für Beschwichtigung und Besänftigung. Jetzt aber, im Zeitalter des Netzes, gibt es die Möglichkeit der kollektiven Notwehr.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/s...-a-876270.html
  1. #1

    Interessant

    Interssanter Artikel, er geht über das übliche (berechtigte) Geißeln von Callcentern hinaus. Stattdessen werden Lösungs- und erklärungsansätze gelifert.
  2. #2

    was ist...

    "dondraperhaft", gehts noch?
  3. #3

    Ahja, Lobos Allheilmittel, der "Shitstorm". Wie originell.
  4. #4

    Cleverer Artikel

    Hat mir gut gefallen.
    Allerdings sehe ich nicht ganz so schwarz was die Kundenbetreuung angeht. Sicher, es nervt wenn man 15 Minuten warten muss bis man einen Techniker an der Strippe hat, aber letzten Endes hat es bei mir noch immer funktioniert. Mittlerweile kann man auch gut per email mit dem Service von Unternehmen kommunizieren - man braucht bloß etwas Geduld.
    Ich würde bei Problemfällen nicht immer nur die Schuld beim Service suchen - oft ist der DAU (Dümmster Anzunehmender User) auch mitschuldig, sei es wegen mangelnder Geduld oder wegen mangelndem technischen Grundverständnis. Versuchen Sie doch mal einer 75-jährigen per Telefon zu erklären, wie man einen Router einrichtet...
  5. #5

    Lösungen gibt es

    guter Artikel, intelligente Software wie der Live-Manager von TC30.de bietet ebenfalls eine guten Lösungsvariante für beide Seiten.
  6. #6

    Das Thema wurde von Ihnen wie so oft sehr treffend zusammengefasst

    Der Artikel hat mich stark an eine Geschichte erinnert, als ich vor Zwei Jahren meinen DSL-Anschluss bei der Telekom schneller haben wollte und bei der Umstellung das Internet für über einen Monat nicht funktioniert hat. Nachdem ich 27(!) mal bei der Servicehotline angerufen habe und --diverse Hierarchieebenen des Call Centers durchwandert habe, wurde ich nach gefühlt tausend Beschwichtigungen und Vertröstungen -dem Wahnsinn nahe- zum heiligen Gral des Kundenservice durchgestellt: Technischen Spezialisten. Die Kompetenz dort hat man nach dem ersten Satz gespürt. Dann meinte er nur: "Oh je, da haben die Kollegen nur vergessen xxx umzustellen, das Internet sollte bei Ihnen gleich funktionieren. Das tat es dann auch und ich wusste nicht, ob ich lachen oder weinen soll.
  7. #7

    hab eigentlich keine Probleme mit Servicecentern gehabt es kann nur manchmal etwas länger dauern bis sich was tut.
  8. #8

    Unterschiedliche Erfahrungen

    Schoener Artikel. Habe durchaus unterschiedliche, und nicht nur schlechte Erfahrungen mit "Kundenbetreuung" per Telefon gemacht. Die mit Abstand und wiederholt frustrierendste aber wohl bei der Lufthansa: Da werde ich in Zukunft nur noch Facebook verwenden. Nicht nur, dass man dort per Telefon im Falle einer Beschwerde oder den einem zustehenden Kompensationen fuer drastische Verspaetungen mangels Entscheidungsbefugnis auf die "Beschwerde-Email-Adresse" auf der Website verwiesen wird: Die entpuppt sich dann auch als Web-Form, das einem jede Moeglichkeit zur Protokollierung des Kommunikationsversuches nimmt. Habe in zwei Faellen dort schriftlich den jeweiligen Fall dokumentiert / eingereicht, ohne je wieder etwas von der Lufthansa zu hoeren - perfektes schwarzes Loch.
    Da scheint mir eine oeffentlich einsehbare Pinnwand viel effektiver: http://www.facebook.com/lufthansa
  9. #9

    Problem Callcenter: Der Kunde nervt

    Worüber wundern Sie sich? Sie haben Arbeitsplätze in einem Outsourceing verfahren organisiert, wie die Fachkompetenz der Mitarbeiter im Callcenter im Bereich Technik ist, sollte man einmal darüber nachdenken.
    Ein Handwerksmeister(Gas-Wasser, Elekro, Informationselektronik) würde nicht im Traum einfallen, seine Fachangestellten im Bereich Service in ein Callcenter auszulagern, wenn technische Aufgabenstellungen mit dem Kunden gelöst werden sollen!!!

    Phoenix2006, die Unbestechlichen