Kampf gegen Crystal Meth: Giftküchen an der Grenze

SPIEGEL TVIm deutsch-tschechischen Grenzgebiet boomt der Handel mit Crystal Meth. Die Droge verwandelt Abhängige in Wracks, Polizisten sind im Kampf gegen das Rauschgift machtlos.

http://www.spiegel.de/panorama/justi...-a-875994.html
  1. #10

    Das kommt davon…

    …wenn man z.T. 30 Jahre erprobte Drogen wie z.B. Methylon ins BTM setzt, obwohl man damit sogar herkömmliche Antidepressiva aufs Alteisen schicken könnte: Die Menschen nehmen einfach den Dreck, der noch übrig bleibt. Wären die Drogengesetze so lasch, wie Grenzwerte bei Pflanzenschutzmitteln, sehe das vermutlich ganz anders aus - zumindest mit einer Möglichkeit, kontrolliert Substanzen über Apotheken und Ärzte abgeben zu können. Aber für diese Perspektive fehlt vielen Konservativen einfach das Hirn. Gott, muss es sich kuschelig anfühlen, mit so einem kleinen Hirn gesegnet zu sein.
  2. #11

    Wieder Unsinn

    Zitat von KnoKo Beitrag anzeigen
    n, dass der Suchtfaktor von Amphetaminen trotz allem noch ein ganzes Stück unter dem von Alkohol und weit unter dem von Tabak liegt.
    Ich kenne keinen, bei dem der Konsum eines Bieres oder einer Zigarette, sofort eine Sucht ausgelöst hat. Das ist bei Meth schon bedeutend andere. (Ähnlich wie bei Crack übrigens.)
    Bitte keine Unwahrheiten verbreiten, denn das kann bei dem ein oder anderen richtig nach Hinten losgehen.
  3. #12

    halten sie sich an fakten

    Zitat von 01099 Beitrag anzeigen
    Das Dumme an Drogen ist nur, dass der Bedarf mit der Zeit steigt oder der Körper nach härteren Stoffen verlangt. Das gilt auch für Cannabis. Dies führt dann dazu, dass die Sucht immer mehr Geld kostet und da auf dem Drogenmarkt ebenfalls marktwirtschaftliche Mechanismen wirken, wird unser pekunär eher schlechtgestellter Jugendlicher ganz schnell wieder auf dem Markt in Polen stehen. "Geiz ist geil!" gilt eben leider auch da.

    Zudem ist es schlicht gefährlich, Cannabis als quasi harmlosen Spaß abzutun! Jeder, der sich als Nicht-User schon einmal für eine gewisse Zeit mit Kiffern abgegeben hat, kennt die Symptome. Vergesslichkeit, Unzuverlässigkeit und ein Abschweifen in teils abstruse Gehirngespinnste.
    Ich habe das alles schon bei einem guten Freund erlebt und ich will nicht, dass noch mehr Menschen dem Zeug anheimfallen und später mit den Folgen kämpfen müssen. Es ist mehr als bedenklich, wie sehr diese Droge schon als Normalität angesehen wird.
    Zudem ist und bleibt Cannabis, auch wenn das die Kifferfraktion vehement abstreiten wird, eine Einstiegsdroge. Denn fast jeder, der irgendwann bei der Chemie gelandet ist, hat mit dem Rauchen von Pot angefangen. Das ist ein Fakt. Von dem sozialen Umfeld, aus dem die Droge beschafft wird, will ich hier gar nicht erst anfangen. Geistige Eliten sind es jedenfalls nicht.
    alle empirischen studien zum thema widerlegen die these von cannabis als einstiegsdroge. ihre meinung mag ihrem subjektiven empfinden, ihrer ideologie entsprechen, mit der realität hat das nachgewiesenermaßen nichts zu tun.
    wenn sie möchten kann ich ihnen quellenangaben mitteilen.
    die soziale umfeldtheorie wurde übrigens ebenfalls bei der großen mehrzahl der konsumenten als empirisch falsch zurückgewiesen. sollten sie dieser theorie trotzdem weiter anhängen, so können sie diese als argument für eine legalisierung von cannabis verwenden ;-).
    zur beruhigung: cannabis stellt im übrigen bei ca. 95 prozent der konsumenten ein transistorisches phänomen dar.
  4. #13

