Rassismus im italienischen Fußball: Fifa-Chef Blatter rügt Boateng

DPAErneut ist es in der Serie A zu einem rassistischen Zwischenfall gekommen. Anderes als Kevin Prince Boateng blieb der geschmähte Cagliari-Profi Victor Ibarbo auf dem Spielfeld. Fifa-Chef Joseph Blatter hält das für richtig - und kritisiert den Spielabbruch durch Boateng.

http://www.spiegel.de/sport/fussball...-a-875985.html
  1. #10

    Wann endlich

    schick man diesen Mann endlich in die Wüste, der ist eine einzige Zumutung.
  2. #11

    Blatter

    ist ein sehr dummer Mann.
  3. #12

    Angst um das Imperium

    Herr Blatter interessiert sich nur für eine Sache und zwar wie er aus dem Fussball Geld machen kann. Alles muss funktionieren, die Werbeverträge müssen laufen, die Geldmaschine darf nicht unterbrochen werden. Stellen sich vor, was wäre, wenn die Spieler streiken oder zu Spielbrüche kommt? Der Herr Blatter und seine Komplizen haben es verlernt, sich mit einer 1000000 Euro zufriedenen zu geben. 10000000 oder 10000000 Millionen müssen am Ende des Monats sein. und das ist nicht das Ende. Gewinnmaximierung ist das Motto. weder Boateng noch Balotelli dürfen Sand in das Getriebe streuen. Klappe halten und spielen sonst verlieren wir Geld. Die Spieler unterschreiben keinen Arbeitsvertrag, sondern einen Verzicht auf ihre Rechte. Sie sind nur Gladiatoren um denn Herr Blatter und andere zu amüsieren.
  4. #13

    Zitat von Smith Beitrag anzeigen
    ...ist der unerträgliche Blatter endlich weg vom Fenster?
    Ach,
    gegen die Zahlung gewisser Sümmchen würde der Blatter-Sepp jede Menge Geduld aufbringen,jede Menge.........
  5. #14

    Blatter,

    dieser absolutistische Großfürst, der trotz einiger Skandale in seiner Organisation an seinem Stuhl klebt, möge die Klappe halten, und vielmehr dafür sorgen, dass Fußballspieler ohne beleidigt zu werden, in ihren Ligen spielen können! Ich frage mich, wann Blatter endlich seinen Hut nimmt!!!
  6. #15

    es ist ja bekannt..

    Herr Blatter hat nicht mehr alle Latten am Zaun! Daher: kein Spieler muss sich von faschistoiden Schwachköpfen beschimpfen lasse. Wenn Blatter das anders sieht muss er seinen Hut halt auch aus diesem Grund nehmen. Es gäbe ja noch andere;-)
  7. #16

    Blatter

    Ich glaube nicht, dass sich ein gewisser Herr Blatter in diese Diskussion einbringen sollte; es geht um Menschenwürde, Anstand und sportlichen Umgang. Da kann der mit Sicherheit nicht mitreden.
  8. #17

    Blapper Sepp

    Der Sepp der lebt eben in seiner eigenen Traumwelt. Hat er wohl schon wieder vergessen wie er 2006 in Deutschland bei jeder Gelegenheit (m.M.n. zu recht) ausgepfiffen wurde - das hat ihm sichtlich keinen Spass gemacht und er hat deshalb auf eine Eröffnungsrede verzichtet. Von Boateng verlangt er aber sich 90 Minuten rassistisch beleidigen zu lassen? Der Blapper Sepp hat nicht mehr alle Latten am Zaun!
  9. #18

    Fragwürdig

    Zum ersten: Hass gegen Spieler anderer Hautfarbe hat im Stadion und sonst nirgendwo anders etwas zu suchen. Zweitens: Die Gruppe, die diese Beleidigungen ausstößt, ist meist sehr klein. Drittens: Schiedsrichter werden in vielen Spielen teilweise noch schlimmer beschimpft. Was wäre, wenn die einfach den Platz verlassen? Viertens: Die meisten Zuschauer mussten wegen Boateng eines Spiel missen. Fünftens: Was wenn eine Mannschaft in einem wichtigen Spiel zurückliegt und dann wegen Beschimpfungen den Platz verlässt? Sechstens: Durch die Aufmerksamkeit fühlen sich die Assis noch bestätigt.
  10. #19

    Ruhig bleiben!

    Herr Blattner hat nur darauf hingewiesen, dass es generell keine Lösung sein kann, dass ein Einzelner den Platz verlässt. Da hat er ja durchaus recht.
    Ich sehe das jetzt weniger als eine Rüge für Boateng, sondern als Aufforderung an den Fußball, hier eine allgemeine Lösung zu finden.
    Es kann keinem Spieler zugemutet werden, massiv und organisiert rassistisch beleidigt zu werden, also mit Sprechchören über einen längeren Zeitraum hinweg. Der Schiedrichter sollte hier, ähnlich wie bei Feuerwerkskörpern, über die Vertreter der verantwortlichen Mannschaft eine Warnung aussprechen und im Wiederholungsfall das Spiel unter- oder abbrechen.

    Und bevor jetzt hier irgend jemand mit dämlichen Beispielen kommt: "Zieht den Bayern die Lederhosen aus" zählt nicht als rassistischer Schmähgesang. Jeder, der schon einmal in einem Stadion war, kennt den Unterschied zwischen einer generellen Beleidigung der gegnerischen Mannschaft (wie nivealos sie auch immer ausfallen mag), dem gezielten Auspfeifen eines einzelnen Spielers oder des Schiedrichters auf der einen Seite und rassistischen Aktionen des primitiven Mobs auf der anderen Seite.

    Und das sackblöde Argument, dass Affenlaute nicht rassistisch gemeint seien, sondern nur eine Taktik, um einen dunkelhäutigen Gegner zu verunsichern, sollte man sich sparen!