Erneuerbare Energien: Ökostrom kostet Verbraucher so viel wie nie

DPADer Förderung von Ökostrom wird für die Verbrauchern immer teurer. Im vergangenen Jahr zahlten sie über die sogenannte EEG-Umlage 17 Milliarden Euro an die Erzeuger - ein Rekordwert. Der tatsächliche Marktwert des Stroms betrug nur einen Bruchteil.

Erneuerbare Energien: Ökostrom kostet Verbraucher 17 Milliarden Euro - SPIEGEL ONLINE
  1. #1

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    Der Marktwert des Stroms betrug nur einen Bruchteil dessen: An der Börse, wo die Erzeuger den Strom verkaufen müssen, erhielten sie dafür nur 2,9 Milliarden Euro. Die Zahlen sind der neuesten Übersicht der vier Betreiber des Stromnetzes zu entnehmen, aus der die "FAZ" zitiert.
    Erneuerbare Energien: Ökostrom kostet Verbraucher 17 Milliarden Euro - SPIEGEL ONLINE
    Ist ja lustig. Der Verbraucher zahlt 17 MRD € und die Erzeuger erhalten 2,9 MRD €.
    Fazit: Förderung auf Solaranlagen sofort einstellen!!

    Schade, dass das Leid der Verbraucher -falls die GRÜNEN nach der Bundestagswahl mit an die Regierung kommen- nicht endet, sondern eher noch grösser wird.

    Im übrigen gehören Solaranlagen in Länder mit erheblich mehr Sonnenstunden wie sie in Deutschland herschen.
  2. #2

    ja der Atomstrom, der ist billig ...

    und die Endlagerkosten für Atommüll die nächsten 1000 Jahre sind bereits auf einem Treuhandkonto genauso wie die Rückbaukosten für die ausgedienten Meiler ... habt ihr noch was von dem Zeug, daß ihr da raucht ?
  3. #3

    ja der Atomstrom, der ist billig ...

    und die Endlagerkosten für Atommüll die nächsten 1000 Jahre sind bereits auf einem Treuhandkonto genauso wie die Rückbaukosten für die ausgedienten Meiler ... habt ihr noch was von dem Zeug, daß ihr da raucht ?
  4. #4

    schön war die Zeit!

    Ach das waren noch Zeiten, als Trittin die Öffentlichkeit ungeniert an log und sagte, dass die Energiewende 1,50 € pro Haushalt im Monat kostet:

    Die Energiewende wird unbezahlbar - Donner und Doria
  5. #5

    Jeder wusste wie es kommen wird.

    Wenn per Gesetz fast 17 Milliarden € für regenerative Energien ausgegeben werden, aber diese an der Strombörse gerade einmal 3 Milliarden € einbringen, muss man sich nicht wundern, warum bei dieser Differenz die Strompreise insgesamt steigen. Aber niemand soll jammern. Vor ein paar Jahren wollte die große Mehrheit aus dem Atomstrom aussteigen. Auch wenn man mal 100 € mehr pro Jahr zahlen muss. Nun jeder soll sich beim Wort nehmen.
  6. #6

    Das ist erst der Anfang

    Erst in 10 Jahren werden wir wissen, was uns die Lügen der Öko- Politik wirklich kosten.
  7. #7

    Immer der gleiche Blödsinn

    Auch durch die ewigen Wiederholungen auch und gerade im Spiegel von Journalisten die keine Ahnung haben und nicht nachdenken wird es nicht wahrer...
    - Ökostom hat kein Dreckfolgekostet anderer Energien, die wir über die Steuer, Kankenkasse, Militärhaushalt und Entwicklungshilfe bezahlen
    - Ökostrom bringt mehr Arbeitsplätze und damit Steuern und Sozialversicherungsbeiträge
    - die Branche ist ein Exportschlager
    - vor allem senkt Solarstrom die Spitzenpreise das Stroms am Mittag an der Börse, wodurch aller Strom günstiger wird siehe Merit Order Effekt: http://de.wikipedia.org/wiki/Merit-Order
    Dies alles wird in dieser Berichterstattung dem Leser vorenthalten.
  8. #8

    Wo

    sind die EE-Freunde mit der Rechnung, wie teuer die Atomkraft ist? Ich kann dieses Geschwätz nicht mehr hören.
  9. #9

    tja

    Der Vergleich von EEG-Umlage und Börsenpreis des produzierten EE-Stroms zeigt eindrücklich, wie unwirtschaftlich das ganze ist.

    Das wird aber so lange nicht ins Bewußtsein der Verbraucher vordringen, wie der Verbraucherstrompreis über den ganzen Tag derselbe bleibt und nicht, ähnlich wie an der Strombörse, über den Tag nach dem Verhältnis von Angebot und Nachfrage schwankt.

    Das Problem ist eben, dass EE-Strom nicht grundlastfähig ist und deswegen immer genug konventionelle Kapazitäten für eine Vollversorgung auch bei NAcht und Windstille vorgehalten werden müssen. Wenn dann eben doch mal die Sonne scheint und der Wind weht ist es Überschussstrom, für den am freien MArkt nur sehr geringe Preise gezahlt werden.

    Dann müssten doch wenigstens durch flexible Verbraucherstrompreise Anreize dafür geschaffen werden, die Waschmaschine, den Trockner und dgl. vorzugsweise dann anzuschalten wenn der Wind ordentlich weht bzw die Sonne kräftig scheint.