    Zitat von clayton24 Beitrag anzeigen
    ... Nur was machen wir mit den Polizisten die dann die nicht mehr "kleine Kiffer" sondern echte Verbrecher jagen müssten? ...
    An den kleinen Kiffern hängt auch jede Menge Beschaffungskriminalität, Prostitution, Not und Elend. Ja, man sollte es legalisieren, dann haben wir noch mehr davon
  5. #14

    Wenn "Institut" = "Keller"

    Zitat von mr green Beitrag anzeigen
    alle empirischen studien zum thema widerlegen die these von cannabis als einstiegsdroge. ihre meinung mag ihrem subjektiven empfinden, ihrer ideologie entsprechen, .....
    Die Quellenangaben interessieren mich BRENNEND. Bitte posten Sie diese doch.
  6. #15

    Zitat von xtraa Beitrag anzeigen
    …wenn man z.T. 30 Jahre erprobte Drogen wie z.B. Methylon ins BTM setzt, obwohl man damit sogar herkömmliche Antidepressiva aufs Alteisen schicken könnte: Die Menschen nehmen einfach den Dreck, der noch übrig bleibt. Wären die Drogengesetze so lasch, wie Grenzwerte bei Pflanzenschutzmitteln, sehe das vermutlich ganz anders aus - zumindest mit einer Möglichkeit, kontrolliert Substanzen über Apotheken und Ärzte abgeben zu können. Aber für diese Perspektive fehlt vielen Konservativen einfach das Hirn. Gott, muss es sich kuschelig anfühlen, mit so einem kleinen Hirn gesegnet zu sein.
    Moment - zwischen Ersatztherapie (Methadon) richtiges Heroin und Co an bereits Drogensüchtige abzugeben, damit die aus dem Strudel der Beschaffungskriminalität herausfinden und ein einigermassen stabiles Leben leben können und einem Staat, der Drogen an seine Bevölkerung vertickt - und seien die noch so "sauber" - bestehen nicht nur Welten, sondern ganze Galaxien. Ach, Paralleldimensionen.

    Ich möchte nicht in einem Land leben, in dem Heroin und Co ohne jegliches weiteres zu tun in jeder Apotheke erhältlich ist - und ich wette, das möchten viele hier auch nicht. Ich möchte allerdings auch nicht für den jungen Herren im Artikel einen Drogenentzug bezahlen, damit die alte Droge wieder besser wirkt, denn das machen viele Drogensüchtige. Quelle: Hab ein Jahr in so einem Umfeld gearbeitet. War nicht schön. Die Menschen hatten Krätze, mitten in Westeuropa im 21. Jahrhundert! Keine Zähne mehr, weil sie durchs Meth ausgefallen sind. Offene Wunden, die nicht mehr heilten. Alle möglichen Geschlechtskrankheiten. TBC. Die sahen aus wie Kriegsflüchtlinge. Sind in Entzug um es sich einigermassen gut gehen zu lassen, ärztliche Versorgung, warmes Essen, schöner Park, Methadon, läuft doch. Und danach genau das gleiche von vorne...

    Keine Aufklärungskampagne kann auf so etwas vorbereiten.
  7. #16

    Zitat von 01099 Beitrag anzeigen
    Ich kenne keinen, bei dem der Konsum eines Bieres oder einer Zigarette, sofort eine Sucht ausgelöst hat. Das ist bei Meth schon bedeutend andere. (Ähnlich wie bei Crack übrigens.)
    Bitte keine Unwahrheiten verbreiten, denn das kann bei dem ein oder anderen richtig nach Hinten losgehen.
    Kennen Sie sich damit wirklich aus oder wiederkäuen Sie Thesen der Boulevardpresse?

