Rassismus im italienischen Fußball: Fifa-Chef Blatter rügt Boateng

DPAErneut ist es in der Serie A zu einem rassistischen Zwischenfall gekommen. Anderes als Kevin Prince Boateng blieb der geschmähte Cagliari-Profi Victor Ibarbo auf dem Spielfeld. Fifa-Chef Joseph Blatter hält das für richtig - und kritisiert den Spielabbruch durch Boateng.

http://www.spiegel.de/sport/fussball...-a-875985.html
  1. #1

    Fans?

    Ach, und Herr Blatter würde sich 90 min. beleidigen lassen... was sagt man dazu!
  2. #2

    optional

    Ach Mensch Herr Blatter
    Boateng hat alles richtig gemacht , Sie hätten doch auch keine lust zu spielen wenn man immer wieder ein paar Affen ins Station lässt
  3. #3

    Ausnahmen ...

    Die hässlichen Reaktionen gegen dunkelhäutige Sportler lassen sich weder mit der starken Belastung der Italiener mit Zuwanderen aus Rumänien (die Sprachen sind so ähnlich dass sich Rumänische Immigranten in Italien gut verständigen können und es gibt viele die kommen) noch mit früheren Wellen von über die Adria kommenden (Albanesi) entschuldigen. Früher viel in Italien unterwegs, weiss ich aber, dass die Nicht-Fussball-Radikalen Italiener gutmütige, tolerante Menschen sind, die "zu unterscheiden wissen". Gesetzestreue Immigranten, also Steuern wie andere Italiener zahlende legal Eingewanderte, auch politische Verfolgte, erst recht Leistungsträger, werden generell respektiert.
  4. #4

    optional

    Sepp Blatter halt, was will man da schon erwarten.
    Gerade bei Freundschaftsspielen gegen kleinere Vereine ist vom Platz gehen die einzig richtige Antwort auf diese Idioten, denn in dem Fall tut das dem Verein richtig weh da unter Umständen auch die Antrittsprämie bzw. die Eintrittsgelder weg sind. Und die Fans dürften sich auch ärgern, da die meisten bei solchen Spielen ja nur wegen des großen Teams kommen.
  5. #5

    Wann...

    ...ist der unerträgliche Blatter endlich weg vom Fenster?
  6. #6

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Ich denke, dass ein Spieler nicht einfach vom Feld gehen kann, das ist nicht die Lösung", sagte der Weltverbands-Chef. (...) Sonst könne man schließlich bei einer drohenden Niederlage einfach vom Platz.
    Aha. Laut Herrn Blatter ist rassistisches Verhalten also mit einer sportlichen Niederlage gleichzusetzen. Tolle Logik.

    Was hätte Boateng als "Lösung" denn sonst machen sollen? Mal eben zum Stadionsprecher hochlaufen und sich dort per Stadion-Mikrofon bei den rassistischen Fans bescheren?
  7. #7

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Ich denke, dass ein Spieler nicht einfach vom Feld gehen kann, das ist nicht die Lösung", sagte der Weltverbands-Chef am Rande einer Veranstaltung in Dubai laut der in den Vereinigten Arabischen Emiraten erscheinenden Zeitung "The National". Sonst könne man schließlich bei einer drohenden Niederlage einfach vom Platz.

    Rassismus im italienischen Fußball: Hitlergruß und "Duce, Duce"-Rufe - SPIEGEL ONLINE
    ... und damit der Wettmafia das schöne Endergebnis kaputtmachen.
  8. #8

    Unglaublich, Herr Blatter

    Folgendes Szenario: Bei einer Versammlung der FIFA wird der Präsident Blatter immer wieder mit rassistischen Zwischenrufen beleidigt. Was macht dann der allmächtige Präsident? Er redet einfach weiter und stört sich nicht daran?? Das möchte ich einfach einmal bezweifeln. Seine Aussage:"Ich denke, dass ein Spieler nicht einfach vom Feld gehen kann, das ist nicht die Lösung", sagte der Weltverbands-Chef am Rande einer Veranstaltung in Dubai laut der in den Vereinigten Arabischen Emiraten erscheinenden Zeitung "The National". Sonst könne man schließlich bei einer drohenden Niederlage einfach vom Platz., ist ein Hohn. Ein Spieler wie Boateng ging nicht "einfach" vom Platz, er wurde wie andere dunkelhäutige Spieler auch immer wieder beleidigt. Es wird Zeit, dass die FIFA einen jüngeren Chef bekommt. Herr Blatter nehmen Sie Ihren Hut, das ist besser für den Fußball ohne Rassismus!
  9. #9

    Blatter

    Herr Blatter,
    langsam fällt das Denken schwer, mit nun fast 77 Jahren auch kein Wunder.
    Bitte Hut nehmen!!!