    Fakt ist (Quelle: Bundesgesundheitsministerium), dass in Deutschland pro Jahr ca. 100 000 Menschen an den Folgen des Alkoholkonsums sterben (Tabak: 70 000), nimmt man alle illegalen Drogen zusammen, kommt man auf nicht einmal 1000 (wobei Heroin mit ca. 90% den Löwenanteil darstellt)!!!

    Das bedeutet keineswegs, dass illegale Drogen harmlos sind, aber ein viel wichtigeres Thema ist Alkohol, aber da tut sich überhaupt nichts!
  8. #17

    Cannabis oder Alkohol?

    Die Verharmlosung von Cannabis und insbesondere branntweinhaltigen Produkten geht mir gegen den Strich.
    Ein Blick in meine ehemalige WG zu Studienzeiten genügt da aus. Drei meiner Mitbewohner haben regelmäßig Cannabis konsumiert, junge Männer zwischen 20 und 25 Jahren....das waren einfach nur noch körperliche Wracks. Von regelmäßigen Angstzuständen, Gedächtsnisverlust bis hin zu absoluter Bewegungslegasthenie....das Studium haben alle geschafft, nur im Berufsleben fingen dann die Probleme an. Ich persönlich kann jedem Menschen nur raten, von Cannabis etc. die Finger zu lassen und die Sauferei ebenfalls bleiben zu lassen.
  9. #18

    Zitat von 01099 Beitrag anzeigen
    Das Dumme an Drogen ist nur, dass der Bedarf mit der Zeit steigt oder der Körper nach härteren Stoffen verlangt. Das gilt auch für Cannabis. Dies führt dann dazu, dass die Sucht immer mehr Geld kostet und da auf dem Drogenmarkt ebenfalls marktwirtschaftliche Mechanismen wirken, wird unser pekunär eher schlechtgestellter Jugendlicher ganz schnell wieder auf dem Markt in Polen stehen. "Geiz ist geil!" gilt eben leider auch da.
    Im Gegenteil, die Preise würden unter den "Straßenpreisen" (Park, Hinterhof, etc.) liegen. Außerdem bestünde die Chance auf Ware ohne Streckmittel wie Blei, etc.

    Sowieso: wer kiffen will, tut es so oder so, warum also ein Verbot? In Ihren weiteren Ausführungen beschreiben Sie zudem das typische Klischee des Kiffers. Diese "hardcore"-Kiffer sind jedoch nur ein kleiner Teil der Cannabis-Konsumenten. Der Gelegenheits-Konsument wird durch Legalisierung nicht mehr konsumieren als vorher. Das sporadische Cannabis-Rauchen ist eh längst etabliert, auch wenn nicht offen darüber im Kollegenkreis gesprochen wird, es gilt ja als rufschädigend, da Cannabis-Konsumenten als nicht ausreichend leistungsfähig im Arbeitsumfeld angesehen werden. Was auf Ihren Klischee-Kiffer sogar zutreffen mag, aber der kifft auch ohne Legalisierung sich die Birne weg.
  10. #19

    Ohnde Erbarmen

    Kampf gegen die Droge Crystal Meth an der deutsch-tschechischen Grenze - SPIEGEL ONLINE

    Weil der Besitz im liberalen Tschechien aber kaum verfolgt wird, liegt die Last der Fahndung zumeist bei den deutschen Behörden. .
    Auch in Deutschland sollte es jedem Erwachsenen freigestellt sein, sich mit derartigen Drogen zu vergiften und schlußendlich auch umzubringen.

    Der Staat sollte grundsätzlich nur aufklären und ansonsten klarstellen, dass diese Idioten nicht mit irgendwelcher gutmenschlicher Solidarität rechnen dürfen.
    Zur Abschreckung müßten es alle nicht auf eigene Kosten in Entzugsanstalten untergebrachten Drogenabhängigen erdulden, dort von Jugendgruppen besichtigt zu werden.